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Presseinformation

06.04.2016

Industrie 4.0 als große Chance für Vorreiterrolle Europas am internationalen Markt

  • Hochkarätig besetzte Bank Austria Zukunftsgespräche zur Bedeutung von Industrie 4.0 für den Innovationsstandort Steiermark mit Gastgeber Robert Zadrazil, Vorstandsvorsitzender der Bank Austria
  • Keynote von Christian Ramsauer, Institutsvorstand für Industriebetriebslehre und Innovationsforschung an der Technischen Universität Graz über die „Fabrik 4.0“
  • Podiumsdiskussion zum aktuellen Stand von Industrie 4.0 sowie zu den zukünftigen Meilensteinen in der Steiermark mit Sabine Herlitschka, Ratsmitglied des Rats für Forschung und Technologieentwicklung und CEO von Infineon Technologies, Ronald Henzinger, Executive Director Research & Development der Anton Paar GmbH, Harald Kainz, Rektor der Technischen Universität Graz, und Georg List, Vice President Corporate Strategy von AVL List

Im Rahmen der Veranstaltung „Bank Austria Zukunftsgespräche – Standort Steiermark: Industrie 4.0“ wurde am 5. April im MP09 in Graz diskutiert, welche strukturelle Veränderungen notwendig sind, um Europa und dem Bundesland Steiermark im Speziellen durch die Chancen, die Industrie 4.0 eröffnet – Industriestandort stärken, heimische Arbeitsplätze sichern, Abwanderung von Produktionsstätten in Niedriglohnländer reduzieren – wieder eine internationale Vorreiterrolle zu ermöglichen.

„Zur Sicherung des Standorts Österreich benötigen wir eine hohe Innovationskraft sowie zielgerichtete Forschung und Entwicklung. Darüber hinaus müssen wir in Österreich auch die Einstellung zum Unternehmertum überdenken und zum Positiven verändern. Wir müssen zulassen, dass Innovation nicht nur wirtschaftlichen Erfolg, sondern auch ehrliches Scheitern bedeuten kann. Nur so können wir ein Abwandern gut ausgebildeter junger Menschen verhindern“, erklärte Robert Zadrazil, Vorstandsvorsitzender der Bank Austria, in seinen einleitenden Worten und veranschaulichte am Beispiel der Bank Austria, wie ein heimischer Leitbetrieb den Anforderungen und Herausforderungen des 21. Jahrhunderts mittels Innovation begegnet.

Vor diesem Hintergrund hinterfragten die prominenten Diskutanten im Rahmen der anschließenden Podiumsdiskussion die Bedeutung von Industrie 4.0 für Innovation, Industriestandort und die Sicherung von Arbeitsplätzen.

Digitalisierung im Zentrum der Innovationsanstrengungen am Wirtschaftsstandort Steiermark
Christian Ramsauer, Institutsvorstand für Industriebetriebslehre und Innovationsforschung an der TU Graz, erklärte den geladenen Gästen, dass Industrie 4.0 nur eine von mehreren digitalen Initiativen ist. Im Zentrum stehe die Digitalisierung, nicht nur in der Industrie, auch im Dienstleistungssektor und im Bildungssystem. Dabei würden im Rahmen von Industrie 4.0 sogenannte „Maker Spaces“, die einen offenen Raum für Kreativität und Innovation schaffen, große Möglichkeiten eröffnen. Der einzige „Maker Space“ in Österreich wird derzeit an der TU Graz aufgebaut.
Im Anschluss diskutierten Dr. Ronald Henzinger, Executive Director Research & Development, Anton Paar GmbH, Sabine Herlitschka vom Rat für Forschung und Technologieentwicklung und CEO Infineon Technologies, Harald Kainz, Rektor der Technischen Universität Graz, und Georg List, MBA, Vice President Corporate Strategy der AVL List über den aktuellen Stand von Industrie 4.0 sowie zukünftige Meilensteine in der Steiermark. Moderiert wurden die Bank Austria Zukunftsgespräche von ORF Steiermark-Chefredakteur Gerhard Koch.

Die Themenpalette reichte vom aktuellen Stellenwert von Industrie 4.0 am Standort Steiermark über konkrete Initiativen, um die Wende zur Industrie 4.0 zu forcieren, bis hin zur Identifizierung fehlender Rahmenbedingungen, um zukunftsfähig zu sein.

Hans Höllwart, Bundesvorstandsmitglied der Industriellenvereinigung, fasste den Abend aus Sicht eines geladenen Gastes in einem Gespräch mit Bernd Meister, Landesdirektor Firmenkunden der Bank Austria Steiermark, zusammen: „Eine wahrlich hochkarätig besetzte, besuchte und hervorragend moderierte Veranstaltung anlässlich des (Antritts)Besuches von Vorstandsvorsitzendem Robert Zadrazil zum Thema 'Übergang von der Produktions- in die Wissensgesellschaft'.“

Rückfragen: UniCredit Bank Austria Pressestelle
Volker Moser, Tel.: +43 (0) 50505 - 52854;
E-Mail: volker.moser@unicreditgroup.at