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Presseinformation

09.06.2015

50-Jahr-Jubiläum der FactorBank AG:
FactorBank verbessert seit 50 Jahren die Liquiditätssituation von Unternehmen

  • Im Jahr 1965 gegründet, hat sich die FactorBank AG, die seit 2007 eine 100-Prozent- Tochter der UniCredit Bank Austria ist, zur klaren Nummer 1 im heimischen Factoringgeschäft entwickelt
  • 2014 betrug der Marktanteil der FactorBank AG, mit einem angekauften Jahresumsatz von über 8 Milliarden Euro, beachtliche 50 Prozent des österreichischen Factoringmarktes
  • Auch der gesamte Factoringmarkt ist 2014 um 16 Prozent auf 16,4 Milliarden gewachsen – und hat sich damit seit 2010 beinahe verdreifacht
  • Dennoch ist das Factoringpotential in Österreich im internationalen Vergleich noch nicht voll ausgeschöpft

Basel III verfolgt die großen Ziele, die Abhängigkeit zwischen Staat und Bank, aber auch jene zwischen Unternehmen und Bank zu reduzieren. Das heißt: Alternativen zum Kredit in Position zu bringen. Daher hat sich in letzten Jahren auch der Markt für Unternehmensfinanzierungen stark gewandelt. Galt vor wenigen Jahren noch die Kreditfinanzierung als nahezu einziges Instrument der Fremdfinanzierung, entwickelte sich durch den zunehmenden globalen Einfluss eine neue Art der Unternehmensfinanzierung. Unternehmen wenden sich verstärkt alternativen Kapitalquellen zu. Eine davon ist Factoring – der Ankauf von kurzfristigen Forderungen aus Warenlieferungen und Dienstleistungen. Unternehmen können mit Factoring ihre Finanzierungsstruktur und in weiterer Folge das bankinterne Rating positiv beeinflussen. Die FactorBank, seit 2007 eine 100-Prozent-Tochter der UniCredit Bank Austria, hat sich seit 50 Jahren auf dem österreichischen Markt etabliert. Seit 2010 steht sie unter der Leitung von Michael Kaltenbeck.

Helmut Bernkopf, Bank Austria Vorstand Privat- und Firmenkunden: „Als führende Firmenkundenbank in Österreich sind wir der langfristige Finanzpartner für Unternehmen in Österreich. Factoring als alternative Finanzierungsform ist ein wichtiger Bestandteil in einem ausgewogenen Finanzierungsmix. Wir sehen einen klaren Trend hin zu Factoring als Weg zur Kürzung der Bilanzsumme und damit Verbesserung der Kennzahlen. Da immer mehr Unternehmen die Notwendigkeit erkennen ihre Finanzierungsstruktur zu optimieren, wird die Erfolgsgeschichte Factoring auch in den kommenden Jahren fortgeschrieben werden.“

Michael Kaltenbeck, CEO FactorBank AG: „Factoring war früher eine Finanzierungsform, die keinen besonders guten Ruf hatte. Mittlerweile hat sich das Blatt gewendet, die Vorteile werden auch von großen börsenotierten Unternehmen genutzt. Factoring ist eine einfache und für fast alle Branchen geeignete Maßnahme zur Verbesserung des Bilanzbildes. Dies ist vor allem in Hinblick auf die Eigenkapitalvorschriften nach Basel II bzw. Basel III relevant.“

Die FactorBank als Partner der Wirtschaft
Factoring wurde in seinen Anfängen in Österreich oft fälschlich als „Rettungsanker“ für finanzschwache oder wirtschaftlich gefährdete Unternehmen gesehen. Seit einigen Jahren hat jedoch ein massives Umdenken – auch getrieben durch das neue regulatorische Umfeld – stattgefunden und daher wird Factoring heute von vielen erfolgreichen Unternehmen als modernes Instrument zur Optimierung der Finanzierungsstruktur und sehr gute Ergänzung im Finanzierungsportfolio genutzt.

Sowohl für kleine und mittlere Unternehmen ab rund 5 Millionen Euro Jahresumsatz als auch für Large Corporates mit sehr guten Bonitäten ist das Finanzierungs- und Dienstleistungsmodell Inhouse Factoring besonders interessant. Dabei werden in der Regel bis zu 90 Prozent der verkauften Rechnungen bevorschusst, wobei die buchhalterischen Abläufe im Unternehmen nahezu unverändert bleiben. Damit werden – in Kombination mit einer Warenkreditversicherung – die Vorteile Bilanzverkürzung und Liquidität ideal kombiniert. Kleinere Unternehmen nutzen nach wie vor das Produkt Full Factoring bei dem die FactorBank AG neben der Sicherstellung ausreichender Liquidität auch die Debitorenbuchhaltung und das Debitorenmanagement übernimmt.

Auch die Kosten von Factoring haben sich in den 50 Jahren seit es Factoring in Österreich gibt deutlich geändert. Damals war Factoring – getrieben durch den hohen manuellen Aufwand – eine teure Refinanzierungsform. Heute können Factoring-Lösungen – bei einer weitreichend technischen Automatisierung der Abwicklung – kostenmäßig durchaus mit einem Betriebsmittelkredit mithalten.

Rückfragen: Bank Austria Pressestelle Österreich
Martin Kammerer, Tel. +43 (0) 50505 - 52803
E-Mail: martin.kammerer@unicreditgroup.at