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Presseinformation

09.04.2015

DisAbility Management in der Unternehmensstrategie:
Plattform bietet Unternehmen Informationsaustausch mit Vorreitern wie Bank Austria und REWE International AG

  • 15 Prozent der ÖsterreicherInnen haben eine Behinderung und ein Drittel der Bevölkerung sind selbst oder im direkten persönlichen Umfeld von einer Behinderung betroffen
  • Durch die demografische Entwicklung wächst diese Gruppe auch stetig an
  • Als Unternehmen in allen Bereichen Barrierefreiheit anzustreben – auch über die gesetzlichen Vorgaben hinaus – ist damit nicht nur Teil der gesellschaftlichen Verantwortung, sondern auch ein wesentlicher Wettbewerbsvorteil
  • Das demonstrieren Unternehmen wie die Bank Austria und die REWE International AG im Rahmen der Plattform "DisAbility Performance Austria"
  • Ziel der branchenübergreifenden Initiative ist es auch, das Thema Barrierefreiheit noch stärker zum öffentlichen Thema zu machen und als Best Practice andere österreichische Unternehmen zu motivieren, strategisches DisAbility Management einzuführen

"Unser Ziel ist es, ein Umdenken innerhalb der Unternehmen zu erreichen, damit diese Barrierefreiheit und Inklusion nicht mehr als Hürde, sondern als wirtschaftliche Chance sehen und für diese Überzeugungsarbeit brauchen wir bekannte Partner aus der Wirtschaft, die sich in diesem Bereich bereits engagieren", erklärt Gregor Demblin, DisAbility Experte und Gründer von DisAbility Performance Austria, seinen Antrieb.

Bank Austria zieht nach fünf Jahren DisAbility Management Erfolgsbilanz
"Die Bank Austria hat vor fünf Jahren für sich erkannt, dass die Zahl der Menschen mit Behinderung in Österreich zu groß ist, als dass man auf ihr enormes Potenzial als MitarbeiterInnen oder KundInnen verzichten kann. Heute bin ich stolz darauf, dass wir mit mehr als 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mit Behinderung die gesetzliche Quote seit 2013 erfüllen, beinahe 50 Prozent der Filialen bereits barrierefrei sind und wir mittels Videotelefonie, Gebärdensprachvideos und Vorlesefunktionen auf unserer Webseite unsere Kundinnen und Kunden mit Behinderung ebenso umfassend beraten können, wie wir das auch bei allen anderen machen", zieht Willibald Cernko, Vorstandsvorsitzender Bank Austria, eine Zwischenbilanz und ergänzt: "Es war eine goldrichtige Entscheidung, ein eigenes DisAbility Management zu etablieren – denn ein so umfassendes Programm muss strukturiert gemanagt werden." Derzeit beschäftigen sich im Bank Austria DisAbility Netzwerk bereits 60 Personen mit der optimalen Integration von Menschen mit Behinderung in das tägliche Berufsleben und in der Kundenbetreuung. Das DisAbility Management fördert zudem die nachhaltige Sensibilisierung der MitarbeiterInnen für die Bedürfnisse behinderter Menschen. Denn oft ist es für nicht behinderte MitarbeiterInnen nur schwer nachzuvollziehen, wo sich für Menschen mit Behinderung Barrieren in der Geschäftsbeziehung befinden.

REWE International AG startet strategisches DisAbilty Management
Auch bei der REWE Group beschäftigt man sich bereits seit 2008 mit dem Thema DisAbility und hat durch Kooperationen mit Organisationen wie dem Bundesverband für Menschen mit Behinderungen (ÖZIV) oder der Lebenshilfe schon zahlreiche wertvolle Projekte in den Handelsfirmen BILLA, MERKUR, BIPA, PENNY und ADEG sowie den Zentral- und Lagerbereichen auf Schiene gebracht. Nun werden diese vielen Einzelinitiativen unter einem strategischen Dach vereint, sowie einE eigeneR DisAbility ManagerIn und eine interne Arbeitsgruppe aus Menschen mit und ohne Behinderung installiert. "Der Aufbau eines Netzwerks innerhalb des Unternehmens ist laut den Experten eine wesentliche Voraussetzung für die erfolgreiche Implementierung der DisAbility Strategie und die Umsetzung konkreter Projekte", betont Frank Hensel, Vorstandsvorsitzender der REWE International AG. "Wir bauen hier auf internationale Beispiele, aber vor allem auch auf Erfahrungen von österreichischen Partnerunternehmen im Rahmen der Plattform, insbesondere der Bank Austria, die Vorreiter ist."

DisAbility Performance Checks als Ausgangspunkt
Ebenso wie die Bank Austria hat auch die REWE International AG bei DisAbility Performance Austria eine Ist-Analyse über alle Unternehmensdimensionen hinweg in Auftrag gegeben. Dieser DisAbility Performance Check zeigt, in welchen Bereichen das Unternehmen in puncto Barrierefreiheit schon sehr gut ist und wo noch Handlungsbedarf besteht. "Dieses Ergebnis wird auch mit den Unternehmenszielen abgeglichen um zu ermitteln, welche Bereiche allein schon aus wirtschaftlichen Überlegungen heraus dringend in Angriff genommen werden müssen. Welche das sind, variiert stark je nach Branche und Unternehmen, das ist nur bedingt vergleichbar", erläutert Demblin. Das DisAbility Performance Netzwerk fungiert als Plattform für österreichische Unternehmen, die eine Vorreiterrolle in diesem Zukunftsthema übernommen haben: neben der Bank Austria und REWE International AG sind das L'Oréal, die Wiener Stadtwerke sowie der Erste Hub.

DisAbility Management ist mehr als bauliche Barrierefreiheit
Dass die meisten Unternehmen sich hierzulande noch kaum oder nur sehr punktuell in Form von Leuchtturm-Projekten mit DisAbility auseinandersetzen, liegt vor allem auch an der Komplexität des Themas und dass es in allen Unternehmensbereichen eine Rolle spielt. "Viele wissen nicht, wo sie beginnen sollen", diagnostiziert Demblin. Barrierefreiheit muss als Allroundbegriff verstanden werden, der die gesamte Geschäftstätigkeit eines Unternehmens sowie die volle Integration von MitarbeiterInnen mit Behinderung, angefangen beim Recruiting, über technisch angepasste Arbeitsplätze bis hin zu flexiblen Arbeitszeitregelungen, die es diesen MitarbeiterInnen ermöglichen ihr Potenzial voll auszuschöpfen, umfasst.

Zusammenfassend sind sich alle drei Gesprächspartner einig, dass es eines Umdenkens in der österreichischen Wirtschaft bedarf. Barrierefreiheit und Inklusion dürfen nicht mehr als behördlich verordnete Auflagen oder rein karitatives Engagement verstanden werden. Unternehmen müssen das enorme wirtschaftliche Potenzial und den Wettbewerbsvorteil eines strukturierten DisAbility Managements erkennen.

Druckfähige Fotos stehen auf unserer Website presse.bankaustria.at ab ca. 15:00 Uhr zum Download bereit. Der Abdruck ist kostenfrei. Des Weiteren ist ab Mittwoch, 15.4. eine Leichter Lesen- Version der Presseaussendung unter presse.bankaustria.at verfügbar.

DisAbility Performance Austria

DisAbility Performance Austria, gegründet von Gregor Demblin, selbst Betroffener, sowie Sandra Turecek und Michael Aumann, ist eine innovative, soziale Unternehmensberatung, die Unternehmen dabei hilft, die Potenziale von Menschen mit Behinderung als KundInnen und MitarbeiterInnen zu nutzen. Als ihre soziale Mission will sie die Gesellschaft aus der Wirtschaft heraus barrierefrei machen.

Rückfragehinweise:

REWE International AG
Ines Schurin, Pressesprecherin und Leiterin Media Relations REWE International AG
Tel.: +43 (0)2236 600 5261
E-Mail: i.schurin@rewe-group.at
Industriezentrum NÖ-Süd, Straße 3, Objekt 16, A-2355 Wiener Neudorf

Bank Austria Pressestelle Österreich
Martin Halama, Tel.: +43 (0) 50505 - 52371
E-Mail: martin.halama@unicreditgroup.at
Schottengasse 6-8, 1010 Wien

DisAbility Performance Austria
Gregor Demblin, Tel.: +43 (0)676 359 17 18
E-Mail: office@disability-performance.com
DisAbility Performance Social Enterprise GmbH
Siebenbrunnengasse 17/1, 1050 Wien