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Presseinformation

16.02.2015

Aktives Vermögensmanagement durch ExpertInnen als Erfolgsgeheimnis von Österreichs Marktführer im Private Banking

  • Division Private Banking der Bank Austria ist klarer Marktführer und konnte 2014 alle nennenswerten Kennzahlen steigern
  • Global schwieriges Anlageumfeld verstärkt Trend zu gemanagten Vermögensveranlagungen
  • Vermögensmanagement 5Invest der Bank Austria erneut mit hervorragender Performance
  • Das Erfolgsgeheimnis hinter dem Vermögensmanagement-Erfolg der Bank Austria
  • Die Zukunft in der Private Banking Betreuung beginnt im zweiten Quartal
  • An den Märkten startete 2015 voller Überraschungen

Die Bank Austria ist mit den beiden renommierten Marken Bank Austria Private Banking – dem Private Banking einer Großbank – und der Schoellerbank – einer traditionellen Privatbank – mit einem Marktanteil von 19 Prozent klare Nummer eins am österreichischen Private Banking Markt. Die Division Private Banking verwaltet insgesamt 21,4 Milliarden Euro Kundenvermögen (Ein Anstieg um 11,2 % im Vorjahresvergleich) für Stiftungen sowie 35.000 vermögende Privatkunden. Darüber hinaus betreut die Division Private Banking als Marktführer im Stiftungsbereich 1.145 von ca. 3.257 Privatstiftungen und 460 Bundes- und Landesstiftungen, das entspricht 31% Marktanteil. Doch vor allem für die Kundinnen und Kunden des Bank Austria Private Banking verlief das Jahr 2014 erneut rundum erfolgreich – neben einer hervorragenden Performance konnte auch das anvertraute Vermögen erneut gesteigert werden. "Aufgrund unseres einzigartigen Bank Austria Private Banking-Modells, bei dem wir uns, im Rahmen einer fundierten Portfolio-Qualitäts-Analyse und einem auf wissenschaftlichen Erkenntnissen des Max-Planck-Institutes beruhenden Risikoprofil-Test, die Kundin oder den Kunden ganzheitlich ansehen und ihm dann eine langfristig ausgerichtete, breit diversifizierte und aktiv gemanagte Veranlagungsstrategie empfehlen, haben uns auch 2014 unserer bestehenden aber auch viele neue Kundinnen und Kunden ihr Vertrauen geschenkt und uns erneut die Top-Position am Markt gesichert", betont Robert Zadrazil, Bank Austria Vorstand.

Diversifikation und aktives Vermögensmanagement führen zum nachhaltigen Anlageerfolg
Geopolitische Krisen, ein anhaltendes Niedrigzinsumfeld, volatile Börsen, ein stark gesunkener Ölpreis und überraschende Wechselkursschwankungen machen eine "buy-and-hold-Strategie" völlig unbrauchbar. Eine möglichst breite Streuung des Vermögens über verschiedene Assetklassen, geografische Regionen und Investmentprodukte sowie ein aktives Management, also das regelmäßige Über- bzw. Untergewichten bestimmter Assetklassen, sind bei den aktuell volatilen Märkten und dem anhaltenden Niedrigzinsumfeld unbedingte Voraussetzung, um Schwankungen auszugleichen und einen Wertzuwachs aus anderen Anlageklassen mitzunehmen. Anleger schätzen es daher immer mehr, das Management ihrer Vermögen Expertinnen und Experten zu überlassen, die über die nötigen Marktinformationen in Echtzeit verfügen und dazu die Erfahrung sowie das Know-how haben, um Vermögen rasch und flexibel in die gewinnbringendsten Bereiche umzuschichten. Das erklärt auch den überproportionalen Erfolg der Vermögensverwaltung im Jahr 2014, mit einer Volumenssteigerung um 39 Prozent auf über 1,15 Mrd. Euro. Dank der Übergewichtung von Aktien konnte beispielsweise selbst im ausgeglichenen Portefeuille des Vermögensmanagement 5Invest mit hoher Risikostreuung eine Rendite von 8,14 Prozent erzielt werden, wodurch das Ziel der Kaufkrafterhaltung der Vermögen deutlich übererfüllt wurde.

Ein umfassender Anlageprozess als Erfolgsgeheimnis
Der mehrstufige Anlageprozess des Bank Austria Private Banking erfasst zu Beginn die Persönlichkeit, die Lebensumstände, die finanzielle Situation sowie bestehende Vermögenswerte und Anlageziele des Kunden ganzheitlich. So bietet die Bank Austria in einer ersten Stufe ihren Kundinnen und Kunden nicht nur einen Risikoprofil-Test, der vom Max-Planck-Institut entwickelt wurde und die persönliche Risikoneigung der Kundin oder des Kunden erhebt, sondern analysiert auch die Wertpapierbestände der Kundin oder des Kunden nach Anlageklassen und stellt diese einem auf der aktuellen Marktmeinung erstellten Modellportfolio gegenüber und gibt so bereits konkrete Anlagevorschläge.

Gleichzeitig wählt das internationale Fondsanalyseteam der UniCredit 11 weltweit führende Fondsgesellschaften als Preferred Partner aus und unterzieht deren Fonds einer Vorauswahl nach quantitativen Kriterien, wie langjährige Performance. In der Folge führt dieses Team mit den Fondsmanagern der vorausgewählten Fonds ein persönliches Hearing um die Anlagephilosophie hinter dem Fonds in Erfahrung zu bringen. Dieser Auswahlprozess mündet dann in einer Fondliste, die für jede Assetklasse Fonds enthält, die vom internationalen Fondsanalyseteam empfohlen werden. In einem letzten Schritt erstellen die Teams des Vermögensmanagements gemeinsam mit Research wöchentlich eine aktuelle Marktmeinung. Ausgehend von dieser Marktmeinung erstellt dann das Vermögensmanagement Modellportfolios für die jeweiligen Risikoklassen und gleicht die Kundenportfolios durch aktives Über- bzw. Untergewichten den Modellportfolios an.

Die Märkte verlangen Experteninfos und professionelles Management und die Kunden wünschen sich Betreuung, Flexibilität und Transparenz
"Die meisten vermögenden Kundinnen und Kunden haben weder die Zeit, noch die nötigen brandaktuellen Marktinformationen um rasch und flexibel reagieren zu können", weiß Zadrazil. Die sind aber genau die Voraussetzungen, die man heutzutage benötigt um einen nachhaltigen Anlageerfolg erzielen zu können. Daher bietet Bank Austria Private Banking ab dem zweiten Quartal 2015 auch für Kundinnen und Kunden, die auf professionelle Beratung Wert legen, konkrete Investmententscheidungen jedoch gerne selbst treffen, ein neues, noch engeres Zusammenarbeitsmodell zwischen Betreuerin bzw. Betreuer und Anlegerinnen bzw. Anlegern an. Im Rahmen dieses neuen Betreuungsmodells, wird geänderten Kundenwünschen nach einer engeren Betreuung – Beratung bei Anlageentscheidungen, eine umfassende Portfolioanalyse, umfassender Zugang zu Marktinformationen und Analysen – mehr Transparenz – übersichtliche und pauschale Spesen, regelmäßige Reportings zum Portfolio und eine ganzheitliche Betrachtung der Anlagestruktur – sowie einer gesteigerten Flexibilität – von Kostenüberlegungen befreites, rasches Reagieren und individuelle Produktlösungen – Rechnung getragen.

Asset Allocation Strategien 2014 – Jahresstart voller Überraschungen
Der Jahresbeginn 2015 stand eindeutig im Zeichen der internationalen Notenbanken, und der Überraschungen, die sie für die Märkte auf Lager hatten. Mehrheitlich wurde die ohnedies bereits expansive Geldpolitik zusätzlich gelockert, was den Zuzug in Aktien, aber auch Anleihen weiter befeuerte. Es gilt also auch in den ersten Wochen des neuen Jahres: die Notenbanken bleiben die besten Freunde der Aktienmärkte, sie treiben die Liquidität in risikoreichere Anlageformen. Ob das im Gesamtjahr überall so bleibt, darüber scheiden sich noch die Geister. Monika Rosen, Chefanalystin des Bank Austria Private Banking meint dazu: "Die USA sind eigentlich die einzige Industrienation mit einer wirklich rund laufenden Konjunktur, insofern werden sie wohl als erste die Zinsen anheben, was natürlich eine dämpfende Wirkung auf die Partylaune an den Märkten haben könnte." Granz grundsätzlich stellt sich hier die Frage, ob die Wachstumsdynamik der Amerikaner ausreicht, einen Gegenpol zu den Bremseffekten zu bilden, die fast alle anderen Länder der Welt derzeit entfalten.

Neben den Entscheidungen der Notenbanken ist der dramatische Fall im Ölpreis wohl das immer noch beherrschende Thema an den Märkten. Seit dem Sommer des Vorjahres befindet sich der Ölpreis auf Tauchstation, aktuell wird darüber gerätselt, ob die jüngste leichte Erholung schon eine Bodenbildung darstellt. Tatsache ist, dass die gesunkenen Energiepreise zwar für die Branche selber eine große Herausforderung darstellen, den privaten Konsum und damit die Konjunktur in den Verbraucherländern aber deutlich unterstützen sollten. Die billigere Energie wird auch immer wieder als Faktor genannt, der für die wirtschaftliche Erholung weltweit spricht. Immerhin sind nicht nur die Industrieländer große Ölverbraucher, sondern auch viele Schwellenländer, allen voran China und Indien.

Zusammenfassend kann man sagen, dass die Börsen immer noch von der enormen Liquidität, die die Notenbanken bereitstellen, angetrieben werden. Wir bleiben daher bei unserer Übergewichtung von Aktien, auch wenn wir uns der Tatsache bewusst sind, dass nach dieser lang anhaltenden Rallye auch einmal eine Konsolidierung erfolgen kann. Innerhalb der Aktienregionen haben wir zuletzt Europa auf "neutral" angehoben, zulasten der USA, die wir auf "deutlich untergewichten" reduziert haben. Der US Markt ist relativ gesehen am höchsten bewertet und am besten gelaufen. Weiter bestehen bleibt unsere Übergewichtung in Japan und den Schwellenmärkten. Das Risiko an den Rentenmärkten stufen wir relativ dazu höher ein, weshalb wir diese Anlageklasse untergewichtet haben. Die Kurszuwächse sind bei Anleihen noch dramatischer ausgefallen als bei Aktien. Wenn in den USA tatsächlich die Zinsen angehoben werden, bzw. sich in anderen Teilen der Welt etwas mehr Konjunkturoptimismus durchsetzt, dann könnten die Renditen relativ rasch steigen. Generell bleibt auch heuer ein gewisses externes Risiko für die Märkte bestehen, sprich ein Risiko, das von Ereignissen jenseits des Marktgeschehens ausgeht, wie z. B. geopolitischen Themen.

Rückfragen: Bank Austria Pressestelle Österreich
Volker Moser, Tel. +43 (0) 50505 - 52854
E-Mail: volker.moser@unicreditgroup.at