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Presseinformation

12.11.2014

Bank Austria Ergebnis für die ersten neun Monate 2014:
Bank Austria mit 1,2 Milliarden Euro Gewinn nach neun Monaten

  • Solides Ergebnis im operativen Kundengeschäft trotz anhaltend schwacher Kreditnachfrage, niedrigem Marktzinsniveau und Wechselkurseffekten
    o Kreditvolumen steigt trotz negativer Wechselkurseffekte im Vergleich zum Vorjahresultimo um 0,8 Prozent auf 115,2 Milliarden Euro. Das Wachstum kommt aus Osteuropa, während in Österreich die Nachfrage stagniert
    o Kundeneinlagen wachsen hingegen sowohl in Österreich als auch in CEE im Vergleich zum Vorjahresultimo um insgesamt 3,4 Prozent auf 99,9 Milliarden Euro
  • Betriebsaufwendungen dank strikten Kostenmanagements leicht rückläufig
  • Kreditrisikoaufwand in Österreich und CEE sinkt um 35,5 Prozent auf 501 Millionen Euro
  • Kostenbelastung durch Bankensteuern und Finanztransaktionssteuern in Österreich und CEE beläuft sich auf 167,7 Millionen Euro – das entspricht bereits 6,8 Prozent der Gesamtkosten
  • Konzernergebnis nach Steuern mit 1,2 Milliarden Euro um 6,0 Prozent über Vorjahr
  • Hohes Primärmittelaufkommen: Kundenkredite sind durch Kundeneinlagen und eigene Emissionen mehr als gedeckt. Loan/Direct Funding Ratio bei konservativen 88,2 Prozent
  • Gesamtkapitalquote bei 13,8 Prozent, harte Kernkapitalquote Common Equity Tier 1 bei exzellenten 10,9 Prozent

Bank Austria Vorstandsvorsitzender Willibald Cernko: "Im operativen Kundengeschäft haben wir uns angesichts des Niedrigzinsumfelds und der unverändert zurückhaltenden Kreditnachfrage gut geschlagen, insbesondere da Wechselkurseffekte und der im Vorjahr erfolgte Verkauf der Versicherungsbeteiligungen in der Türkei den Vorjahresvergleich verzerren. Das strikte Kostenmanagement und das hervorragende Risikomanagement hatten großen Anteil an der Gewinnsteigerung gegenüber dem Vorjahr. Ungeachtet dessen braucht es einerseits deutliche Wachstumsimpulse, um die Wirtschaft und damit die Kreditnachfrage wieder anzukurbeln und andererseits eine Reduktion der Kostenbelastung des heimischen Banksektors, die deutlich über dem europäischen Vergleichsniveau liegt und damit einen gravierenden Wettbewerbsnachteil darstellt."

Die Positionen der Gewinn- und Verlustrechnung (GuV)1
Der Nettozinsertrag, der mit einem Anteil von mehr als 58 Prozent aller Erträge weiterhin die wichtigste Ertragskomponente darstellt, lag trotz des anhaltenden Niedrigzinsumfelds und negativer Wechselkurseffekte mit 2.592 Millionen Euro in den ersten neun Monaten dieses Jahres auf dem Niveau des Vorjahres (1-9 2013: 2.597 Millionen Euro). Zu konstanten Wechselkursen ergab sich ein Zuwachs von 4,3 Prozent.

Der Provisionsüberschuss entwickelte sich – von niedrigem Niveau kommend – leicht positiv und legte gegenüber dem Vorjahr um 1,5 Prozent auf 1.022 Millionen Euro zu (1-9 2013: 1.008 Millionen Euro).

Das Handelsergebnis sank hingegen im Vorjahresvergleich um 15,1 Prozent auf 400 Millionen Euro (1-9 2013: 471 Millionen Euro). Noch deutlicher gaben die Dividenden und ähnliche Erträge aus At-equity-Beteiligungen nach, die um 45,1 Prozent auf 351 Millionen Euro zurückgingen (1-9 2013: 639 Millionen Euro), was unter anderem auf den Verkaufserlös der türkischen Versicherungsbeteiligungen (Sigorta/Emeklilik) in Höhe von 190,8 Millionen Euro im Vorjahr zurückzuführen ist, der in der Vorjahresperiode unter dieser Position aufgeführt war.

In Summe lagen die Betriebserträge in den ersten neun Monaten mit 4.461 Millionen Euro um 6,8 Prozent unter der Vorjahresperiode (1-9 2013: 4.788 Millionen Euro). Dies ist zum einen auf Wechselkurseffekte zurückzuführen, denn zu konstanten Wechselkursen gingen die Betriebserträge nur halb so stark – konkret um 3,1 Prozent – zurück, und zum anderen auf den Ergebnisrückgang in der Türkei, der durch den Verkauf der Versicherungsbeteiligungen sowie Änderungen der regulatorischen Vorgaben (Leitzinserhöhung, Mindestreserveanhebung, Maßnahmen zur Eindämmung des Kreditkartenbooms) bedingt ist.
Die Betriebsaufwendungen sanken dank des strikten Kostenmanagements und trotz weiter gestiegener Kostenbelastung durch Bankenabgaben und Finanztransaktionssteuern um 0,9 Prozent (zu konstanten Wechselkursen: plus 1,4 Prozent) auf 2.471 Millionen Euro (1-9 2013: 2.492 Millionen Euro).

In Summe belasteten Bankenabgaben und Finanztransaktionssteuern in Österreich und CEE die Bank Austria Gruppe kostenseitig mit 167,7 Millionen Euro, was einer Steigerung von 13,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht (1-9 2013: 147,8 Millionen Euro). Mittlerweile machen die Kosten für Bankenabgaben und Finanz¬transaktions¬steuern bereits 14,7 Prozent der Verwaltungsaufwendungen und 6,8 Prozent der gesamten Kosten aus.

In Österreich belief sich die Kostenbelastung aus der Bankenabgabe auf insgesamt 92,8 Millionen Euro. In CEE addierten sich Bankenabgaben und Finanztransaktionssteuern (in Ungarn und Slowenien) auf 74,9 Millionen Euro, wovon 63,4 Millionen Euro in Ungarn, 6,5 Millionen in der Slowakei, 2,4 Millionen Euro in Slowenien und 2,5 Millionen Euro in Rumänien anfielen.

Das Betriebsergebnis lag mit 1.990 Millionen Euro um 13,3 Prozent unter dem Vorjahr, was – wie bereits erwähnt – primär auf Wechselkurseffekte und den vorjährigen Versicherungsverkauf sowie den regulatorisch bedingten Ergebnisrückgang im wichtigen Teilmarkt Türkei zurückzuführen ist (1-9 2013: 2.296 Millionen Euro).

Der Kreditrisikoaufwand fiel in den ersten neun Monaten 2014 mit 501 Millionen Euro um 35,5 Prozent niedriger aus als in der Vergleichsperiode (1-9 2013: 777 Millionen Euro). Im österreichischen Kundengeschäft sank der Risikoaufwand aufgrund einiger Rückführungen aus wertberichtigten Krediten und geringerer Neuvolumina an Problemkrediten um 70,5 Prozent deutlich auf 51 Millionen Euro (1-9 2013: 173 Millionen Euro). In Zentral- und Osteuropa reduzierte sich der Kreditrisikoaufwand um 25,6 Prozent ebenso deutlich auf 450 Millionen Euro (1-9 2013: 605 Millionen Euro), was auf geringere Risikoaufwände in praktisch allen CEE-Ländern und auf erhöhte Rückführungen in einigen Ländern, wie insbesondere in Kroatien, zurückzuführen ist. Insgesamt sanken die Risikokosten (Kreditrisikoaufwand gemessen an den durchschnittlichen Kundenforderungen) seit Jahresbeginn von 112 auf 58 Basispunkte.

Das Betriebsergebnis nach Kreditrisikoaufwand, das als zentrale Kennzahl die Performance im operativen Geschäft darstellt, gab in den ersten neun Monaten dieses Jahres mit minus 2,0 Prozent leicht nach und beläuft sich auf 1.489 Millionen Euro (1-9 2013: 1.519 Millionen Euro). Berücksichtigt man die erwähnten Wechselkurseffekte, so ergibt sich zu konstanten Wechselkursen ein Plus von 4,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Unter den "nicht-operativen" Positionen fallen die Rückstellungen mit 126 Millionen Euro (1-9 2013: 114 Millionen Euro) um 10,1 Prozent höher aus als im Vorjahr, wobei hier vor allem für die jüngsten gesetzlichen Maßnahmen in Zusammenhang mit Fremdwährungskrediten in Ungarn mit 107 Millionen Euro vorgesorgt werden musste. Darüber hinaus schlugen sich im Finanzanlageergebnis die Erlöse aus Immobilienverkäufen positiv zu Buche, die größtenteils bereits im ersten Quartal dieses Jahres abgeschlossen worden waren.

Nach Einrechnung der nicht-operativen Positionen lag das Ergebnis vor Steuern in den ersten neun Monaten dieses Jahres mit 1.423 Millionen Euro um 4,5 Prozent (zu konstanten Wechselkursen um 11,2 Prozent) über dem Vorjahresergebnis (1-9 2013: 1.362 Millionen Euro).

Das Konzernergebnis nach Steuern konnte um 6,0 Prozent (zu konstanten Wechselkursen um 11,4 Prozent) auf 1.192 Millionen Euro verbessert werden (1-9 2013: 1.125 Millionen Euro).

Aus diesem Ergebnis errechnen sich folgende Finanzkennzahlen:
• Die Cost/Income-Ratio lag unter Herausrechnung der Bankensteuer bei 52,5 Prozent (1-9 2013: 49,7 Prozent).
• Die Risk/Earnings-Ratio2 (Kreditrisiko in Prozent des Zinsüberschusses) sank auf 17,0 Prozent (1-9 2013: 24,0 Prozent).
• Die Gesamtkapitalquote3 (bezogen auf alle Risiken) verbesserte sich auf 13,8 Prozent (Ultimo 2013: 13,5 Prozent).
• Die Tier 1 Quote3 (bezogen auf alle Risiken) beläuft sich auf 10,9 Prozent (Ultimo 2013: 11,6 Prozent).
• Die Kernkapitalquote Common Equity Tier 13 (bezogen auf alle Risiken) beträgt aktuell 10,9 Prozent (Ultimo 2013: 11,3 Prozent).

Die Divisionen im Detail
Die Bank Austria weist ihr Ergebnis in vier Divisionen aus: Privat- & Firmenkunden, Corporate & Investment Banking (CIB), Private Banking sowie Zentral- und Osteuropa (CEE). Dazu kommt
das Corporate Center.

Die Division Privat- & Firmenkunden konnte in den ersten neun Monaten 2014 das Ergebnis vor Steuern um 58,2 Prozent auf 219 Millionen Euro verbessern (1-9 2013: 138 Millionen Euro). Die Ergebnisverbesserung konnte erzielt werden, weil einerseits die Betriebserträge trotz anhaltenden Niedrigzinsumfelds um 1,0 Prozent leicht gesteigert werden konnten, während gleichzeitig die Betriebsaufwendungen dank strikten Kostenmanagements und trotz höherer Belastungen aus dem Titel "Bankenabgabe" gegenüber dem Vorjahr leicht gesenkt wurden. Die verbesserte Kreditqualität im Privatkundengeschäft und der stabil bleibende Risikoaufwand im Firmenkundengeschäft trugen maßgeblich zu der Verbesserung bei, weil der Kreditrisikoaufwand gegenüber dem Vorjahr deutlich (um 56,1 Prozent) zurückging. Die Cost/Income-Ratio konnte weiter verbessert werden und beläuft sich aktuell auf 71,8 Prozent (1-9 2013: 73,4 Prozent).
Die Division Private Banking konnte in den ersten drei Quartalen 2014 das Ergebnis vor Steuern um 29,4 Prozent auf 36 Millionen steigern (1-9 2013: 28 Millionen Euro). Wesentliche Treiber für die um 9,4 Prozent gestiegenen Betriebserträge waren der bessere Nettozinsertrag, was insbesondere auf das Einlagengeschäft zurückzuführen ist und die deutlichen Zuwächse im Vermögensmanagement, womit sich der strategische Schwerpunkt auf diesen Geschäftsbereich weiterhin bewährt. Die Cost/Income-Ratio verbesserte sich auf 69,0 Prozent (1-9 2013: 73,3 Prozent).

Die Division Corporate & Investment Banking (CIB) erzielte in den ersten neun Monaten dieses Jahres ein Ergebnis vor Steuern von 185 Millionen Euro, womit es um 1,5 Prozent über dem Vorjahr lag (1-9 2013: 182 Millionen Euro). Hauptverantwortlich für die Gewinnsteigerung gegenüber dem Vorjahr ist ein positives Ergebnis beim Kreditrisikoaufwand, was einerseits auf Auflösungen bzw. nachträgliche Eingänge und andererseits auf die gute Qualität des Kreditportfolios zurückzuführen ist. Marktseitig belastete hingegen die schwache Nachfrage und kostenseitig die erhöhte Bankenabgabe sowie zusätzliche IT-Aufwendungen das Betriebsergebnis. Die Cost/Income-Ratio beläuft sich aktuell auf weiterhin niedrige 44,3 Prozent (1-9 2013: 38,6 Prozent).

Die Division CEE zeigte mit einem Ergebnis vor Steuern in der Höhe von 1.195 Millionen Euro in den ersten neun Monaten 2014 eine solide Performance. Im Vergleich zum selben Zeitraum des Vorjahres (1-9 2013: 1.346 Millionen Euro) bedeutet dies zu konstanten Wechselkursen einen Rückgang um 3,4 Prozent. Dieser Rückgang ist allerdings zur Gänze darauf zurückzuführen, dass der außerordentlichen Ertrag aus dem Verkauf der türkischen Versicherung in das Vorjahresergebnis eingeflossen ist, während sich das neue ungarische Kundenkreditgesetz negativ auf das Ergebnis des laufenden Jahres auswirkte. Sieht man von diesen beiden Faktoren ab, konnte der Gewinn vor Steuern im Jahresvergleich zu konstanten Wechselkursen sogar um 24 Prozent gesteigert werden. Im operativen Geschäft wurden in der gesamten CEE-Region deutliche Zuwächse erzielt – so stieg der Nettozinsertrag zu konstanten Wechselkursen um 8 Prozent und die Provisionserträge wurden um 13,1 Prozent gesteigert, während sich die Rubelabwertung negativ auf das Handelsergebnis auswirkte. Die Risikokosten lagen mit 450 Millionen Euro zu konstanten Wechselkursen um 22,6 Prozent unter dem Vorjahreswert, während die Höhe der Betriebsaufwendungen ziemlich genau dem Wert des Vorjahres entsprach. Die Cost/Income-Ratio (ohne Bankensteuern) lag bei exzellenten 39,0 Prozent (1-9 2013: 36,7 Prozent).
Die Bank Austria steuert als Subholding der UniCredit die Region Zentral- und Osteuropa. Ihr Bankennetzwerk umfasst rund 2.500 Filialen und zirka 48.000 Mitarbeiter4 in 13 Ländern. Die Gruppe sieht sich als langfristiger Investor in dieser Region und will in den nächsten Jahren ihre führende Marktposition durch fokussierte Maßnahmen weiter ausbauen.

Die Ereignisse in Russland und in der Ukraine haben für geopolitische Unsicherheit in Zentral- und Osteuropa gesorgt, wie sie seit vielen Jahren nicht mehr bestanden hat. Diese und weitere Faktoren, wie ein schwacher Welthandel, haben nicht nur dazu geführt, dass die UniCredit-Ökonomen ihre Wachstumsprognosen für die Eurozone angepasst haben, sondern werden in den kommenden Quartalen – mit deutlichen Unterschieden in den einzelnen Ländern – die Entwicklung der gesamten Region beeinflussen. Dabei sind die Perspektiven für Zentraleuropa besser, während die Wachstumsaussichten der Balkanstaaten wegen unzureichender Reformanstrengungen beschränkt sind.

"Obwohl sich das Wachstum in Zentral- und Osteuropa nicht von den Entwicklungen in Russland, der Ukraine und in der Eurozone abkoppeln kann, profitieren einige Länder weiter von neuen Produktionskapazitäten und auch die Inlandsnachfrage erweist sich als widerstandsfähig. Trotz der Belastungen in einigen Ländern der Region, konnten wir im operativen Geschäft weiter zulegen, was allerdings durch Wechselkurseffekte, veränderte regulatorische Vorgaben in der Türkei und weitere Kostenbelastungen in Ungarn egalisiert wurde", sagt Gianni Franco Papa, stv. Vorstandsvorsitzender der Bank Austria und Head of the CEE Division. "Vor diesem Hintergrund konzentrieren sich unsere lokalen Banken unverändert auf Effizienz und Risikomanagement und stellen eine gesunde Bilanzstruktur sicher."

Die Bilanz
Die Bilanzsumme der Bank Austria belief sich zum 30. September 2014 auf 189,5 Milliarden Euro und war damit um 11,6 Milliarden Euro bzw. um 6,5 Prozent größer als zum Jahresultimo (31.12.2013: 177,9 Milliarden Euro).

Auf der Aktivseite lagen die Kundenforderungen per Ende September mit 115,2 Milliarden Euro um 0,8 Prozent höher als zum Vorjahresultimo (31.12.2013: 114,3 Milliarden Euro). Die Forderungen an Kreditinstitute stiegen um 28,5 Prozent deutlich auf 29,5 Milliarden Euro (31.12.2013: 22,9 Milliarden Euro).

Auf der Passivseite stiegen die Kundeneinlagen um 3,4 Prozent auf 99,9 Milliarden Euro (31.12.2013: 96,6 Milliarden Euro) und auch die verbrieften Verbindlichkeiten legten um 12,2 Prozent auf 30,6 Milliarden Euro deutlich zu (31.12.2013: 27,3 Milliarden Euro). Die Primärmittel (Kundeneinlagen und verbriefte Verbindlichkeiten) stiegen um 6,6 Milliarden Euro oder 5,4 Prozent auf 130,5 Milliarden Euro (31.12.2013: 123,9 Milliarden Euro) und belaufen sich damit auf 68,9 Prozent der Bilanzsumme. Daraus errechnet sich eine Loan/Direct Funding Ratio von 88,2 Prozent. Das heißt, dass unsere Kundenforderungen durch Kundeneinlagen und eigene Emissionen zu 113,3 Prozent gedeckt sind.

Die gemäß Basel 3 zu berechnende Leverage-Ratio liegt per 30. September 2014 bei konservativen 5,86 Prozent gemäß Basel 3-Übergangsbestimmungen.

Das regulatorische Eigenkapital5 zum 30. September dieses Jahres erhöhte sich gegenüber dem Ultimo des Vorjahres um 1,4 Milliarden Euro und beläuft sich aktuell auf 17,4 Milliarden Euro (31.12.2013: 16,0 Milliarden Euro).

Die Eigenmittelquoten per 30. September 2013 sind mit den Vorjahresquoten nur bedingt vergleichbar, da sie im Vorjahr noch gemäß Basel 2,5 dargestellt wurden, während sie seit 2014 gemäß den Basel 3-Übergangsbestimmungen ausgewiesen werden. Aktuell beläuft sich die Gesamtkapitalquote bezogen auf alle Risiken auf 13,8 Prozent (31.12.2013: 13,5 Prozent). Die Tier 1 Quote bezogen auf alle Risiken liegt bei 10,9 Prozent (31.12.2013: 11,6 Prozent) und die Kernkapitalquote Common Equity Tier 1 bei exzellenten 10,9 Prozent bezogen auf alle Risiken (31.12.2013: 11,3 Prozent).

Der Personalstand der Bank Austria Gruppe inklusive der bei Tochtergesellschaften der UniCredit Gruppe in Österreich beschäftigten MitarbeiterInnen beläuft sich zum 30. September 2014 auf 57.375 MitarbeiterInnen [FTE] (30. September 2013: 57.177 MitarbeiterInnen). Davon waren 9.564 Vollzeitarbeitskräfte (FTE) in Österreich und 47.811 in den CEE-Ländern beschäftigt.

 Tabellen (PDF; 170 KB)

1 Um die Vergleichbarkeit zu gewährleisten, werden die Vergleichszahlen aus 2013 bereinigt dargestellt: Da ab 2014 die Beteiligung an der Yapi Kredi in der Türkei gemäß IFRS nicht mehr quotenkonsolidiert werden darf (sie wird nun „at equity“ gezeigt, d.h. das Nettoergebnis wird in den Betriebserträgen in der Position „Dividenden und ähnliche Erträge aus At-equity-Beteiligungen“ ausgewiesen), wird das Vorjahr daran angepasst. Die Beteiligungen an der Ukrsotsbank und der neu erworbenen Immo Holding werden in der Position „Zur Veräußerung gehaltene Vermögensgruppen“ ausgewiesen. Weiters wurden die Leasing-Aktivitäten in den drei baltischen Staaten sowie in Bulgarien, Russland, der Tschechischen Republik, der Slowakei und Rumänien von der UniCredit Muttergesellschaft auf die Bank Austria übertragen. Die Segmentberichterstattung wurde an diese neue Struktur angepasst.
2 Im Vorjahresvergleich ist zu berücksichtigen, dass nunmehr das Ergebnis der türkischen Bank in der Position Dividenden und ähnliche Erträge aus At-equity-Beteiligungen ausgewiesen wird und im Vorjahr den Erlös aus dem Verkauf der türkischen Versicherungsbeteiligungen enthalten hat.
3 Beim Vergleich der Kapitalquoten ist zu beachten, dass die Kapitalquoten zum 31. Dezember 2013 gemäß Basel 2.5 dargestellt sind, während die Kapitalquoten zum 30. September 2014 gemäß den Basel 3-Übergangsbestimmungen ausgewiesen werden. Die Kapitalquoten wurden zum 30. September 2014 erstmals auf Basis von IFRS Daten erstellt.
4 einschließlich Türkei
5 Erstmals auf Basis von IFRS berechnet
6 Im Wesentlichen UniCredit Business Integrated Solutions Austria GmbH (UBIS Austria), Pioneer Investments Austria und UniCredit Leasing
7 Inklusive der MitarbeiterInnen des at equity konsolidierten türkischen Joint-Ventures.

Rückfragen: Bank Austria Media Relations
Martin Halama, Tel. +43 (0) 50505 - 52371
E-Mail: martin.halama@unicreditgroup.at