UniCredit Bank Austria UniCredit Bank Austria
Wir sind für Sie da
VideoTelefonie testen
Allgemeine Anfragen
Kartensperren
UniCredit Bank Austria UniCredit Bank Austria
Wir sind für Sie da
VideoTelefonie testen
OnlineBanking | BusinessNet
Vorlesen

Presseinformation

25.06.2014

Erstmals multinationale RSI-Garantieverträge in Europa für innovative Unternehmen

Der Europäische Investitionsfonds (EIF) und UniCredit, unter der Führung von UniCredit Bank Austria, haben heute im Rahmen einer von der Europäischen Kommission finanzierten Initiative multinationale Garantieverträge zur Unterstützung kleiner und mittelständischer Unternehmen (KMU) sowie Small-Mid-Cap-Unternehmen in Bulgarien, Kroatien, der Tschechischen Republik, Ungarn und der Slowakei unterzeichnet.
Durch die neuen im Rahmen der Risk Sharing Instrument (RSI) Initiative unterzeichneten Verträge können die Banken der UniCredit in den fünf genannten Ländern innovativen Unternehmen Zugang zu insgesamt 60 Mio. € an Finanzierungsmitteln bieten. Da die Initiative durch eine 50%ige Garantie des EIF unterstützt wird, können die Finanzierungsmittel zu besonders günstigen Bedingungen zur Verfügung gestellt werden.
Mit den ersten multinationalen RSI-Verträgen erhöht sich die Gesamtzahl der bisher abgeschlossenen RSI-Verträge auf 36. Die gesamten Finanzierungsmittel, die innovativen Unternehmen im Rahmen dieser Initiative EU-weit zur Verfügung gestellt werden, werden auf über 3,2 Mrd. € ansteigen. 

Alessandro Tappi, Direktor für Garantie und Verbriefungen beim EIF, erklärte dazu: „Der EIF freut sich über die Unterzeichnung der ersten multinationalen Risk Sharing Instrument (RSI) Verträge mit UniCredit, durch die kleine und mittelständische Unternehmen in diesen fünf Ländern unterstützt werden sollen. Diese Verträge werden dafür sorgen, dass innovationsorientierte Unternehmen in Bulgarien, Kroatien, der Tschechischen Republik, Ungarn und der Slowakei schneller an dringend benötigte Finanzierungsmittel gelangen.“

„Es steht außer Zweifel, dass KMUs das Rückgrat der europäischen Volkswirtschaften sind. Die Vorteile, die sich aus den multinationalen Risk Sharing Instrument (RSI) Verträgen für KMUs ergeben, sind klar: Sie profitieren von noch attraktiveren Bedingungen, da wir die garantiebedingten Kostenvorteile voll an unsere Kunden weitergeben. Wir freuen uns sehr, über  unser Netzwerk in Europa diese günstigen Finanzierungen in fünf CEE-Ländern anbieten zu können“, so Gianfranco Bisagni, Head of CEE CIB bei UniCredit Bank Austria.

Mit der RSI-Fazilität sollen Banken dazu motiviert werden, KMUs und Small-Mid-Cap-Unternehmen, die weniger als 500 Mitarbeiter beschäftigen und Investitions- und/oder Betriebskapital für Forschung, Entwicklung und Innovation benötigen, mit Unterstützung der EU Finanzierungsmittel zur Verfügung zu stellen. Die Banken werden vom EIF nach einem an Finanzintermediäre gerichteten Aufruf zur Interessensbekundung ausgewählt.

 


Über Risk-Sharing Instrument (RSI) im Rahmen von RP7

Die RSI-Fazilität hat das Ziel, Banken zu ermutigen, KMU und Small-Mid-Cap-Unternehmen, die sich in den Bereichen Forschung, Entwicklung oder Innovation betätigen und Kredite für Investitionen und/oder Betriebskapital benötigen, Finanzierungsmittel zur Verfügung zu stellen. Das RSI ist eine gemeinsame Initiative des EIF, der Europäischen Investitionsbank (EIB) und der Europäischen Kommission. Sie wird von der Europäischen Union im Rahmen des Siebten Rahmenprogramms für Forschung und technologische Entwicklung (RP7) unterstützt und nutzt die Risikofähigkeit des EIF. Sie wird als Bestandteil und Ergänzung der bestehenden Risk Sharing Finance Facility (RSFF) der EIB durchgeführt. Diesem Programm wird 2014 bis 2020 “InnovFin – EU Finance for Innovators” (EU-Finanzmittel für Innovatoren) nachfolgen.

Im Rahmen dieser Fazilität stellt der Europäische Investitionsfonds (EIF) Banken und Leasinggesellschaften, die KMUs und Small-Mid-Cap-Unternehmen Kredite gewähren, Garantien zur Verfügung. Die Garantien decken standardmäßig 50% des ausständigen Betrags jedes Kredits ab.
Der Aufruf richtetete sich an Finanz- oder Kreditinstitute, die in der EU und/oder mit RP7 assoziierten Ländern gegründet wurden oder tätig sind, darunter Island, Liechtenstein, Norwegen, Schweiz, Israel, Türkei, die ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien, Serbien, Albanien, Montenegro, Bosien und Herzegowina, die Faröer-Inseln und Moldawien.

Über den EIF
Die Hauptaufgabe des Europäischen Investitionsfonds (EIF) besteht darin, Mikrounternehmen sowie kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) in Europa zu unterstützen, indem er diesen einen besseren Zugang zu Finanzmitteln ermöglicht.  Der EIF konzipiert und entwickelt in erster Linie Risiko- und Wachstumskapital- sowie Garantie-und Mikrofinanzierungsinstrumente, die speziell auf dieses Marktsegment zielen. In dieser Funktion fördert der EIF die Zielsetzungen der EU hinsichtlich der Unterstützung von Innovation, Forschung und Entwicklung, Unternehmertum, Wachstum und Beschäftigung. Zum Jahresende 2013 beliefen sich die vom für Private Equity-Fonds bereitgestellten Mittel auf über 7,9 Mrd. €. Mit Investitionen in mehr als 435 Fonds ist der EIF gemessen am Umfang und an der Reichweite dieser Investitionen insbesondere im High-Tech-Segment und in der Frühphasenfinanzierung der führende Akteur am europäischen Wagniskapitalmarkt. Per Jahresende 2013 belief sich das vom EIF garantierte Kreditportfolio auf über 5,6 Mrd. EUR, verteilt auf fast 300 Projekte. Damit zählt der EIF bei KMU-Kreditgarantien in Europa und als Garantiegeber im Bereich Mikrofinanzierung zu den führenden Akteuren.
Über UniCredit Bank Austria
UniCredit Bank Austria ist seit 2005 Mitglied von UniCredit, einer der größten europäischen Bankengruppen. Die Bank ist eines der kapitalstärksten Institute Österreichs. Die Tier 1 Kapitalquote (bezogen auf alle Risiken) verbesserte sich per 31. März 2014 auf 11,0 Prozent. Die Bilanzsumme der Bank Austria belief sich zum 31. März 2014 auf 179,2 Mrd. EUR.
Die Bank betreibt in Österreich ein ausgedehntes Netzwerk von ca. 260 Filialen, in denen ca. 9.600 Mitarbeiter beschäftigt sind. In der Zeit der Finanz- und Wirtschaftskrise stellte die Bank Austria ihre finanzielle Stärke unter Beweis. Als einzige österreichische Bank nahm sie keine staatliche Kapitalhilfe in Anspruch.
Die Bank Austria ist eine moderne und dynamische Universalbank, die ihren Kunden Zugang zu internationalen Finanzmärkten bietet. Sie ist die zentrale Drehscheibe des Bankennetzwerks von UniCredit in Zentral- und Osteuropa, einer Region, in der die Gruppe mit ca. 2.500 Filialen in 14 Ländern klarer Marktführer ist.


Pressekontakte:

EIF: David Yormesor
Tel.: +352 42 66 88 346; E-Mail: d.yormesor@eif.org

UniCredit Bank: Tiemon Kiesenhofer 
Tel. +43 50505 56036, email: tiemon.kiesenhofer@unicreditgroup.at