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Presseinformation

18.06.2014

Bank Austria Private Banking Asset Allocation & Ausblick 3. Quartal 2014 – Geht die Börsenrallye in die Verlängerung?

• Zinsen sind weiterhin extrem tief
• Rentenmärkte überraschen positiv
• Aktien sind im Vergleich immer noch attraktiv, aber es gibt erste Ermüdungstendenzen
• Aktien vorerst weiter übergewichtet, aber Lage wird genau beobachtet

Börsenrallye geht weiter, aber Begeisterung nimmt ab
2014 konnten die internationalen Börsen nicht an die Rekordgewinne von 2013 anschließen, dennoch verbuchen viele Indizes auch in diesem Jahr neue Höchststände. So hat zuletzt der DAX die magische Schwelle von 10.000 Punkten überschritten. Die Rallye entfaltet sich aber bei schwachen Umsätzen, es fehlt an „Begeisterung“ der Handelsteilnehmer. So treibt das nach wie vor herrschende Niedrigzinsumfeld die Anleger weiterhin in Aktien, die Phantasie für zukünftige Anstiege nimmt aber ab. Aktien sind zwar nicht unbedingt ambitioniert bewertet – das Kurs-Gewinn-Verhältnis liegt in vielen Fällen leicht über den Mittelwerten der letzten 10 Jahre – aber eine Erholung der Wirtschaft scheint zum Großteil bereits eingepreist. „Durch die anhaltende Börsenrallye ist es bereits seit Monaten zu keiner stärkeren Korrektur an den Börsen mehr gekommen und die sehr tiefe Volatilität ist ein Zeichen dafür, dass sehr wenig Risiko in den Aktienkursen eingepreist ist. Schon kleinere Enttäuschungen könnten ausreichen, um eine Konsolidierung auszulösen“, meint Monika Rosen, Chefanalystin Bank Austria Private Banking.

Rentenmärkte setzen zur Rallye an
Die Rentenmärkte haben im ersten Halbjahr 2014 sehr positiv überrascht. Obwohl die US-Notenbank den Ausstieg aus dem Anleihekaufprogramm vollzieht, sind auch die Renditen der US-Staatsanleihen gefallen, was wiederum die Anleihekurse steigen ließ. In Europa hat die EZB ihre expansive Geldpolitik zuletzt nochmals verstärkt, auch hier gab es an den Rentenmärkten eine starke Rallye.

 

„Nach der starken Performance der festverzinslichen Papiere sehen wir aber das Potenzial langsam als ausgeschöpft und rechnen in den nächsten Wochen mit einer Gegenbewegung“, so Monika Rosen.
Vor allem deutsche Staatsanleihen konnten von den jüngsten Maßnahmen der EZB nicht mehr profitieren. Eine Unwägbarkeit, die heuer wieder verstärkt auftaucht, ist die geopolitische Lage. Sowohl die Krise in der Ukraine, als auch zuletzt die Eskalation im Irak haben das Bedürfnis der Anleger nach Sicherheit verstärkt. Davon haben auch der Öl- und Goldpreis profitiert, beide zeigten zuletzt wieder Stärke.

Fazit:
Bank Austria Private Banking hat vor etwa einem halben Jahr die Aktiengewichtung bereits leicht reduziert, gestern hat man eine weitere Reduktion vorgenommen. Somit ist jetzt nur mehr eine leichte Übergewichtung gegeben.
„Wir bleiben bei Aktien aber dennoch übergewichtet, denn nach der starken Rallye der Renten im ersten Halbjahr sehen wir bei Aktien bessere Chancen auf zukünftige Kursgewinne“, erklärt Monika Rosen. „Sollte die Korrektur an den Börsen aber an Fahrt aufnehmen, würden wir die Aktiengewichtung weiter senken.“
Bank Austria Private Banking bleibt bei Renten untergewichtet, da diese nach den starken Kursanstiegen nach Meinung der Bank Austria ExpertInnen in naher Zukunft nur mehr begrenztes Potenzial bieten. Speziell Unternehmensanleihen haben eine deutliche Rallye hinter sich und das Risiko einer Korrektur ist hier gegeben. Deshalb wurden Hochzinsanleihen zuletzt aus dem Portfolio verkauft.


Rückfragen: Mag. Monika Rosen, Chefanalystin im Bank Austria Private Banking
Tel. (0) 50505 40104
E-Mail: monika.rosen-philipp@unicreditgroup.at