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24.10.2018

Aktuelle Umfrage der UniCredit Bank Austria zum Anlageverhalten der Österreicherinnen und Österreicher:
Schwellenangst bei Wertpapierinvestments in Österreich weit verbreitet

  • Klassische Sparformen sind auch 2018 die häufigste Anlagevariante, obwohl damit reale Verluste erzielt werden und mehr Menschen sparen als dafür echtes Interesse besteht
  • Gewohnheit, Scheu vor Komplexität und potenzielle Verlustrisiken sind Hauptbarrieren für Anlageformen mit attraktiveren Renditechancen
  • Eine Anlegertypologie zeigt: die "Vorsichtigen" und die "Risikovermeider" sind in Österreich klare Spitzenreiter, die "Moderaten" zeigen sich begeistert von ihren Anlageerfolgen
  • UniCredit Bank Austria bietet mit dem "AnlagePaket" ein attraktives Einsteigerprodukt, um die Chancen des Kapitalmarkts zu nutzen:
    • 50 Prozent der Anlagesumme werden auf ein Sparkonto mit 1,5 Prozent Verzinsung bei 6 Monaten Laufzeit1,  50 Prozent langfristig in ausgewählte Anlageprodukte investiert
  • Weltspartag bleibt für 1,5 Millionen Österreicherinnen und Österreicher wichtig, Gründe sind der Aufbau von persönlichen Beziehungen und Finanz-Erziehung für Kinder

Die aktuell von der UniCredit Bank Austria in Auftrag gegebene Umfrage von Marketagent.com zum Thema "Interesse an verschiedenen Anlageformen und ihre tatsächliche Nutzung" hat vier wesentliche Anlegertypen herauskristallisiert und zeigt eine nach wie vor weit verbreitete Schwellenangst bei Anlageformen, die attraktive Renditechancen bei einem gewissen Risiko versprechen.  Auf Basis eines hohen Sicherheitsbedürfnisses setzen weiterhin 60 Prozent der Befragten in Österreich auf traditionelle Spareinlagen, obwohl lediglich 42 Prozent nach wie vor tatsächlich Interesse an dieser Anlagevariante zeigen. Also es sparen um 44 Prozent der Befragten mehr, als sich dafür tatsächlich interessieren.

So finden zwar 45 Prozent der Befragten, dass Immobilieninvestments interessant und sinnvoll sind, aber nur 22 Prozent können ihr Geld auch tatsächlich in Betongold anlegen, hier also 49 Prozent weniger als Interesse zeigen. 24 Prozent ziehen Wertpapierveranlagungen in Betracht, aber lediglich 16 Prozent handeln auch danach. Eine Differenz von 33 Prozent. Für dieses Ergebnis sind in erster Linie drei Ursachen verantwortlich: Gewohnheit, Vermeidung von Komplexität und die Gewichtung von Risiken.

"Die aktuelle Umfrage bestätigt eindrucksvoll wesentliche Erfahrungen, die wir auch in den Gesprächen mit unseren Kundinnen und Kunden machen", sagt Markus Kosche, Vertriebsleiter Privatkunden, Geschäftskunden und Freie Berufe der UniCredit Bank Austria. "Für uns ist dieses Umfrageergebnis daher ein Auftrag, noch genauer auf die Kundenbedürfnisse einzugehen und unseren Kundinnen und Kunden mit einer persönlichen und individuellen Beratung und einem interessanten Produktangebot die Schwellenangst vor einem Umstieg auf chancenreichere Veranlagungsformen zu nehmen."

Denn wie eine Analyse des Chefvolkswirtes der UniCredit Bank Austria Stefan Bruckbauer zeigt, lassen Österreichs Haushalte noch immer rund die Hälfte ihres Geldvermögens in Einlagen und nur ein Viertel in Wertpapieren veranlagt. In den letzten 5 Jahren stand dabei ein jährlicher realer Verlust bei Einlagen von rund 2,5  Milliarden Euro einem realen Ertrag von ebenfalls rund 2,5 Milliarden Euro pro Jahr bei Wertpapieren gegenüber. Diese negative Bilanz bei Einlagen wird sich aus heutiger Sicht heuer und zumindest die nächsten beiden Jahre noch verschärfen. Dieser Befund wird ergänzt durch die aktuelle Umfrage, die zeigt, dass für die große Mehrheit der sparenden Bevölkerung Sparmotive wie "Notgroschen" oder "für die Kinder sparen" zentral sind und damit jede Vermeidung von Verlustrisiken häufig im Vordergrund steht.

Die Anlegertypologie

45 Prozent der Befragten zählen zur Gruppe der "Vorsichtigen", denen Wertpapierveranlagungen schlicht zu unsicher sind und die aufgrund ihres hohen Sicherheitsbewusstseins auch den realen Kaufkraftverlust ihres Vermögens bewusst in Kauf nehmen. Zusätzliche 17 Prozent der Befragten sind keinesfalls gewillt, Risiken in der Veranlagung einzugehen. Diese so genannten "Risikovermeider" haben in der Regel negative Erfahrungen in der Vergangenheit in erster Linie mit Investments in Einzeltitel und Aktien gemacht.

Zu den "Moderaten" zählen 34 Prozent der Befragten, die in der Regel aufgrund persönlicher Finanzberatung positive Erfahrungen auch mit Wertpapierinvestments und anderen alternativen Veranlagungen gemacht haben. Hier zeigt sich in O-Tönen auch die Zufriedenheit mit gelungener Veranlagung wie "Glücksgefühl, wenn ich die monatliche Vermögensaufstellung mache" oder "der Erfolg ist groß bei höherer Rendite und kalkulierbarem Risiko".  Eine weitere, sehr kleine Gruppe sind die so genannten "Risikofreudigen", zu denen nur 4 Prozent der Befragten zählen, meist jung und mit positiven Investment-Erfahrungen, die häufig auch durch eigene Entscheidungen sehr erfolgreich veranlagt haben.

 
Das UniCredit Bank Austria AnlagePaket
"Diese Umfrage zeigt sehr gut, dass ein Wechsel der Veranlagungsform für viele unserer Kundinnen und Kunden einen großen Schritt bedeutet", sagt Markus Kosche, "da wir aber gleichzeitig wissen, dass man, um die Inflation zu schlagen, im gegenwärtigen Niedrigzinsumfeld in chancenreichere Veranlagungen als das klassische Sparen wie Wertpapiere und Fonds wechseln muss, bieten wir mit unserem neuen AnlagePaket eine perfekte Symbiose aus klassischem Sparen und attraktiverer Veranlagung."

Mit dem AnlagePaket der UniCredit Bank Austria können Anleger 50 Prozent ihrer Anlagesumme auf ein Sparkonto mit attraktiven 1,5 Prozent Verzinsung bei 6 Monaten Laufzeit1 legen und die anderen 50 Prozent langfristig in ausgewählte Anlageprodukte mit attraktiven Ertragschancen investieren wie zum Beispiel in erstklassige Fonds oder Vermögensmanagement-Dienstleistungen erfahrener Investmentprofis.

Ein weiteres wichtiges Investment-Tool ist die unverbindliche und kostenlose Risiko-Ertrags-Analyse der UniCredit Bank Austria für alle interessierten Anleger (nicht nur für Kunden der Bank). Damit werden Wertpapierdepots auf deren Krisenfestigkeit geprüft und in erster Linie darauf, wie bei der Veranlagung maximaler Ertrag bei möglichst geringem Risiko oder auch derselbe Ertrag bei eventuell deutlich niedrigerem Risiko erzielt werden können.

Weltspartag ist ungebrochen beliebt
"Wie unsere Umfrage zeigt, bleibt das Interesse am Weltspartag im Langzeit-Trend konstant", freut sich Martin Gölles, Leiter Kundenzufriedenheit & Marktforschung der UniCredit Bank Austria. So wollen auch heuer wieder ca. 1,5  Millionen Österreicher am Weltspartag eine Bankfiliale aufsuchen. "Auch, oder gerade, in Zeiten von fortschreitender Digitalisierung im Finanzbereich, ist der persönliche, vertrauensfördernde Kontakt zur Bank für viele Österreicherinnen und Österreicher wichtig. Auch der (Finanz-)Erziehungscharakter des Weltspartags ist weiterhin lebendig: Sparen wird für die Kinder und Enkelkinder sichtbar ‚institutionalisiert‘ und – in Form von Geschenken – auch belohnt. Das ist nach wie vor ein wesentlicher Beweggrund am Weltspartag seine Bankfiliale aufzusuchen."

Umfrage und Spar- und Anlegertypologie - Österreich

Über die Umfrage
Marketagent.com online reSEARCH GmbH hat im Oktober 2018 im Auftrag der UniCredit Bank Austria 615 Online Interviews mit Personen im Alter zwischen 14 und 69 Jahren, die bei einer Bank Kunde sind durchgeführt.

Rückfragen:
UniCredit Bank Austria Pressestelle
Matthias Raftl, Tel.: +43 (0) 50505 - 52809
E-Mail: matthias.raftl@unicreditgroup.at

 

1 Das Sparkonto fix mit einer Laufzeit von 6 Monaten ist nur im AnlagePaket erhältlich und hat folgende Staffelverzinsung: 1. Monat 1 %, 2.–5. Monat 1,5 %, 6. Monat 2 %; ergibt durchschnittlich 1,5 % p. a. bei Einhaltung der gesamten Laufzeit. Falls Sie über Ihr Erspartes am Laufzeitende nicht verfügen, wird Ihr Guthaben am Sparkonto fix mit 0,01 % p. a. weiterverzinst.