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20.03.2007

UrlaubsEuro Frühling 2007:
"UrlaubsEuro" in Übersee mehr, bei den Nachbarn weniger wert

  • Insgesamt unverändert gegenüber dem Vorjahr
  • Starker Euro macht Übersee billiger
  • Inflation macht viele europäische Destinationen dauerhaft teurer

Im Frühling 2007 ist der UrlaubsEuro im Ausland heuer im Durchschnitt ähnlich viel wert wie vergangenes Jahr. Allerdings zeigen die Berechnungen der Ökonomen der Bank Austria Creditanstalt (BA-CA), dass dahinter einige Veränderungen in den Preisrelationen stattgefunden haben. „Der starke Euro macht Überseedestinationen heuer günstiger“, fasst Stefan Bruckbauer von der BA-CA die Analyse zusammen, „gleichzeitig reduziert die teilweise im Vergleich zu Österreich höhere Inflation den Wert des UrlaubsEuro in einigen europäischen Urlaubszielen.“

Spürbar mehr wert dürfte der UrlaubsEuro heuer in Japan bzw. in den meisten asiatischen Ländern und in den USA sein. Erkennbar an Wert hat der UrlaubsEuro in Ungarn verloren.

Trotzdem ist der UrlaubsEuro unter den beliebtesten Reiseländern der Österreicher in Ungarn, nach der Türkei, mit 147 weiterhin am meisten Wert, auch wenn er aufgrund der hohen Inflation in Verbindung mit einer leichten Aufwertung seit dem März des vergangenen Jahres fast 10 Prozent verloren hat. In der Türkei ist der UrlaubsEuro derzeit 164 wert, was gegenüber dem vergangenen Jahr einen Zuwachs von 8 Prozent bedeutete. „Erneut war die Abwertung in der Türkei stärker als die Inflation, sodass der Wert des UrlaubsEuro zunahm“, so Bruckbauer.

An dritter Stelle beim Wert des UrlaubsEuro in den wichtigsten Feriendestinationen der Österreicher ist weiterhin Kroatien mit 139, wobei sich dieser Wert gegenüber dem Vorjahr aufgrund der gleichen Inflationsrate wie in Österreich nicht verändert hat. Gefolgt wird Kroatien von Tschechien und Slowenien, in beiden Ländern hat der UrlaubsEuro etwas verloren.

Deutlich an Wert gewonnen hat der UrlaubsEuro in Asien und in Amerika und damit ist der UrlaubsEuro derzeit in den USA mit 121 mehr wert als etwa in Griechenland oder Spanien. Gegenüber dem Vorjahr konnte der UrlaubsEuro in den USA 11 Prozent zulegen. Den größten Zugewinn beim Wert konnte mit 12 Prozent Japan erreichen, allerdings ist der UrlaubsEuro in Japan weiterhin mit 98 weniger wert als in Österreich. „In den beiden beliebten südlichen Urlaubsländern Spanien und Griechenland setzt sich der Wertverlust des UrlaubsEuros auch 2007 fort, die höhere Inflation reduziert den Wert um 1 bis 2 Prozent pro Jahr,“ meint Stefan Bruckbauer.

Betrachtet man die Entwicklung des UrlaubsEuro über einen längeren Zeitraum, so zeigt sich, dass bei den Ferndestinationen im Vergleich zu vor fünf Jahren der starke Euro den Wert des UrlaubsEuro deutlich erhöht hat. Japan ist heute 50 Prozent, die USA 40 Prozent günstiger als vor fünf Jahren. Gleichzeitig verliert der UrlaubsEuro in den beliebten näher liegenden Destinationen aufgrund der dort vorherrschenden höheren Inflation deutlich an Wert. Am meisten in Ungarn mit 24 Prozent und in der Türkei mit 20 Prozent. Etwas weniger, aber noch immer spürbar, war der Wertverlust in Italien (-16 Prozent), in Spanien (-12 Prozent) und in Griechenland (-10 Prozent). „In einigen südlichen Urlaubsländern ist der UrlaubsEuro aufgrund der höheren Inflation heute fast gleich viel oder weniger als in Österreich wert, da diese Länder den Euro haben, kann dies auch durch eine Abwertung nicht ausgeglichen werden“, sagt Bruckbauer. Der Wertverlust in der Türkei oder in Ungarn könnte dagegen durch eine Abwertung schnell wieder wettgemacht werden.

Abschließend weisen die Ökonomen der BA-CA darauf hin, dass es sich um Durchschnittswerte handelt, einzelne Regionen (wie etwa London als Zentralregion) können davon abweichen. Auch bezieht sich das Preisniveau auf den Durchschnitt der Güter und Dienstleistungen in den einzelnen Ländern, einzelne Produkte können davon deutlich abweichen. Zudem ist die Tatsache, dass das Preisniveau in einigen Urlaubsländern soviel günstiger als in Österreich ist, vor allem auf das hohe Einkommensniveau in Österreich zurückzuführen. Läge Österreichs Preisniveau niedriger, wäre auch das Einkommensniveau geringer - wir könnten uns Urlaube oft gar nicht leisten.

Charts zur Presseaussendung

Rückfragen: Bank Austria Creditanstalt Economics and Market Analysis
Stefan Bruckbauer, Tel. 05 05 05 DW 41951
E-Mail: stefan.bruckbauer@ba-ca.com