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02.01.2007

Die BA-CA feiert heute 100 Jahre Zentralsparkasse

Heute, vor genau hundert Jahren, am 2. Jänner 1907, begann die Zentralsparkasse der Gemeinde Wien im Alten Rathaus in der Wipplingerstraße mit ihrer Geschäftstätigkeit. Die "Z", wie sie der Volksmund bald nannte, ist eines der drei großen Vorgängerinstitute der heutigen Bank Austria Creditanstalt (BA-CA). 881 Wiener Bürger eröffneten an diesem Tag im ehemaligen Sitzungssaal der Wiener Stadtregierung Sparbücher und legten insgesamt 147.000 Kronen (ca. 660.000 Euro) ein. Das Sparbuch Nr. 1 erhielt der Wiener Bürgermeister Dr. Karl Lueger, der gegen den jahrelangen Widerstand der Banken und der Opposition im Gemeinderat dieses Institut im Jahr 1905 gegründet hatte. Im Mai 2007 wird der Verein für Geschichte der Stadt eine Publikation über die Geschichte der Zentralsparkasse der Stadt Wien herausgeben.

"Die hundertste Wiederkehr der Eröffnung der Zentralsparkasse sollte daran erinnern, dass es 1907 für weite Teile der Bevölkerung in Wien kaum Möglichkeiten gab, kleinere Sparbeträge sicher anzulegen", so BA-CA Generaldirektor Erich Hampel. Ebenso schwer war es, für Gewerbebetriebe und den kleinvolumigen Wohnbau Kredite zu bekommen. Das Sammeln von kleinen Sparbeträgen und ihre Weitergabe in Form von Krediten waren auch die Grundaufgaben der Zentralsparkasse, die damit eine wichtige volkswirtschaftliche Aufgabe übernahm.

Erst in der 2. Republik erhielt sie neben ihrer Hauptaufgabe, den Sparwillen der Bevölkerung nach den Kriegs- und Nachkriegswirren wieder zu wecken, auch die Aufgabe, als Financier der Stadt Wien zu agieren. Die steigende Spargesinnung nicht nur in Wien war in den Jahren nach 1955 eine Grundvoraussetzung für den wirtschaftlichen Höhenflug Österreichs. Dies zeigen die Besucherzahlen in der Z am Weltspartag, der der höchste Feiertag der Sparkassen war und ist. 1955 besuchten 8.000 Wiener an diesem Tag die Z, in den 80er Jahren waren es jeweils 700.000, die über 2 Mrd. Schilling (145 Mio. Euro) auf ihre Sparbücher einlegten.

Mit diesem Geld konnte unter anderem das umfangreiche Wohnbauprogramm der Stadt Wien, aber auch der Ausbau der Infrastruktur in vielen anderen Städten finanziert werden.

Die Zentralsparkasse war nicht nur die "Erfinderin" des Sparefrohs, sondern auch eine bedeutende Förderin des fantastischen Realismus und der darstellenden Kunst im modernen Österreich.

Die Zentralsparkasse hat sich in den zweiten 50 Jahren ihres Bestehens zu einem der größten Kultur- und Wissenschaftssponsoren Wiens entwickelt und einer ganzen Generation von Malern geholfen, internationale Anerkennung zu finden. Arik Brauer, Hubert Aratym, Ernst Fuchs und viele andere erhielten erste Stipendien, um sich hauptberuflich der Kunst widmen zu können.

Die BA-CA hat bereits vergangenes Jahr die Festschrift "150 Jahre österreichische Bankgeschichte im Herzen Europas" herausgegeben und mit ihren drei Vorgängerinstituten Creditanstalt (gegründet 1855), Länderbank (1880) und Zentralsparkasse (1905) insgesamt 375 Jahre österreichische Bankgeschichte gefeiert.

Über die heutige Bank Austria Creditanstalt
Die Bank Austria Creditanstalt (BA-CA) ist heute mit einer Bilanzsumme von rund 160 Milliarden Euro und einem Eigenkapital von 8 Milliarden Euro die größte Bank in Österreich. Innerhalb der UniCredit Group ist sie für das Bankgeschäft in Zentral- und Osteuropa verantwortlich. Die Gruppe betreibt dort das größte internationale Bankennetzwerk mit über 3.000 Geschäftsstellen. Mehr als 60.000 Mitarbeiter betreuen heute von Bludenz bis nach Wladiwostok etwa 26 Millionen Kunden.

Rückfragen
Bank Austria Creditanstalt Pressestelle Österreich
Peter N. Thier, Tel. +43 (0) 50505 52371;
E-Mail: peter.thier@ba-ca.com