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19.03.2007

UniCredit Group schließt Neuordnung des Osteuropageschäfts ab: Die BA-CA ist nun das Kompetenzzentrum für Osteuropa

  • CEE-Division der UniCredit Group umfasst mehr als 3.000 Filialen
  • Hampel: "Neues CEE-Netzwerk reicht von Bludenz bis Novosibirsk"

Die UniCredit Group hat mit der Übertragung der zentral- und osteuropäischen Tochterbanken an die BA-CA die Neuordnung im Osteuropageschäft abgeschlossen. Die BA-CA übernimmt in der Gruppe die Verantwortung für Zentral- und Osteuropa (exkl. Polen und der Ukraine) und damit Beteiligungen in Bosnien-Herzegowina, Bulgarien, Estland, Kroatien, Lettland, Litauen, Rumänien, Russland, der Slowakei, Tschechien und der Türkei.

Damit wächst das Geschäftsvolumen der BA-CA in CEE gemessen an der Bilanzsumme (per 30. September 2006) von rund 40 Milliarden Euro auf mehr als 70 Milliarden Euro. Die von der BA-CA geführte CEE Division der UniCredit Group ist für einen Markt von mehr als 300 Millionen Einwohnern verantwortlich. Damit verdreifacht sich der Aktionsradius der BA-CA in dieser Region.

"Unsere Kunden sind die klaren Gewinner der Integration. Unser neues Netzwerk reicht vom Bosporus bis zum Baltikum  und von Bludenz bis Novosibirsk", sagt Erich Hampel, Vorstandsvorsitzender der BA-CA und im Konzernvorstand der UniCredit Group für die CEE Division verantwortlich.

Die BA-CA hat sechs Beteiligungen der UniCredit mit rund 1.100 Filialen in Bulgarien, Kroatien, Rumänien, der Slowakei, Tschechien und der Türkei übernommen. Dabei wurden die Banken als Sacheinlage in die BA-CA eingebracht, die UniCredit erhält heute im Gegenzug 55 Millionen junge Aktien der BA-CA.

Nach Abschluss der Transaktion sind die von UniCredit direkt und indirekt gehaltenen Anteile an der BA-CA von insgesamt 94,98 Prozent auf insgesamt 96,35 Prozent gestiegen.

Die CEE Business Unit umfasst die folgenden von UniCredit gehaltenen Beteiligungen an Banken in CEE:

  • 50,00% an der Koç Finansal Hizmetler A.Ş., Türkei,
  • 81,91% an der Zagrebačka banka D.D., Kroatien,
  • 86,13% an der Bulbank A.D., Bulgarien,
  • 100,00% an der Živnostenská banka, a.s., Tschechien,
  • 97,11% an der UniBanka a.s., Slowakei, und
  • 99,95% an der UniCredit Romania S.A., Rumänien

Bereits zuvor sind die Tochterbank der HypoVereinsbank in Russland – die International Moscow Bank (IMB) – sowie die drei Einheiten der HypoVereinsbank im Baltikum an die BA-CA übertragen worden. Die BA-CA wurde bei diesen Transaktionen von der Citigroup beraten.

Weiterhin hohes Wachstumspotential in Osteuropa
Das Wachstumspotential in Zentral- und Osteuropa bleibt weiterhin enorm: Um 33 Prozent ist der Kreditmarkt 2006 gewachsen; in Russland sind es gar 46 Prozent. Das Wirtschaftswachstum (BIP) der Region für 2006 wird von den Ökonomen der BA-CA auf 6 Prozent prognostiziert. Auch der Intermediationsgrad, die Bilanzsumme im Vergleich zum BIP, lässt auf das enorme Aufholpotential schließen: Beträgt es 246 Prozent in der Eurozone, sind es erst 78 Prozent in Zentral- und Osteuropa.

Über die UniCredit Group
Die Bank Austria Creditanstalt (BA-CA) ist die führende Bank in Österreich. Innerhalb der UniCredit Group ist sie für das Bankgeschäft in Zentral- und Osteuropa verantwortlich. Insgesamt betreibt die Gruppe das größte internationale Bankennetzwerk in Zentral- und Osteuropa mit über 3.000 Geschäftsstellen. Mehr als 60.000 Mitarbeiter betreuen rund 24 Millionen Kunden.

Die UniCredit Group ist mit einer Marktkapitalisierung von rund 70 Milliarden Euro eine der größten europäischen Bankengruppen. Sie ist in 20 Ländern operativ tätig und beschäftigt  dort 142.000 Mitarbeiter, die 35 Millionen Kunden betreuen. Die Bilanzsumme der UniCredit Group beträgt per 30. September 2006 rund 822 Milliarden Euro.

Rückfragen: Bank Austria Creditanstalt Pressestelle
Peter N. Thier, Tel.: +43 (0) 50505 52371, peter.thier@ba-ca.com 
Ildiko Füredi-Kolarik, Tel.: +43 (0) 50505 56102, ildiko.fueredi-kolarik@ba-ca.com