24.05.2007

BA-CA verstärkt Zusammenarbeit mit russischem Bankpartner: Österreichische Exporte sollen weiter wachsen

Im Rahmen des Staatsbesuches von Russlands Präsident Wladimir Putin in Wien hat die Bank Austria Creditanstalt (BA-CA) zwei Kooperationsverträge mit der russischen Vnesheconombank (VEB) unterzeichnet. Konkret haben BA-CA und VEB einen Rahmenkreditvertrag für Exportfinanzierungen sowie eine Kooperationsvertrag für Umweltschutz-Investitionen im Rahmen der Kyoto-Ziele abgeschlossen. Die Abkommen mit einer der größten Staatsbanken Russlands haben das Ziel, die Exporte nach Russland anzukurbeln.

Der Rahmenkreditvertrag für Exportfinanzierungen erleichtert und beschleunigt die Finanzierung von Exporten nach Russland. Seine Besonderheit liegt in der großen Reichweite: Er konzentriert sich nicht nur auf die BA-CA und Österreich, sondern erstreckt sich auf alle Banken der UniCredit Group und auf alle Länder, in denen die UniCredit Group präsent ist. Der Kooperationsvertrag über verstärkte Zusammenarbeit bei Umweltschutz-Projekten im Zusammenhang mit dem Kyoto-Klimaschutz-Protokoll wird der starken österreichischen Umwelttechnologie-Branche weiter Auftrieb geben. Durch die engere Zusammenarbeit von BA-CA und VEB werden die Exporte für den russischen Abnehmer leichter finanzierbar – was die Erfolgschancen österreichischer Anbieter von Umwelttechnololgie erhöht.

Die BA-CA ist innerhalb der UniCredit Group für das Bankennetzwerk in Zentral- und Osteuropa verantwortlich. Sie ist in Russland mit der International Moscow Bank (IMB) vertreten. Mit rund 7 Milliarden Euro Bilanzsumme und 47 Filialen ist die IMB die achtgrößte Bank des Landes. Ende 2006 hat die BA-CA zudem das Broker House ATON gekauft.

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