20.06.2007

BA-CA übernimmt 9.97%-Anteil an russischer Tochterbank IMB

  • Anteile werden von EBRD übernommen
  • Nach dem Zukauf hält BA-CA 100 Prozent an IMB

Die Bank Austria Creditanstalt (BA-CA) hat heute die European Bank for Reconstruction and Development (EBRD) benachrichtigt, dass sie die Call-Option zur Akquisition von 12.978 Stammaktien ihrer russischen Tochterbank International Moscow Bank (IMB) ausüben wird. Das repräsentiert einen Anteil von 2,79 Prozent des gesamten Aktienkapitals der IMB.  Gemäß der Call Option-Vereinbarung wird der Preis für diesen Anteil etwa 41,3 Millionen US-Dollar (30,8 Millionen Euro) betragen.

Zusätzlich haben BA-CA und EBRD heute eine Vereinbarung unterschrieben, dass die BA-CA weitere 6.822 Stammaktien und 26.533 Vorzugsaktien der IMB erwirbt. Das sind weitere 7,17 Prozent des IMB-Aktienkapitals, der Preis für diesen Anteil beträgt 188,1 Millionen US-Dollar (140,4 Millionen Euro).

Der Abschluss der Transaktion wird derzeit für Juli erwartet, vorbehaltlich der behördlichen Genehmigungen.  Danach wird die BA-CA 100 Prozent an der IMB halten.
 
„Russland ist einer unserer wichtigsten Wachstumsmärkte in Zentral- und Osteuropa und bietet enorme Möglichkeiten, die wir nützen wollen. Der Zukauf der EBRD-Anteile ist ein weiterer Schritt unserer Expansion in Russland. Als nächstes, wie schon bekannt gegeben, werden wir unser organisches Wachstum fortsetzen und bis Ende 2008 unser Filialnetz auf 120 Niederlassungen verdoppeln“, sagt Erich Hampel, Vorstandsvorsitzender der BA-CA und Leiter der CEE Division der UniCredit Group. 

Gegründet wurde die International Moscow Bank, die erste internationale Bank Russlands mit der Registrierungsnummer 1, im Oktober 1989. Die Creditanstalt war eines der Gründungsmitglieder. Die ursprünglich auf das Firmenkundengeschäft spezialisierte Bank hat in den letzten Jahren verstärkt begonnen, ihre Aktivitäten auf das Retailgeschäft zu erweitern. Die IMB ist mit einer Bilanzsumme von 7,8 Milliarden Euro (per 31. März 2007) die derzeit achtgrößte russische Bank. Sie beschäftigt etwa 2.100 Mitarbeiter, die 280.000 Kunden in 48 Filialen betreuen.

Über die Bank Austria Creditanstalt und die UniCredit Group
Die Bank Austria Creditanstalt (BA-CA) ist die führende Bank in Österreich. Innerhalb der UniCredit Group ist sie für das Bankgeschäft in Zentral- und Osteuropa verantwortlich. Die Gruppe betreibt das größte internationale Bankennetzwerk in Zentral- und Osteuropa mit über 3.100 Geschäftsstellen. 65.000 Mitarbeiter betreuen rund 24 Millionen Kunden.

Die UniCredit Group ist mit einer Marktkapitalisierung von rund 70 Milliarden Euro eine der größten europäischen Bankengruppen. Sie ist in 20 Ländern Europas operativ tätig und beschäftigt  dort 142.000 Mitarbeiter, die 35 Millionen Kunden betreuen. Die Bilanzsumme der UniCredit Group beträgt per 31. März 2007 rund 846 Milliarden Euro. Nach dem Zusammengehen mit Capitalia (angekündigt im Mai 2007) wird die UniCredit ihre Präsenz in Italien deutlich verstärken, neben Deutschland und Österreich ein Kernmarkt der Gruppe. Die Marktkapitalisierung der UniCredit Group wird somit auf 90 Milliarden Euro steigen.


Rückfragen: Bank Austria Creditanstalt, Communications CEE;
Ildiko Füredi-Kolarik, Tel. +43 (0)5 05 05-56102;
e-mail: ildiko.fueredi-kolarik@ba-ca.com