18.04.2007

BA-CA nimmt Stellung zur Verfahrenseinleitung der Übernahmekommission auf Antrag eines Londoner Hedgefonds: BA-CA weist Vorwürfe des Hedgefonds Polygon erneut zurück

Die Bank Austria Creditanstalt (BA-CA) nimmt Stellung zu dem heute im Amtsblatt der Wiener Zeitung veröffentlichten Antrag des Hedgefonds Polygon auf Verfahrenseinleitung der Übernahmekommission und hält dazu folgendes fest:

1. Die Behauptungen vom Hedgefonds Polygon, die Stellungnahme des Vorstandes der BA-CA zum Übernahmeangebot der UniCredit im Jahr 2005 sei unvollständig oder unrichtig, sind völlig unzutreffend. Der Vorstand hat im Sinne aller Aktionäre der BA-CA, ihrer Kunden und Mitarbeiter gehandelt.

2. Die BA-CA hat die Vorwürfe des Hedgefonds bereits widerlegt und wird sie in dem nunmehr eingeleiteten Verfahren weiter widerlegen. Zum Zeitpunkt der Stellungnahme des BA-CA Vorstandes war ein Verkauf der BPH für die BA-CA kein Thema. Da Polygon einen Antrag auf Verfahrenseinleitung gestellt hat, ist die Übernahmekommission gesetzlich verpflichtet, das Verfahren einzuleiten. Mit diesem Formalakt ist allerdings keinerlei Bewertung der Erfolgsaussichten für den Hedgefonds Polygon verbunden.

3. Die BA-CA wurde durch die Integration in die UniCredit Group insgesamt deutlich gestärkt: Sie hat erst kürzlich die direkten und indirekten CEE-Beteiligungen und Bankaktivitäten in Bosnien-Herzegowina, Bulgarien, Estland, Kroatien, Lettland, Litauen, Rumänien, Russland, der Slowakei, Tschechien und der Türkei übernommen. Gleichzeitig hat die BA-CA die polnische BPH verkauft, weil die Bankaktivitäten in Polen – wie von den polnischen Behörden verlangt – direkt von UniCredit gehalten werden müssen. Die Unternehmen und die Transaktionen wurden von unabhängigen Gutachtern bewertet und es wurden auch Fairness Opinions von internationalen Investmentbanken eingeholt.

Die Behauptungen von Polygon in Zusammenhang mit dem Verkauf der BPH werden auch durch oftmalige Wiederholung nicht richtiger, sondern bleiben falsch.

Trotz des Verkaufes der polnischen Beteiligung haben sich die Kennzahlen zum CEE-Netzwerk der neuen BA-CA deutlich verbessert: Das Geschäftsvolumen der BA-CA in Zentral- und Osteuropa hat sich nach Abschluss der Transaktionen von rund 40 Milliarden Euro auf rund 78 Milliarden Euro erhöht. Die Anzahl der Kunden ist von 5,5 auf rund 18 Millionen gestiegen, die Anzahl der Mitarbeiter von rund 19.000 auf 39.000 gestiegen und die Zahl der Filialen von 1.100 auf knapp 1.800 gestiegen. Insgesamt, also Österreich miteinbezogen, beschäftigt die BA-CA rund 50.000 Mitarbeiter in rund 2.200 Filialen. Die von der BA-CA geführte CEE Division der UniCredit Group ist für einen Markt von mehr als 300 Millionen Einwohnern verantwortlich. Damit hat sich der Aktionsradius der BA-CA als Mitglied der UniCredit – Group in dieser Region verdreifacht.

4. Die positive Einschätzung zur neuen Struktur der BA-CA wird von zahlreichen unabhängigen internationalen und österreichischen Investmentbanken bestätigt. Das Upgrade des BA-CA Ratings auf A+ von der Ratingagentur S&P im Jänner 2007 bestätigt die positive Entwicklungschancen der BA-CA.

Die BA-CA weist daher die bereits im September des Vorjahres vom Hedgefonds Polygon geäußerten, seither und jetzt nochmals wiederholten Vorwürfe abermals kategorisch zurück.

Rückfragen: Bank Austria Creditanstalt Pressestelle Österreich
Peter N. Thier, Tel. +43 (0) 50505 52371;
E-Mail: peter.thier@ba-ca.com