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14.11.2007

Ergebnis für das dritte Quartal 2007 (1):
Bank Austria Creditanstalt Gruppe mit deutlichem Gewinnanstieg

  • Gewinn nach Steuern und Fremdanteilen trotz der Turbulenzen auf den Finanzmärkten um 73 Prozent auf 1,8 Milliarden Euro gesteigert
  • Profitabilität verbessert: Cost/Income-Ratio sinkt von 57,3 Prozent1 auf 50,3 Prozent
  • CEE Banking Division bleibt Wachstumstreiber und trägt 47 Prozent zum Ergebnis vor Steuern bei 
  • Nach Turnaround bei Privatkunden weitere Ergebnisverbesserung in Österreich

Die zur führenden europäischen Bankengruppe UniCredit Group gehörende Bank Austria Creditanstalt (BA-CA) hat in den ersten drei Quartalen des Jahres 2007 das Ergebnis gegenüber dem Vorjahreszeitraum trotz der Turbulenzen auf den Finanzmärkten deutlich verbessert. Das Ergebnis nach Steuern und Fremdanteilen ist um 72,5 Prozent auf rund 1,8 Milliarden Euro gestiegen (1-9 2006 pro-forma1: 1.015 Millionen Euro). Selbst im besonders schwierigen Marktumfeld der Monate August und September konnte die BA-CA das Ergebnis nach Steuern und Fremdanteilen im dritten Quartal gegenüber dem Vorjahr deutlich um 65,1 Prozent auf 543 Millionen Euro steigern (3. Quartal 2006: 329 Millionen Euro).

Die Cost/Income-Ratio wurde von 57,3 Prozent1 auf 50,3 Prozent verbessert. Die Ertragskraft der BA-CA hat sich gegenüber dem Vorjahr deutlich erhöht: Dazu trugen sowohl das Geschäftsfeld Central Eastern Europe (CEE) wie die Geschäftsfelder in Österreich bei, die in absoluten Zahlen jeweils annähernd die Hälfte zum Betriebsergebnis in Höhe von 2,4 Milliarden Euro beisteuern.

BA-CA Vorstandsvorsitzender Erich Hampel: "Ich bin stolz auf unsere Leistung, da wir unser Ergebnis trotz des schwierigen Marktumfeldes auf den Finanz- und Kreditmärkten sowohl in den ersten neun Monaten als auch im dritten Quartal deutlich gegenüber dem Vergleichszeitraum verbessert haben. Es zeigt, dass wir über ein ausgewogenes und nachhaltig ertragreiches Geschäftsmodell verfügen und von der Zusammenarbeit innerhalb der UniCredit Group, Europas führender Bankengruppe, profitieren. Wachstumstreiber bleibt weiterhin die CEE-Region, während wir die Ertragskraft sowohl in Osteuropa als auch im Österreichgeschäft weiter verbessern konnten." 

Die Positionen der Gewinn- und Verlustrechnung2
Die BA-CA hat den Zinsüberschuss gegenüber den ersten drei Quartalen des Vorjahres um 16,6 Prozent auf 2.857 Millionen Euro gesteigert (2006: 2.451 Millionen Euro). Der Provisionsüberschuss erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um 18,4 Prozent auf 1.574 Millionen Euro (2006: 1.330 Millionen Euro). Der weltweite Marktumschwung verbunden mit der Neubewertung der Risiken und der mangelnden Liquidität in einzelnen Marktsegmenten haben zu einem Handelsergebnis von 180 Millionen Euro geführt, womit es um 54,5 Prozent hinter dem herausragend guten Vorjahresresultat liegt (2006: 394 Millionen Euro). Die Betriebsaufwendungen konnten um 2,2 Prozent auf 2.405 Millionen Euro (2006: 2.460 Millionen Euro) reduziert werden. Bereinigt um die Auflösung der Rückstellung für das ASVG-Äquivalent in Höhe von 150 Millionen Euro aufgrund der geänderten gesetzlichen Vorgaben ergibt sich ein leichter Anstieg von 3,8 Prozent auf 2.555 Millionen Euro.

In Summe konnte die BA-CA damit ihr Betriebsergebnis auf 2.377 Millionen Euro verbessern, was einem Plus von 29,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr (2006: 1.832 Millionen Euro) entspricht. Das Kreditrisiko wurde mit 355 Millionen Euro um 16,6 Prozent gegenüber der Vorjahresperiode reduziert (2006: 426 Millionen Euro). Das Finanzanlageergebnis weist mit 219 Millionen Euro (2006: 32 Millionen Euro) ein deutliches Plus aus, was hauptsächlich auf den erstmals vereinnahmten Anteil am laufenden Gewinn der Bank BPH in Höhe von 165 Millionen Euro zurückzuführen ist.3

Das Ergebnis vor Steuern liegt mit 2.180 Millionen Euro um 55,5 Prozent über dem Vorjahreswert (2006: 1.402 Millionen Euro). Das Ergebnis nach Steuern und Fremdanteilen hat um 72,5 Prozent zugelegt und beläuft sich nach den ersten neun Monaten 2007 auf 1.751 Millionen Euro (2006: 1.015 Millionen Euro).

Aus dieser Ergebnisverbesserung errechnen sich folgende Finanzkennzahlen:4

  • Die Eigenkapitalrentabilität (ROE) vor Steuern beträgt 21,2 Prozent.
  • Die Eigenkapitalrentabilität (ROE) nach Steuern beträgt 17,9 Prozent.
  • Die Cost/Income-Ratio hat sich auf 50,3 Prozent verbessert.
  • Die Risk/Earnings-Ratio (Kreditrisiko in Prozent des Zinsüberschusses) hat sich von 19,5 Prozent auf 12,4 Prozent verbessert.
  • Die Kernkapitalquote (Tier 1 Ratio) beträgt 9,9 Prozent, die Gesamtkapitalquote beläuft sich auf 12,96 Prozent.

Die Divisionen im Detail5
Die BA-CA weist ihr Ergebnis in fünf Divisionen aus: Retail, Private Banking & Asset Management, Corporates, Markets & Investment Banking und die CEE Banking Division. Dazu kommt das Corporate Center.

Die Division Retail hat auch im dritten Quartal 2007 ihre positive Entwicklung eindrucksvoll fortgesetzt und den nachhaltigen Turnaround bestätigt: So wurde das Minus des Vorjahres beim Ergebnis vor Steuern in ein deutliches Plus von 117 Millionen Euro gedreht (2006: -95 Millionen Euro). Die Eigenkapitalrentabilität vor Steuern belief sich damit auf 15,3 Prozent (2006: -10,7 Prozent), die Cost/Income-Ratio verbesserte sich auf 72,3 Prozent (2006: 84,2 Prozent).

Im Finanzierungsbereich wurde der aktuell günstige Wechselkurs CHF / EUR dazu genutzt, die Inhaber von Fremdwährungskrediten gezielt über ihre Handlungsoptionen – von der Risikoabsicherung hin bis zu einem Switch – zu informieren. Im Veranlagungsbereich lag der Schwerpunkt auf der Neuemission von weiteren Garantieprodukten. So flossen allein in die Weltaktienindex-GarantieAnleihe und in die Öko-Garantie knapp 300 Millionen Euro. In die KapitalSparbücher, bei denen die BA-CA seit dem Frühjahr die besten Zinsen unter den heimischen Universalbanken bietet, flossen im dritten Quartal sogar 2,1 Milliarden Euro an frischem Spargeld.

Die Division Private Banking & Asset Management hat in den ersten neun Monaten 2007 ein Ergebnis vor Steuern von 64 Millionen Euro erzielt und sich somit gegenüber dem Vorjahr um 23 Prozent verbessert (2006: 52 Millionen Euro). Die Eigenkapitalrentabilität vor Steuern beträgt 43,7 Prozent (2006: 42,9 Prozent), die Cost/Income-Ratio verbesserte sich auf 54,3 Prozent (2006: 58,1 Prozent).

Die Division Corporates verbesserte das Ergebnis vor Steuern um 14,9 Prozent auf 466 Millionen Euro (2006: 406 Millionen Euro). Die Eigenkapitalrentabilität vor Steuern liegt bei 27,4 Prozent (2006: 22 Prozent). Die Cost/Income-Ratio wurde auf 34,7 Prozent gedrückt (2006: 41,9 Prozent). Besonders die Firmenkunden profitieren von der UniCredit Group, dem gewachsenen Netzwerk und dem internationalen Know-how Austausch innerhalb einer führenden europäischen Bankengruppe.

Die BA-CA hat im Sommer 2007 die FactorBank zu 100 Prozent übernommen (Raiffeisen 38 Prozent, Oberbank 10 Prozent). Die FactorBank kann bei ihrem Wachstumskurs auf die europaweite Erfahrung der UniCredit Group im Factoringgeschäft bauen.

Die UniCredit Group hat das Leasinggeschäft der gesamten Gruppe in der UniCredit Global Leasing gebündelt. Die BA-CA hat ihre Tochtergesellschaft BA-CA Leasing eingebracht und ist jetzt mit 32,59 Prozent an der UniCredit Global Leasing beteiligt. Das weltweite Geschäft der UniCredit Global Leasing, der Nummer 1 in Europa, wird von BA-CA Vorstand Regina Prehofer gruppenweit verantwortet.

Die Division Markets & Investment Banking liegt beim Ergebnis vor Steuern mit 198 Millionen Euro um 3,8 Prozent leicht hinter dem Vorjahr (2006: 206 Millionen Euro). Die Eigenkapitalrentabilität vor Steuern liegt bei 28,9 Prozent (2006: 88,9 Prozent). Die Cost/Income-Ratio beträgt 44 Prozent (2006: 36,4 Prozent).

Trotz der Krise auf den internationalen Finanzmärkten erreichte das Geschäftsfeld Markets & Investment Banking seine saisonalen Budgetvorgaben. Mit 196 Millionen Euro liegt das Betriebsergebnis nahezu auf Vorjahresniveau (2006: 197 Millionen Euro).

Der Erhöhung der Betriebserträge steht ein Anstieg der Betriebsaufwendungen in etwa gleicher Höhe gegenüber. Der Mehraufwand resultiert in erster Linie aus Konsolidierungsvorgängen und Integrationsarbeiten wie z.B. die nunmehr vollzogene Zusammenführung des Netzwerks der CA IB Corporate Finance unter dem Dach der CA IB International Markets. In dieser Gesellschaft wird nunmehr das institutionelle Aktiengeschäft, das Research, die M&A Beratung, der Bereich Equity Capital Markets und das Merchant Banking aus einer Hand angeboten. Ebenso wurde ATON, das kürzlich erworbene Brokerhaus in Russland, als Tochtergesellschaft zugeordnet. Für die kommenden Wochen ist eine Umbenennung auf "UniCredit CAIB AG" vorgesehen.

Erneut erwies sich die breite Streuung der Geschäftsaktivitäten als geeignete Strategie für turbulente Marktphasen. Die gute Gesamtperformance in diesem schwierigen Umfeld ist der Diversifikation der Handelsaktivitäten – nach Marktsegmenten aber auch nach Regionen – sowie dem hohen Anteil des Kundengeschäfts zu verdanken. Ein sehr starkes Handelsergebnis im Zins-, Devisen- und Aktienbereich trug zur stabilen Ergebnisentwicklung bei. Bewertungsverluste in Folge der Marktturbulenzen konnten auf diese Weise durch andere Geschäftsbereiche kompensiert werden.

Die Division CEE Banking hat auch im dritten Quartal ihr dynamisches Wachstum fortgesetzt und ihr Ergebnis vor Steuern um 77,4 Prozent auf 1.027 Millionen Euro erhöht (2006: 579 Millionen Euro), was neben der Steigerung der Erträge im operativen Geschäft auch auf die Perimeteränderung zurückzuführen ist. Die Eigenkapitalrentabilität vor Steuern liegt bei 19,7 Prozent (2006: 20,9 Prozent). Die Cost/Income-Ratio hat sich auf 49,8 Prozent verbessert (2006: 51,6 Prozent).

Die Bank Austria Creditanstalt ist als Drehschreibe für das CEE-Geschäft der UniCredit Group (mit Ausnahme von Poland’s Markets) verantwortlich. Die BA-CA steuert damit von Wien aus das mit Abstand größte Bankennetzwerk in der Region Zentral- und Osteuropa.

Nach den vorangegangenen Akquisitionen liegt der Fokus nun auf der vollständigen Integration der Tochterbanken und der weiteren organischen Expansion in der Region: So sollen in den nächsten drei Jahren rund 950 neue Filialen eröffnet werden. Das Rebranding auf die Dachmarke UniCredit in CEE ist bereits fast abgeschlossen; in Bosnien-Herzegowina und Russland wird das Rebranding im Februar 2008 stattfinden. Mit der aktuell abgeschlossenen Fusion in Tschechien wurden die Zivnostenska banka und die HVB Czech Republic erfolgreich zur neuen UniCredit Bank, der viertgrößten der tschechischen Bankinstitute, integriert. Die neue Bank verwendet bereits Eurosig, die neue IT-Plattform, die gruppenweit ausgerollt werden soll. Das Closing der Akquisition der ATF Bank in Kasachstan, einem wichtigen strategischen Expansionsschritt der BA-CA in das neuntgrößte Land der Erde, steht unmittelbar bevor. Das Closing einer weiteren wichtigen strategischen Akquisition, jener der Ukrsotsbank in der Ukraine, wird voraussichtlich im Jänner stattfinden.

BA-CA Vorstandsvorsitzender Erich Hampel: "In Osteuropa haben wir das dichteste Netzwerk und die längste Erfahrung aller internationalen Banken. Zugleich schätzen unsere Kunden das internationale  Know-how und die Vernetzung in der UniCredit Group, als einer der führenden europäischen Bankengruppen. Diese Assets und die erfolgreiche Integration der neu erworbenen Töchterbanken begründen die weitere Ergebnisverbesserung in diesem Jahr und sind die Basis für eine nachhaltig positive Entwicklung in der Zukunft."

Im Corporate Center verbucht die BA-CA ein Ergebnis vor Steuern von 308 Millionen Euro (2006: 707 Millionen Euro), was zum großen Teil auf den erstmals vereinnahmten Anteil am laufenden Gewinn der Bank BPH in Höhe von 165 Millionen Euro zurückzuführen ist, einer vormaligen BA-CA Tochterbank, die 2006 an die UniCredit verkauft worden war. Der hohe Vorjahreswert im Finanzanlageergebnis ist durch den Verkaufsgewinn der HVB Splitska banka in Höhe von 684,3 Millionen Euro begründet.

Die Bilanz6
Die Bilanzsumme der BA-CA ist gegenüber dem Jahresende 2006 um 27 Prozent auf 195,6 Milliarden Euro (31.12.2006: 154,3 Milliarden Euro) gewachsen. Auf der Aktivseite der Bilanz sind die Handelsaktiva um 2,8 Prozent auf 17,1 Milliarden Euro gewachsen (2006: 16,7 Milliarden Euro). Die Forderungen an Kreditinstitute sind um 15,2 Prozent auf 37,4 Milliarden Euro gestiegen (2006: 32,5 Milliarden Euro). Die Forderungen an Kunden sind um 33,3 Prozent auf 106,7 Milliarden Euro gewachsen (2006: 80,1 Milliarden Euro).

Auf der Passivseite ergibt sich folgendes Bild: Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind um 4,6 Prozent auf 50,5 Milliarden Euro gestiegen (2006: 48,3 Milliarden Euro). Die Verbindlichkeiten gegenüber Kunden haben sich um 58,2 Prozent auf 87 Milliarden Euro erhöht (2006: 55,0 Milliarden Euro). Die verbrieften Verbindlichkeiten sind um 1,7 Prozent auf 24,9 Milliarden Euro gesunken (2006: 25,3 Milliarden Euro). Das Eigenkapital (einschließlich der Anteile im Fremdbesitz) ist um 45,9 Prozent auf 14,8 Milliarden Euro gestiegen (2006: 10,1 Milliarden Euro).

Die BA-CA hat zum 30. September 2007 48.678 Mitarbeiter (FTE) beschäftigt, um 27.591 mehr als im Vorjahr (31.12.2006: 21.087 Mitarbeiter), bzw. um 467 mehr als per 31. Dezember 2006 auf Basis der pro-forma Berechnung. Die Anzahl der Filialen hat sich im gleichen Zeitraum um 606 auf 2.176 erhöht (2006: 1.570). Dieser Anstieg ist auf die Übernahme von UniCredit- und HVB-Tochterbanken in CEE zurückzuführen. Auf pro-forma Basis ergibt sich ein Zuwachs von 22 Filialen.

 

1   Durch die Konzentration der gesamten CEE-Banken (bis auf Poland’s Markets) in der von Wien aus gesteuerten CEE Division der UniCredit Group hat sich der Konsolidierungskreis der BA-CA signifikant erweitert. Um die Ergebniszahlen der BA-CA dennoch mit dem Vorjahr vergleichbar zu machen, wird die neue Struktur der BA-CA für die ersten neun Monate 2006 pro forma nachgebildet.
2   Die Werte der Gewinn- und Verlustrechnung für das Jahr 2006 sind pro forma-Werte.
3   Beim Verkauf der polnischen BA-CA Tochter Bank BPH an die UniCredit im November 2006 wurde festgelegt, dass die BA-CA drei Jahre lang einen Anteil am laufenden Gewinn der Bank BPH erhält.
4   Die Berechnung der Finanzkennzahlen basiert für 2006 auf den Ist-Zahlen (as published).
5   Die Werte der Geschäftsfeldrechnung sind auf Grund der Verfügbarkeit tatsächliche Ist-Werte.
6   Die Zahlen der Bilanz sind auf Grund der Verfügbarkeit tatsächliche Ist-Werte.

Tabellen zur Presseaussendung (PDF; 66 KB)

Rückfragen: Bank Austria Creditanstalt Pressestelle Österreich
Martin Halama, Tel. +43 (0)50505 52371, E-Mail: martin.halama@ba-ca.com