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27.10.2006

BA-CA GeldAnlageBarometer:
Altersvorsorge in Österreich erstmals Sparmotiv Nummer 1

  • Weltspartag: 2 Millionen Österreicher am 31. Oktober in den Banken erwartet
  • Jeder Österreicher veranlagt 183 Euro monatlich
  • Die Kapitalgarantie ist für Österreichs Sparer das wesentlichste Anlagekriterium


Die Altersvorsorge ist für die Österreicher erstmals das Sparmotiv Nummer 1. Bei den Spar- und Veranlagungsmotiven wurde von 76,4 Prozent aller Befragten die Alters- und Zukunftsvorsorge genannt. 76 Prozent aller Österreicher sparen, um einen „Notgroschen für alle Fälle“ zu haben. An dritter Stelle werden die "Kinder" von 63 Prozent der Bevölkerung genannt. Das ist das Ergebnis des BA-CA GeldAnlageBarometers, einer repräsentativen Umfrage des Marktforschungsinstituts FESSEL-GfK im Auftrag der Bank Austria Creditanstalt (BA-CA).

"Die Mehrheit der Österreicher hat die Tücke mit der Pensionslücke bereits erkannt. Das hat die Altersvorsorge in den letzten Jahren als starkes Veranlagungsmotiv bei der Bevölkerung geprägt", sagt Werner Kretschmer, BA-CA Vorstandsdirektor für Asset Management & Private Banking. "Dennoch", so der Anlageexperte weiter, "laut Umfrage haben rund 1,8 Millionen Österreicher noch nicht vorgesorgt."

2 Millionen Österreicher wollen am 31.Oktober in ihre Bank pilgern
19 Prozent der Österreicher werden ihren Angaben zufolge am heurigen, 81. Weltspartag, "sicher" in ihre Bankfiliale gehen. Sechs Prozent "haben es sich vorgenommen". Umgerechnet sind das rund 2 Millionen Österreicher. Das sind immerhin 400.000 mehr Menschen, als im Vorjahr. Als häufigster Grund (24 Prozent) wird die Begleitung der Kinder oder Enkelkinder sowie die "Tradition" genannt. 22 Prozent gehen wegen der Geschenke hin. Und elf Prozent haben sich am Weltspartag vorgenommen, "den persönlichen Kontakt mit ihrer Bank zu pflegen", also "Networking" zu betreiben.

Jeder Österreicher veranlagt 183 Euro monatlich
Herr und Frau Österreicher sparen jedenfalls fleißig: "Vom Baby bis zur Großmutter werden es für das laufende Jahr 2006 statistisch betrachtet 183 Euro (1)  monatlich sein", sagt BA-CA Ökonom Stefan Bruckbauer. Das entspricht einer Veranlagungsquote des Nettoeinkommens von 11,7 Prozent und sechs Euro mehr als im vergangenen Jahr. Im Vergleich zur Juli-Erhebung haben die BA-CA Ökonomen die Prognose damit ein wenig nach unten revidiert. 2005 waren es 177 Euro und ebenfalls 11,7 Prozent.

Der größte Anteil der monatlichen Veranlagungssumme von 183 Euro pro Österreicher geht in Bankeinlagen (45 Euro oder 24 Prozent; das sind u.a. Spareinlagen, Sparkarten, Girokonto). In Lebensversicherungen werden 43 Euro oder 24 Prozent investiert. 32 Euro oder 17 Prozent des Sparanteils kommen in Fonds. In die Kategorie Lebensversicherungen und Fonds fallen statistisch auch Zukunftsvorsorge-Produkte.

Mit dem BA-CA GeldAnlageBarometer - es wird bereits zum sechsten Mal durchgeführt - werden auch Anlagekriterien abgefragt: Das wichtigste Kriterium ist mit 26 Prozent die Kapitalgarantie, gefolgt von der jederzeitigen Verfügbarkeit des Geldes (19 Prozent) und der Sicherheit des Unternehmens (15 Prozent).

"Das ist keine Überraschung für uns und erklärt höchstens den derzeitigen Boom bei Garantieprodukten", meint Kretschmer. Im Jahr 2005 konnte die BA-CA  ein Volumen von etwa 1 Milliarde Euro absetzen, eine Steigerung von 240 Prozent im Vergleich zum Jahr 2004. Die Spareinlagen wuchsen im Vergleich um drei Prozent auf 18,1 Milliarden Euro. Kretschmer dazu: "Der Garantiefonds entwickelt sich immer stärker zum Sparbuch-Surrogat, weil er die wichtigsten Bedürfnisse der Kunden abdeckt: garantiertes Kapital bei maximalen Gewinnchancen".

Das Sparbuch bleibt trotzdem beliebteste Anlageform, Wertpapier holt auf
1.000 Euro würden heute 55 Prozent auf ein Sparbuch legen. 2005 waren es noch 49 Prozent. An zweiter Stelle steht bereits das Wertpapier mit 18 Prozent (2005: 12 Prozent) Bausparen, Lebensversicherungen und Immobilien haben im Vergleich zum Vorjahr an Bedeutung verloren.
Bei höheren Veranlagungsbeträgen (Frage nach 10.000 Euro) ist die Veränderung ähnlich: Gaben 2005 noch 34 Prozent der Befragten das Sparbuch als beste Anlageform an, sind es heuer 38 Prozent. An zweiter Stelle stehen hier ebenfalls bereits Wertpapiere mit 32 Prozent (2005: 25 Prozent). Bei laufender Veranlagung von 100 Euro monatlich ist das Sparbuch ebenfalls unverändert die beliebteste Anlageform gefolgt von Bausparen und Zukunftsvorsorge.

BA-CA GeldTipps:
Die BA-CA rät bei Beträgen um die 1.000 Euro zur Veranlagung auf dem Sparbuch oder auf der Sparkarte. Sie bietet dafür derzeit das KünstlerSparbuch gestaltet von Oswald Oberhuber mit einer fixen Verzinsung von 3,5 Prozent auf 19 Monaten Laufzeit an. Bei 10.000 Euro empfiehlt die größte Bank des Landes zur Veranlagung in eine Garantieanleihe oder einer Garantiefonds. Ab November bietet sie eine Neuauflage der R.I.CH.-Garantie an. Bei laufenden Investments um die 100 Euro monatlich bietet sich derzeit die VorsorgePlus-Pension, die staatlich geförderte Zukunftsvorsorge der BA-CA, an. Als "Zuckerl" gibt es zum Abschluss einen Zukunftsbonus von 65 Euro.

Wissen: Der Weltspartag feiert heuer seinen 81. Geburtstag in Österreich
Der Weltspartag wurde am 27. Oktober 1924 beim 1. Internationalen Sparkassenkongress in Mailand ins Leben gerufen - in einer Zeit, in der das Sparen nach den schrecklichen Erfahrungen der Inflationsjahre einen absoluten Tiefpunkt erreicht hatte. In Österreich wurde er am 31. Oktober 1925 zum ersten Mal begangen. Das Sparschwein hingegen ist deutlich älter. Ausgrabungen im nordthüringischen Billeben haben ergeben, dass das Sparschwein erstmals im 13. Jahrhundert aufgetaucht ist. Im Mittelalter entstanden auch geflügelte Wörter wie "Schweineglück" oder "Glücksschwein".

Die Wortwendung etwas auf "die hohe Kante zu legen" geht auf das Mittelalter zurück. "Hohe Kante" bezeichnet einen Platz im Baldachin eines Bettes (Betthimmel), an dem früher wohlhabende Menschen ihr Erspartes versteckten. Häufig befand sich in einem Balken des Baldachins ein besonderes Geheimfach zu diesem Zweck.
(Quelle: www.wikipedia.de)


Rückfragen:    Bank Austria Creditanstalt Pressestelle Österreich
Peter N. Thier, Tel. +43 (0)5 05 05 DW 52371;   
E-Mail: peter.thier@ba-ca.com

1) Geldvermögensbildung 2006(ohne Kursveränderungen) Quelle: OeNB, Statistik Austria, BA-CA