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28.09.2006

BA-CA EinkaufsManagerIndex im September:
Industrie gibt nochmals Gas

  • Stärkstes Industriewachstum in dieser Aufschwungphase für Herbst zu erwarten
  • Beschäftigungswachstum verstärkt sich noch

Der EinkaufsManagerIndex der Bank Austria Creditanstalt (BA-CA) ist im September mit 58,2 gegenüber dem August (56,3) nochmals stark gestiegen und erreichte damit fast wieder den Rekordwert von 58,4. „Die Einkaufsmanager melden im September ein höheres Tempo als im zweiten Quartal, als die Industrie mehr als acht Prozent wachsen konnte“, so BA-CA Chefvolkswirtin Marianne Kager. „Der nochmalige starke Anstieg des EinkaufsManagerIndex überrascht und lässt auch für das dritte Quartal eine sehr hohe Industriedynamik erwarten“, sagt Stefan Bruckbauer.

Der EMI zeigte sich dabei in allen Teilindizes gegenüber dem August verbessert, was die robuste Industriekonjunktur zu Beginn des Herbstes unterstreicht. Wesentliche Impulse für die erneute Tempoerhöhung erhielt die Industrie im September von der Auslandsnachfrage. Der Teilindex für die Exportnachfrage stieg von 55,8 auf 59,3 und damit stärker als der Anstieg der gesamten Auftragseingänge, die sich von 57,1 auf 59 erhöhten. „Im September war der Auftragseingang wieder dynamischer als im August, was vor allem auf die sehr lebhaften Exportaufträge zurückzuführen war“, so Kager. Die gute Auftragslage der letzten Monate wird auch durch die optimistische Beurteilung des Auftragsbestandes mit 59,5 bestätigt. Dementsprechend melden die Einkaufsmanager im September einen stärkeren Zuwachs der Produktion als im August. Der Index dafür stieg von 56,9 auf 57,3. „Mit diesen starken Auftragseingängen und Produktionserwartungen dürfte die Industrieproduktion im September die höchste Jahreswachstumsrate in diesem Aufschwung erreichen. Wir erwarten fast 10 Prozent“, so Stefan Bruckbauer.

Starke Auftragslage und gestiegenes Produktionsvolumen führten auch im September zu einer erneuten Zunahme der Beschäftigung, auch hier kam es zu einer Beschleunigung und der Index stieg von 53,8 auf 57,5, den höchsten Wert seit der Erhebung des EMI 1998. „Der Anstieg der Industriebeschäftigung seit einigen Monaten sollte sich auch im Herbst fortsetzen und könnte sogar noch an Tempo gewinnen“, sagt Marianne Kager. In das positive Bild der Industriekonjunktur passen auch die wieder etwas stärker steigenden Verkaufspreise, die wieder stärker sinkenden Fertigwarenlager und die trotz Rohstoffpreisrückgang wieder stärker gestiegenen Einkaufspreise. Auch die von den Einkaufsmanagern gemeldeten Einkaufsmengen nehmen wieder stärker zu.

Alles in allem setzt sich die Industriekonjunktur im Herbst mit einem etwas höheren Tempo fort als noch vor kurzem erwartet. Dementsprechend haben die Ökonomen der BA-CA auch ihre Prognose für das Wirtschaftswachstum 2006 nochmals erhöht. „Angesichts der sehr robusten Industriekonjunktur in diesem Herbst wird das Wirtschaftswachstum in Österreich 2006 über 3 Prozent liegen, wir erwarten 3,1 Prozent“, so Bruckbauer. Für 2007 gehen die Ökonomen der BA-CA weiterhin davon aus, dass sich die Konjunkturdynamik abkühlt.

Anmerkung: Werte des EMI über 50,0 weisen auf ein Wachstum gegenüber dem Vormonat hin, Notierungen unter 50,0 signalisieren einen Rückgang. Je weiter die Werte von 50,0 entfernt sind, desto größer sind die Wachstums- bzw. Schrumpfungstendenzen. Diese Aussendung enthält die Originaldaten aus der Monatsumfrage unter Einkaufsleitern der Industrie Österreichs, die von der Bank Austria Creditanstalt gesponsert und unter der Schirmherrschaft des ÖPWZ seit Oktober 1998 von NTC Research durchgeführt wird.

 Charts zur Preseaussendung

Rückfragen: Bank Austria Creditanstalt Konzernvolkswirtschaft und Marktanalysen
Stefan Bruckbauer, Tel. +43 (0)5 05 05 DW 41951
E-Mail: economic.research@ba-ca.com