22.09.2006

Wiener Aktien: Gewinnbarometer zeigt auf Sonnenschein

 

  • Gute Aussichten dank positiver Gewinnschätzungen 2008
  • Kapitalausstattung der Unternehmen sollte zu höheren Dividenden führen

Der erste Blick auf das Jahr 2008 ist erfreulich, es scheint am Wiener Aktienmarkt das siebente Jahr in Folge mit steigenden Gewinnen zu werden. Nach Berechnungen der CA IB-Analysten sollte das Gewinnwachstum 2008 bei 9,7% liegen. Ein weiterer Grund für Optimismus unter Österreich-Investoren ist die Hoffnung auf weitere Steigerung der bereits großzügigen Dividenden, da die Unternehmen über reichlich Cash Flow verfügen.

Die optimistischen Erwartungen bezüglich der Gewinnentwicklung 2008 stützen sich laut Alfred Reisenberger, Leiter Aktienanalyse Österreich der CA IB International Markets, auf ein sehr gutes wirtschaftliches Umfeld in Europa. Die Volkswirte des Hauses rechnen mittlerweile sogar mit einer Zinssenkung in den USA, ein deutliches positives Zeichen für Aktien.

Hoffnung auf Dividendensteigerungen
Dank ihrer guten Erträge in den vergangenen Jahren konnten die Unternehmen viel Cash anhäufen. Nach CA IB-Schätzungen beläuft sich der allein durch die ATX-Unternehmen angehäufte Kassenbestand auf 5,9 Mrd. EUR, was 7% der Marktkapitalisierung des ATX entspricht. Bis 2008 kann dieser Wert sogar auf 9 Mrd. EUR oder 10% der ATX-Kapitalisierung ansteigen. „Mit diesem Geld können die Unternehmen drei verschiedene Strategien verfolgen: Akquisitionen tätigen, Aktienrückkäufe durchführen oder ihre Dividendenpolitik noch generöser gestalten. In jedem Fall können die Investoren damit rechnen, dass das Geld an sie zurückkommt“, erklärte Reisenberger.

Der ATX wird derzeit auf einem KGV von 12,8 gehandelt, was rund 4% unter dem langjährigen Durchschnitt liegt. Niedrigere Bewertungsniveaus sind derzeit in allen westeuropäischen Märkten zu beobachten. Aufbauend auf den letzten - durchwegs positiven - Quartalsergebnissen, einem guten wirtschaftlichen Umfeld, einer niedrigen Bewertung und dem jüngsten Rückgang im Ölpreis erwartet Reisenberger für die verbleibenden Monate im Jahr 2006 eine schöne Entwicklung am Wiener Markt. Der ATX sollte zu Jahresende bei 3.950 Punkten stehen.

Wahlen interessieren die Investoren im Ausland
Selten zuvor war das Interesse am Ausgang von bevorstehenden Nationalratswahlen so groß wie diesmal. Wie sich auch anlässlich der äußerst gut besuchten Investorenkonferenz der CA IB und der Wiener Börse diese Woche in London zeigte, wollen die Anleger wissen, wie die Wirtschaftspolitik künftig aussehen wird. Die gescheiterte Zusammenführung von Verbund und OMV hat nämlich einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen.

Empfehlungen
Bei der Auswahl der Titel rät Reisenberger weiterhin, selektiv zu sein. Voestalpine wurde gegenüber der letzten Anlagestrategie von Halten auf Kaufen hinaufgestuft. Weiters gefallen den Analysten AT&S, Böhler-Uddeholm, Immofinanz und Immoeast, OMV, Post, Verbund, Wiener Städtische und Zumtobel.


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