17.03.2006

CA IB entwickelte Emerging Europe Real Estate Index (CA IB REX)

  • Indexzertifikate aufgelegt
  • Rekord- Investitionen am Immobiliensektor in Emerging Markets

Die CA IB kreierte einen neuen Index, der die enorme Bedeutung des Immobilienmarktes für Emerging Europe-Investoren aus aller Welt widerspiegelt: den CA IB Emerging Europe Real Estate Index (CA IB REX). Nun emittierte die CA IB auch ein Indexzertifikat, das eine neue und lukrative Möglichkeit bietet, an diesem Boom teilzunehmen. "Osteuropa ist der am schnellsten wachsende Immobilienmarkt Europas. Im Jahr 2005 flossen knapp 5 Mrd. EUR in diese Region – ausgenommen die Türkei, wobei rund 2 Mrd. EUR durch IPOs aufgebracht wurden. Heuer erwarten wir ein Transaktionsvolumen von über 10 Mrd. EUR", sagte Fritz Schweiger, Vorstandsvorsitzender der CA IB International Markets, des Aktienhauses der Bank Austria Creditanstalt (BA-CA).

Immobilienexpertise in Emerging Europe
Die CA IB hat sich zum Immobilienspezialisten auf den Aktienmärkten von Emerging Europe entwickelt. Sie bereitet derzeit IPOs und Kapitalerhöhungen allein am Immobilienmarkt mit einem Volumen von mehreren Milliarden Euro mit Notierungen in Wien, an der Londoner AIM, in Warschau und Istanbul vor. In Österreich begleitet die CA IB soeben die Kapitalerhöhung der Conwert Immobilien Invest AG als Lead Manager.

Die CA IB-Experten am Immobiliensektor werden auf der "CA IB Real Estate Conference" in London Anfang April eine Rekordzahl von internationalen Investoren begrüßen. Die CA IB beschäftigt das derzeit größte Immobilienteam für Emerging Europe in der Londoner City. 

Zertifikat mit 29 Komponenten
Das an der Wiener Börse gelistete Zertifikat basiert auf 29 Immobilienaktien aus der gesamten Region. Österreich repräsentiert mit 35 Prozent derzeit den größten Anteil am Index, auf Grund des wachsenden Risikoappetits der Investoren ist dieser Anteil allerdings leicht im Abnehmen. Die Investoren schichten ihr Kapital zunehmend in die bekannten CEE-3 Märkte (Polen, Ungarn, Tschechien) sowie in Länder mit höheren Immobilien-Renditen wie die Ukraine um.

Obwohl Immobilieninvestitionen mit geringerem Risikoprofil weiterhin den Löwenanteil von 58% innerhalb des Index darstellen, ist der Anteil der Immobilien-Hybride (derzeit 24%) im Wachsen. Unter Immobilien-Hybriden sind Immobilien-Entwickler und Investment-Aktivitäten kombiniert. Sie bauen einerseits auf die attraktive Konvergenz-Situation bei den Renditen und anderseits auf den Bauboom, womit sie kurzfristig mehr Chancen auf eine überdurchschnittliche Kursentwicklung haben.

Die Zielgruppe der Indexzertifikate umfasst derzeit noch institutionelle Investoren. Ein entsprechendes Produkt für Privatanleger ist in Planung. Eine Überhitzung des Marktes und die Bildung einer "Immobilienblase" in Osteuropa sind laut Schweiger jedenfalls noch nicht zu beobachten.

Türkei und Russland liegen an der Spitze
Gemessen an der Marktentwicklung waren die Türkei und Russland die eindeutigen Outperformer im Jahr 2005. Seit Einführung des Index zu Jahresbeginn 2005 haben diese Märkte zwischenzeitlich um über 100% zugelegt.

"Mit einem weiteren Rekord-Kapitalzufluss in den Immobiliensektor der Region Emerging Europe ist auch im weiteren Verlauf des Jahres 2006 zu rechnen, was natürlich zusätzlichen Druck auf die Renditen bedeutet", erklärte Patrick Berger, Aktienanalyst der CA IB. Die Geschwindigkeit der Annäherung an westliche Standards sollte in der CEE-3 Region während der kommenden zwei Jahre deutlich abnehmen. Damit werden die Investitionsströme eher in jene Märkte fließen, die eine stärkere "Konvergenz-Story" aufzuweisen haben, wie etwa die Türkei, Russland und die Ukraine.

Da es aber bei Weitem nicht so viele Investitionsmöglichkeiten wie in den EU-15 Staaten gibt, bedeutet ein regionaler Entwicklungsboom in kommenden Jahren einen längerfristigen Investitionsanreiz für die Branche. Das größte Risiko für den aktuell bullishen Ausblick für den Immobilienmarkt kommt von nachhaltig höheren Anleihe-Renditen, die den Sektor nach seiner massiven globalen Rally über die vergangenen zehn Jahre außer Tritt bringen könnten.

Rückfragen: Bank Austria Creditanstalt  International Markets
Veronika Fischer-Rief, Tel.: 050505 DW 82833
E-Mail: veronika.fischer-rief@ba-ca.com