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14.07.2006

BA-CA GeldAnlageBarometer: Jeder Österreicher veranlagt 197 Euro monatlich

  • 12,6 Prozent des Nettoeinkommens werden veranlagt; 20 Euro mehr als im Vorjahr
  • Der "Notgroschen für alle Fälle“ bleibt das Sparmotiv Nummer 1 
  • Die Kapitalgarantie ist für Österreichs Sparer das wesentlichste Anlagekriterium

Herr und Frau Österreicher sparen. Vom Baby bis zur Großmutter werden es für das laufende Jahr 2006 statistisch betrachtet 197 Euro1 monatlich sein. Das entspricht einer Veranlagungsquote des Nettoeinkommens von 12,6 Prozent und 20 Euro mehr als im vergangenen Jahr. Das Sparmotiv Nummer 1 der Österreicher ist und bleibt der "Notgroschen für alle Fälle", das wichtigste Kriterium bei der Veranlagung: die Kapitalgarantie. Das ist das Ergebnis des BA-CA GeldAnlageBarometers, einer repräsentativen Umfrage des Marktforschungsinstituts FESSEL-GfK im Auftrag der Bank Austria Creditanstalt (BA-CA).

"Der Notgroschen ist und bleibt das Sparmotiv Nummer 1 in Österreich. Die Kapitalgarantie ist das wichtigste Veranlagungskriterium. Absichern, und das sicher steht bei Herrn und Frau Österreicher eben klar im Vordergrund“, sagt BA-CA Vorstandsdirektor Werner Kretschmer, der den Bereich Asset Management und Private Banking verantwortet. „Das Wissen um diesen Umstand hilft uns bei der Entwicklung neuer Produkte.“

Bei den Spar- und Veranlagungsmotiven wurde von 76 Prozent aller Befragten der „Notgroschen für Notfälle“ genannt. 73 Prozent nennen die Altersvorsorge als Spargrund. An dritter Stelle werden die „Kinder“ von 59 Prozent der Bevölkerung genannt.

Erstmals wurden im Rahmen diese Befragung, sie wird bereits zum fünften Mal durchgeführt,  auch Anlagekriterien abgefragt: Das wichtigste Kriterium ist mit 26 Prozent die Kapitalgarantie, gefolgt von der jederzeitigen Verfügbarkeit des Geldes (19 Prozent) und der Sicherheit des Unternehmens (15 Prozent).
„Das ist keine Überraschung für uns und erklärt höchstens den derzeitigen Boom bei Garantieprodukten“, meint Kretschmer. Im Jahr 2005 konnte die BA-CA  ein Volumen von etwa 1 Milliarde Euro absetzen, eine Steigerung von 235 Prozent im Vergleich zum Jahr 2004. Die Spareinlagen wuchsen im Vergleich um drei Prozent auf 18,1 Milliarden Euro. Kretschmer dazu: „Der Garantiefonds ist das Sparbuch des 21. Jahrhunderts. Es deckt die wichtigsten Bedürfnisse der Kunden ab: garantiertes Kapital bei maximalen Gewinnchancen“

Laut statistischen Daten werden die Österreicher dieses Jahr 197 Euro oder 12,6 Prozent ihres Nettomonatseinkommens veranlagen. 2005 waren es 177 Euro oder 11,7 Prozent. Das entspricht einer Steigerung von 20 Euro. 2007 sollen es in der derzeitigen Prognose der Ökonomen hingegen 191 Euro sein. Fragt man die Bevölkerung, sieht die Stimmung allerdings anders aus: Nur 11 Prozent der Österreicher glauben, dass sie heute mehr sparen können als vor drei Jahren, 31 Prozent sagen, dass es gleich viel ist, und 57 Prozent der Bevölkerung geben an „weniger als vor drei Jahren sparen zu können“.

Martin Mayr, Marktforscher der BA-CA, erklärt den Widerspruch so: „Wir müssen zwischen statistischen Daten und persönlicher Befindlichkeit unterscheiden. Es hat eine starke  öffentliche Diskussion um den langen Winter und die gestiegen Ölpreise und den damit verbundenen Auftrieb bei Heizkosten und Treibstoffpreisen gegeben. Diese fällt in unsere Befragungswelle.“

 „Wir beobachten auch, dass in den vergangenen Jahren die Produktnutzung bei der Geldanlage gestiegen ist. Der als Notgroschen empfundene Euro steckt heute nicht mehr im Sparstrumpf, sondern ist längst intelligenter veranlagt. Heute gibt es eben nicht nur Sparbuch und Bausparvertrag, sondern zusätzlich auch Lebensversicherungen, Zukunftsvorsorge oder Wertpapierplan“, ergänzt Werner Kretschmer.

„Für die zukünftige Geldanlage zeigen sich die Österreicher optimistischer“, sagt Mayr. 40 Prozent meinen, in drei Jahren gleich viel sparen zu können. 15 Prozent glauben, dass es mehr sein wird, und 36 Prozent geben an, in drei Jahren weniger sparen zu können.

Der größte Anteil der monatlichen Veranlagungssumme von 197 Euro pro Österreicher geht in Bankeinlagen (54 Euro oder 27 Prozent; das sind u.a. Spareinlagen, Sparkarten, Girokonto). In Lebensversicherungen werden 48 Euro oder 25 Prozent investiert. 38 Euro oder 19 Prozent des Sparanteils kommt in Fonds. In die Kategorie Lebensversicherungen und Fonds fallen statistisch auch Zukunftsvorsorge-Produkte.

Das Sparbuch bleibt beliebteste Anlageform, Wertpapier holt auf
1.000 Euro würden heute 55 Prozent auf ein Sparbuch legen. 2005 waren es noch 49 Prozent. An zweiter Stelle steht bereits das Wertpapier mit 18 Prozent (2005: 12 Prozent) Bausparen, Lebensversicherungen und Immobilien haben im Vergleich zum Vorjahr an Bedeutung verloren.

Bei höheren Veranlagungsbeträgen (Frage nach 10.000 Euro) ist die Veränderung ähnlich: Gaben 2005 noch 34 Prozent der Befragten das Sparbuch als beste Anlageform an, sind es heuer 38 Prozent. An zweiter Stelle stehen hier ebenfalls bereits Wertpapiere mit 32 Prozent (2005: 25 Prozent). Bei laufender Veranlagung von 100 Euro monatlich ist das Sparbuch ebenfalls unverändert die beliebteste Anlageform gefolgt von Bausparen und Zukunftsvorsorge.

BA-CA GeldTipps:
Die BA-CA rät bei Beträgen um die 1.000 Euro zur Veranlagung auf dem Sparbuch oder auf der Sparkarte. Sie bietet dafür derzeit ein KapitalSparbuch mit einer fixen Verzinsung von drei Prozent auf 1 Jahr Laufzeit an. Bei 10.000 Euro empfiehlt die größte Bank des Landes zur Veranlagung einen mündelsicheren 3,75 % - 4,25 % Stufenzins-Pfandbrief bei einer Laufzeit von 6 Jahren oder die Sport GarantieAnleihe mit einer Laufzeit von vier Jahren an. Bei laufenden Investments um die 100 Euro monatlich bietet sich derzeit die VorsorgePlus-Pension, die staatlich geförderte Zukunftsvorsorge der BA-CA bzw. das PensionsManagement mit der „GoldenGate-Pension“ an. Das ist eine flexible Pensionsversicherung, in der laufende Einzahlungen oder zusätzlich Einmalerläge möglich sind.

1) Geldvermögensbildung 2005, Quelle: OenB, Statistik Austria, BA-CA (ohne Kursveränderungen)

Rückfragen
Bank Austria Creditanstalt Pressestelle Österreich
Peter N. Thier, Tel. +43 (0)5 05 05 DW 52371;   
E-Mail: peter.thier@ba-ca.com