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05.05.2006

BA-CA plant starken Ausbau des Russland-Geschäfts

  • Der russische Bankenmarkt wächst rund 30 Prozent pro Jahr
  • Achtgrößte Russland-Bank IMB bald Teil des BA-CA Netzwerkes in CEE
  • IMB plant, ihr Filialnetz in diesem Jahr auf 50 Filialen zu verdoppeln

Die Bank Austria Creditanstalt (BA-CA) plant einen kräftigen Ausbau des Geschäfts in Russland. Die International Moscow Bank (IMB), derzeit noch Tochter der HypoVereinsbank, soll Ende 2006 Teil des BA-CA Netzwerkes werden. Innerhalb der UniCredit Group managt die BA-CA die Tochterbanken in Zentral- und Osteuropa. Noch im laufenden Jahr soll das bestehende Filialnetz in Russland von derzeit 24 auf rund 50 Filialen verdoppelt werden und in Zukunft mit ähnlicher Dynamik wachsen. Damit will die Gruppe ihren Marktanteil in Russland rasch erhöhen. Langfristiges Ziel: 10 Prozent.

Erich Hampel, Vorstandsvorsitzender der BA-CA: "Wir erhalten mit der IMB eine bedeutende Bank in dem wohl bedeutendsten Markt in Zentral- und Osteuropa. Unser klares Ziel ist es, in Russland kräftig zu wachsen. Der Startzeitpunkt dafür könnte nicht besser sein."

Russland ist mit seinen rund 144 Millionen Einwohnern der größte Markt Zentral- und Osteuropas. Mit einem realen Wirtschaftswachstum in den Jahren 2001 bis 2005 von knapp 35 Prozent ist das Land einer der dynamischsten Märkte weltweit. Zum Vergleich: Die EU 15 brachten es im gleichen Zeitraum auf 6,9 Prozent Wachstum. Für die kommenden Jahre soll das russische BIP laut Ökonomen der BA-CA um 5,6 Prozent pro Jahr wachsen.

Russisches Bankgeschäft boomt
"Der russische Bankenmarkt boomt", so Hampel. Mit Wachstumsraten von rund 30 Prozent pro Jahr weist der Bankenmarkt in Russland die stärkste Dynamik in Zentral- und Osteuropa auf.

Noch schneller wächst das Geschäft im Retailbereich: Die BA-CA rechnet, dass sich beispielsweise das Privatkreditgeschäft in den nächsten drei Jahren verdreifachen wird. Deutlich auch der Vergleich der Kontobesitzrate: Verfügen in Österreich 94 Prozent der Bevölkerung über ein Bankkonto, sind es in Russland gerade einmal 18 Prozent.

Russland ist nicht nur der größte Bankenmarkt, er bietet laut Analyse der Boston Consulting Group (BCG) und den BA-CA Volkswirten mit einem Anteil von 26 Prozent an den gesamten Betriebserlösen in der Region auch das größte Ertragspotenzial im Wachstumsmarkt Zentral- und Osteuropa. Zum Vergleich: Polen kommt auf 17 Prozent, Ungarn auf 9 Prozent.

IMB: Kräftiger Ausbau geplant
Die IMB wächst derzeit rascher als der russische Bankenmarkt: Wuchs der Markt gemessen an der Bilanzsumme im Jahr 2005 um 33 Prozent, ist die IMB um 53 Prozent gewachsen. "Wir wollen in den nächsten Jahren zumindest im Gleichschritt mit dem Markt wachsen", sagt Hampel, "unser langfristiges Ziel ist es, auch in Russland 10 Prozent Marktanteil zu erreichen." Die BA-CA will in Russland zunächst organisch wachsen, schließt zukünftige Akquisitionen jedoch nicht aus. "Wir bleiben wachsam", so Hampel.

Mit einer Bilanzsumme von 5,5 Milliarden US Dollar ist die IMB die mittlerweile achtgrößte Bank Russlands. Gegründet wurde die erste internationale Bank Russlands mit der Registrierungsnummer 1 im Oktober 1989. Die Creditanstalt war eines der Gründungsmitglieder. 2001 erfolgte die Fusion mit der BA-CA Russia, der damaligen Tochter der BA-CA Gruppe. Im Mai 2005 übernahm die HypoVereinsbank die Mehrheit der IMB. Sie hält nun rund 53 Prozent an der Bank. Im Zuge des Zusammenschlusses der UniCredit mit der HypoVereinsbank wurden der BA-CA die gesamte Gruppenverantwortung über die Märkte in Zentral- und Osteuropa (Ausnahme Polen) übertragen. Ende 2006 / Anfang 2007 sollen die Tochterbanken der UniCredit und der HypoVereinsbank in der Region Zentral- und Osteuropa (zu denen auch die IMB zählt) an die BA-CA übertragen werden.

Die IMB ist eine auf Firmenkunden spezialisierte Bank. Das breite Privatkundengeschäft wird derzeit als zweites wichtiges Standbein aufgebaut. Weiteres Potential sieht die Bank bei Cross Border Clients, welche die UniCredit Group bereits in anderen Ländern betreut. Die IMB beschäftigt rund 1.500 Mitarbeitern, betreibt 24 Filialen und betreut rund 140.000 Kunden (per 31.12.2005). 2005 erwirtschaftete sie ein Ergebnis nach Steuern von 106 Millionen US Dollar. Mit einem ROE von 28 Prozent gehört sie zu den profitabelsten Banken Russlands.

Die UniCredit Group betreibt das größte internationale Bankennetzwerk in Zentral- und Osteuropa. Mehr als 60.000 Mitarbeiter betreuen in über 2.900 Niederlassungen rund 17 Millionen Kunden. Die BA-CA ist innerhalb dieses Netzwerks für 24 Länder mit mehr als 300 Millionen Einwohnern verantwortlich.

Rückfragen: Bank Austria Creditanstalt Pressestelle
Peter N. Thier, Tel. 05 05 05 DW 52371
E-Mail: peter.thier@ba-ca.com