27.12.2006

Bulgarien und Rumänien profitieren von EU-Mitgliedschaft

  • Ungebrochener wirtschaftlicher Aufschwung in beiden Ländern
  • BA-CA heißt neue EU-Mitglieder willkommen

Bulgarien und Rumänien werden, begünstigt durch den EU-Beitritt am 1. Jänner 2007, mit einem verstärkten Wirtschaftswachstum im kommenden Jahr rechnen können. Beide Länder blicken nach einem weitreichenden Transformationsprozess auf eine Erfolgsgeschichte zurück.

"Im Namen der Bank Austria Creditanstalt (BA-CA) und der UniCredit Group heißen wir Bulgarien und Rumänien als neue Mitglieder der Europäischen Union herzlich willkommen. Wir freuen uns mit beiden Ländern und ihrer Bevölkerung über diesen historischen Moment. Als größte Bankengruppe in Zentral- und Osteuropa gehören wir zu den entschiedenen Befürwortern der EU-Osterweiterung,” sagt Erich Hampel, Vorstandsvorsitzender der BA-CA und Chef der CEE Division der UniCredit Group.

Bulgarien hat unter den Ländern Osteuropas eine der am schnellsten wachsenden Volkswirtschaften. Während in Bulgarien im Vorjahr das durchschnittliche Wachstum des realen Bruttoinlandsproduktes (BIP) 6,3 Prozent betragen hat, fällt die Prognose für 2007 mit 6,5 Prozent noch optimistischer aus.

Der Grund für den starken Aufwärtstrend liegt auf der Hand: Die robuste heimische Nachfrage und ein anhaltendes Wachstum der Exporte wird nach Einschätzung der BA-CA Ökonomen nach 2007 die Wirtschaftsentwicklung unterstützen. Darüber hinaus ist die Arbeitslosigkeit unter die 9 Prozent-Marke gefallen, dem niedrigsten Niveau seit 15 Jahren. Eine strenge Steuerpolitik und der Fortschritt des Privatisierungsprozesses haben es Bulgarien ermöglicht, seine Staatsschulden unter 25 Prozent des BIP zu reduzieren.

Rumänien wird ebenfalls seinen positive Entwicklung fortsetzen können: Im Jahr 2006 dürfte der BIP-Anstieg, getrieben von einer starken Inlandsnachfrage, sogar über 7 Prozent betragen haben. Dank der Budgetdisziplin der letzten Jahre, der durchgeführten Strukturreformen (vor allem der Privatisierung und Umgestaltung der Staatsunternehmen), und eines hohen Wirtschaftswachstums konnte das Haushaltsdefizit unter 3 Prozent des BIP gedrückt werden.

Dynamischer Bankensektor
Bulgarien verfügt über einen der modernsten Bankensektoren der CEE-Region, der vor allem die stark expandierende Wirtschaft unterstützt. Durch die Konsolidierung und Privatisierung staatseigener Banken konnte auch Rumänien seinen Bankensektor tiefgreifend reformieren.

"Dank der Liberalisierung der Bankenmärkte in Bulgarien und Rumänien verfügen beide Länder mittlerweile über eine sehr dynamische Finanzbranche, die die starke Expansion der Wirtschaft und der Investitionstätigkeit unterstützen. Durch die zunehmende Übernahme von EU-Standards bieten Bulgarien und Rumänien für internationale Investoren nun eine hohe Rechtssicherheit sowie einen weitreichenden Investitionsschutz," sagt Erich Hampel.

Wirtschaftlicher Ausblick
Investitionen in neue Technologien werden die Konkurrenzfähigkeit sowie die Exportkapazitäten fördern und somit die ökonomischen Aussichten Bulgariens stärken. Die Einführung des einheitlichen Außenzolltarifs mit dem EU-Beitritt wird sich positiv auf den Außenhandel auswirken.

In Rumänien werden ausländische Direktinvestitionen sowie EU-Förderungen (31 Milliarden im Zeitraum von 2007-2013) zu einem lang anhaltenden starken Wirtschaftswachstum beitragen. Letztere sowie die EU-Mitgliedschaft werden den Reformprozess des Landes voraussichtlich beschleunigen.

"Als UniCredit Group werden wir, unseren Möglichkeiten entsprechend, die Integration in die EU tatkräftig unterstützen und sind sehr zuversichtlich, dass sich die dynamische wirtschaftliche Entwicklung beider Länder weiterhin fortsetzen wird," sagt Erich Hampel.

Weitere Informationen zu Bulgarien und Rumänien stehen im Internet unter ceeeconomicresearch-d.ba-ca.com zur Verfügung.

Rückfragen: Bank Austria Creditanstalt, International Press Relations
Silvia Stefan, Tel: +43 50505 57126
E-Mail: silvia.stefan@ba-ca.com