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29.06.2006

Der Große Preis für Osteuropäische Literatur zum ersten Mal vergeben

  • 500 gesichtete Buchtitel aus 10 Ländern
  • 20 Nominierungen, 10 Preisträger

Die international prominent besetzte Jury für den Großen Preis für Osteuropäische Literatur  hat in ihrer Sitzung am Montag, 26.6.2006 unter dem Vorsitz von Jiři Gruša, dem Präsidenten des internationalen P.E.N. Club und Direktor der Diplomatischen Akademie in Wien, die Preisträger dieser erstmals verliehenen literarischen Auszeichnung ermittelt.

Im Vorfeld haben nationale Jurys die Produktion des Jahres 2005 und vereinzelt aus den vorhergehenden Jahren gesichtet und insgesamt gut 500 in Frage kommenden Titel geprüft. Aus dieser Auswahl wurden der internationalen Jury 20 Publikationen für den Preis vorgeschlagen.

Die erste Preisträgerin des Großen Preises für Osteuropäische Literatur ist die Bulgarin Theodora Dimova mit ihrem Roman „Maikite“ (Die Mütter).

Der zweite Platz geht ex aequo an den rumänischen Autor Florin Lazarescu für seine Erzählung “Trimisul nostru special “ (Unser Sonderberichterstatter) sowie an die Tschechin Anna Zonová für ihren Roman „Za trest a za odménu“ (Zur Strafe und zur Belohnung).

Die drei Autoren werden auf der heurigen Frankfurter Buchmesse der Öffentlichkeit vorgestellt. Im Frühjahr 2007 erscheinen die ausgezeichneten Texte zweisprachig in der EditionZwei. Die Siegerin, Teodora Dimova, erhält darüber hinaus ein Preisgeld in Höhe von EUR 7.500,-.

Auf den Plätzen vier bis zehn folgen Boris Dežulovic/Kroatien, Mirza Fehimović/Bosnien-Herzegowina, Tamás Jónás/Ungarn , Márius Kopcsay/Slowakei, Srdan Valjarevic/Serbien, Maja Vidmar/Slowenien, und Mariusz Wilk/Polen.  Sie alle erhalten einen einmonatigen Stipendienaufenthalt im Rahmen des „Writers in Residence“ Programms von KulturKontakt Austria in Wien.

Der Weg zum gemeinsamen, größeren Europa ist nicht nur ein politischer und wirtschaftlicher Prozess, er ist vor allem gekennzeichnet durch den kulturellen Dialog. Dieser einzigartige europäische Literaturpreis mit einem Gesamtwert von EUR 100.000 , der als erste Initiative dieser Art 10 Länder in Zentral- und Osteuropa sowie Südosteuropa umfasst, zielt in seiner Gestaltung auf eine nachhaltige Förderung der Literatur aus dem europäischen Osten ab und liefert gleichzeitig einen umfassenden Überblick über das aktuelle literarische Schaffen in dieser Region.

Der Große Preis für Osteuropäische Literatur wird alle 2 Jahre von der Bank Austria Creditanstalt, KulturKontakt Austria und dem Wieser Verlag vergeben.

Rückfragen: Bank Austria Creditanstalt, Group Public Relations
Katja Erlach, Tel. +43 (0) 5 05 05 DW 56839;
E-Mail: katja.erlach@ba-ca.com