30.03.2006

Bank Austria Creditanstalt fördert Qualitätsjournalismus

  • 2006 werden vier Journalistenpreise vergeben
  • 18.600.-– Euro für journalistische Höchstleistungen

Insgesamt 18.600.– Euro an Preisgeldern stellt die Bank Austria Creditanstalt (BA-CA) heuer für Journalisten-Auszeichnungen zur Verfügung. Damit sollen Journalisten aus Österreich und den CEE-Ländern zu Höchstleistungen angespornt und ein Beitrag zur medialen Qualitätssicherung geleistet werden.

"Wir wissen zwar, dass im deutschsprachigen Raum Journalistenpreise nicht jene herausragende Rolle spielen wie etwa der Pulitzer-Preis in den USA. Wir wissen aber auch, dass der Wettbewerb um solche Auszeichnungen auch in Österreich sichtbare Maßtäbe für ein qualitativ hochstehendes journalistisches Umfeld bieten kann", erklärt Martin Hehemann, Kommunikationschef der BA-CA, die Motivation des größten Finanzdienstleisters im zentral- und osteuropäischen Raum für das Engagement für journalistische Qualitätssicherung.

"Es ist ja kein Geheimnis, dass wir davon profitieren: Je besser der Journalist oder die Journalistin, desto besser auch die Berichterstattung. Das hat mit Pflege zu tun", führt Hehemann weiter aus. Dass dabei qualitativ hochwertige Standards eingehalten werden, dafür sorgen - so der BA-CA-Kommunikator - unabhängige und international besetzte Expertenjurys.

Die Liste der bisher von der BA-CA ausgezeichneten Journalisten und Journalistinnen liest sich folglich wie die Hall of Fame der Publizistik: Liselotte Palme, Georg Wailand, Walter Sonnleitner, Christine Domforth, Diana Ivanova, Malgorzata Schwarzengruber–Barwicka, Josef Kirchengast, Burkhard Bischof, Elfriede Hammerl, Antonia Rados, Daniel Vernet u.v.m.

 Die BA-CA vergibt 2006 folgende Journalisten-Preise:

Prof. Horst-Knapp-Preis im Mai 2006.
In Anlehnung an die Breite der publizistischen Arbeiten von Prof. Horst Knapp soll das Spektrum der für den mit € 6.000.– dotierten Preis bewerteten Publikationen von wissenschaftlichen Veröffentlichungen in Büchern und Fachmedien bis hin zu redaktionellen Beiträgen in Tageszeitungen, Magazinen usw. als auch in elektronischen Medien reichen.

Preis zur Förderung der österreichisch-polnischen Beziehungen im Juli.
Der mit € 4.000.– dotierte Preis wird einmal pro Jahr, alternierend an polnische (in Wien lebende) und österreichische (in Warschau lebende) JournalistInnen, Kulturschaffende, und WissenschaftlerInnen vergeben, welche durch ihre Tätigkeit die Beziehungen zwischen den beiden Ländern fördern und durch ihre Publikationen, Produktionen und Aktivitäten in ihrem jeweiligen Arbeitsbereich zu einem besseren wechselseitigen Verständnis des politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Lebens in Polen und Österreich - insbesondere auch im Zusammenhang mit dem Prozess der europäischen Integration - beitragen.

APA-Journalistenpreis "Schreiben für Mitteleuropa" im November.
Der mit € 5.000,- dotierte Preis hat das Ziel, die europäische Integration zu fördern. Ausgezeichnet werden Beiträge, die zur Überwindung von Grenzen und Vorurteilen beitragen oder die Zukunft in Mitteleuropa, das Europa der Regionen, Minderheitenfragen bzw. den Dialog der Nachbarn zum Thema haben.

Concordia Preis.
Mit dem "Concordia-Preis" werden hervorragende publizistische Leistungen für Menschenrechte, Demokratie und insbesondere für Presse- und Informationsfreiheit gewürdigt. Der Preis ist mit EUR 3.600,- dotiert. Damit werden verantwortungsvolle, vorurteilsfreie publizistische Leistungen in Dienste der Menschenrechte ausgezeichnet, die Diskriminierungen jeglicher Art - sei es in religiöser, ethnischer oder geschlechtsspezifischer Hinsicht - entgegenwirken.

 

 

Rückfragen: Bank Austria Creditanstalt Pressestelle Österreich
Peter N. Thier, Tel. +43 (0)5 05 05 DW 52371;
E-Mail: peter.thier@ba-ca.com