08.09.2006

20.000 Euro für Familien in Krisensituationen

Caritas und BA-CA Familienfonds helfen, wenn staatliche Hilfe ausgeschöpft ist


Die Bank Austria Creditanstalt (BA-CA) spendet 20.000 Euro für Familien in Not. Diesen Betrag hat Erich Hampel, Vorstandsvorsitzender der BA-CA, heute mittels Scheck symbolisch an Caritasdirektor Michael Landau übergeben. Die Spende geht an den BA-CA Familienfonds, der von der Caritas der Erzdiözese Wien verwaltet wird. "Die Caritas und der BA-CA Familienfonds helfen österreichischen Familien mit Kindern in Krisensituationen. Ich freue mich sehr, dass wir mit unserer Spende wieder ein Stück Normalität in das Leben dieser Menschen bringen können", sagt Erich Hampel. Der BA-CA Familienfonds besteht seit 1994 und hat bisher rund 390 Familien unterstützt. Voraussetzung dafür ist, dass alle staatlichen Unterstützungsmöglichkeiten ausgeschöpft sind.

Für Caritasdirektor Michael Landau war der Besuch von Erich Hampel Grund "ein herzliches Danke" zu sagen, "im Namen der Familien, besonders der Kinder, die dank der Unterstützung aus dem Fonds Hilfe bekommen konnten."

 "Für die Caritas", so Landau, "ist der BA-CA Familienfonds mit drei Worten zu beschreiben, mit Kontinuität, Verlässlichkeit und Kompetenz." Kontinuität, damit verbunden auch Beharrlichkeit, sei wesentlich, wenn man sich der Not anderer Menschen annimmt, machte Landau deutlich. Es gehe dabei um keinen auf einen Moment reduzierten Akt der Hilfsbereitschaft – so wichtig das auch immer wieder sein mag – sondern um den "langfristigen Akt des Hinschauens und Handelns".

Das komme mit dem BA-CA Familienfonds durch die über zehn Jahre der Unterstützung besonders schön zum Ausdruck, so Landau . "Verlässlichkeit ist für uns als Caritas damit gegeben, weil wir hier auf einen langjährigen Partner zählen können. Verlässlichkeit ist auch für jene Menschen gegeben, denen die Caritas dank diesem Partner Hilfe geben kann."

Als dritten Punkt führte Landau die Kompetenz an, mit der die Caritas die Unterstützung von Not leidenden Familien durch ihre langjährige Erfahrung und durch die genaue Analyse der jeweiligen Situation leisten kann, wie etwa im Caritas-Familienzentrum oder in der Sozialberatungsstelle.

Fallbeispiel: Heizkosten-Zuschuss für eine kinderreiche Familie

Frau Z.* (Name geändert) ist verheiratet und hat gemeinsam mit ihrem Ehemann vier Kinder, das jüngste ist erst einige Monate alt. Herr Z. leidet seit einigen Jahren an einer sehr schweren Erkrankung und ist seither immer wieder in stationärer Behandlung. Auf Grund fehlender Versicherungszeiten hat er keinen Anspruch auf Arbeitslosen- oder Krankengeld. Frau Z. bezieht ein erhöhtes Kinderbetreuungsgeld und Sozialhilfe. Die Familie wohnt besonders der Kinder wegen auf dem Land in einem Haus mit sehr niedriger Miete. Das Haus wird mit festen Brennstoffen beheizt, der Bedarf für die Heizperiode beträgt zirka 1.000 Euro. Da Frau Z. seit der Geburt ihres Kindes von der Sozialhilfe lebt und die Lebenshaltungskosten auch durch die Erkrankung ihres Mannes sehr hoch sind, sieht sich die Familie außer Stande, die Heizkosten für den Winter zu finanzieren – zumindest solange, bis Herr Z. die Kinderbetreuung der jüngsten Tochter übernehmen und Frau Z. sich wieder um eine Arbeitsstelle bemühen kann.

Mit der Unterstützung durch den BA-CA Familienfonds konnte das Heizmaterial für diesen Winter finanziert werden.


Fotos schicken wir auf Anfrage gern noch separat.

Rückfragen: Bank Austria Creditanstalt Pressestelle Österreich
Tiemon Kiesenhofer, Tel. +43 (0)5 05 05 DW 52819;
E-Mail: tiemon.kiesenhofer@ba-ca.com