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26.09.2006

BA-CA nimmt Stellung zu den Behauptungen eines Londoner Hedgefonds:
Die BA-CA wird durch ihre neue Rolle in der UniCredit Group deutlich gestärkt

  • Die BA-CA verdoppelt ihren Aktionsradius in Zentral- und Osteuropa auf 24 Länder
  • Geschäftsvolumen in CEE steigt von 40 auf mehr als 60 Milliarden Euro
  • BA-CA erwartet in der neuen Struktur eine nachhaltige Steigerung beim Gewinn
  • Alle Aktionäre können damit vom Ertragspotenzial partizipieren

Die Bank Austria Creditanstalt (BA-CA) nimmt Stellung zu öffentlichen Behauptungen des Londoner Hedgefonds Polygon Investment Partners. Diese Gesellschaft behauptet unter anderem, dass die geplante Restrukturierung der BA-CA die Interessen der Minderheitsaktionäre nicht berücksichtige. Zudem vertritt Polygon die Ansicht, dass der Verkauf der Bank BPH nicht im Interesse der BA-CA sei und der Kaufpreis nicht angemessen sei.

Die BA-CA hält zu diesen Behauptungen folgendes fest und wendet sich im Sinne des Gleichbehandlungsgebots aller Aktionäre an die Öffentlichkeit:

Die BA-CA wird durch die Integration in die UniCredit Group deutlich gestärkt. Die BA-CA übernimmt in der UniCredit Group eine erweiterte Verantwortung für die Wachstumsregion Zentral- und Osteuropa (CEE); sie übernimmt die Rolle der CEE Holding der UniCredit Group und erhält so Zutritt zu neuen Märkten und steigert ihre Marktpräsenz in den bestehenden CEE-Ländern signifikant.  Im Zuge der schrittweisen Realisierung der Zielstruktur wird die UniCredit ihre sechs CEE-Bankentöchter in der Türkei, in Kroatien, Bulgarien, Tschechien, der Slowakei und in Rumänien im Paket und als Sacheinlage gegen Kapitalerhöhung zum Fair Value in die BA-CA einbringen. Darüber hinaus wird die BA-CA die Bankbeteiligungen der HypoVereinsbank in Russland und im Baltikum in einer Bar-Transaktion zum Fair Value erwerben. Gleichzeitig verkauft die BA-CA die polnische BPH zum Fair Value und gegen eine Beteiligung am laufenden Gewinn (für die Jahre 2007-2009) an die UniCredit, vor allem weil die Bankaktivitäten in Polen – wie von der polnischen Regierung verlangt – direkt von UniCredit gehalten werden müssen. Die Unternehmen und die Transaktionen wurden von unabhängigen Gutachtern bewertet und es wurden auch Fairness Opinions von internationalen Investmentbanken eingeholt.

Mit diesem Maßnahmenbündel erweitert sich der Aktionsradius der BA-CA in CEE enorm: Sie wird in Zukunft für eine Region mit 24 Ländern (statt wie bisher 12) und mehr als 300 Millionen Einwohnern (statt wie bisher 100) verantwortlich sein. Ihr Geschäftsvolumen steigt von bislang rund 40 Milliarden Euro auf mehr als 60 Milliarden.

Der Bankensektor in Zentral und Osteuropa (CEE) steht in einem nachhaltigen Aufbau- und Konvergenzprozess, der durch ein rund dreimal so hohes reales Wirtschaftswachstum wie in der EU-15 gekennzeichnet ist. Vor allem die Türkei und Russland sind zwei Märkte, in denen das zukünftige Marktpotenzial enorm ist. Mit erwarteten BIP-Wachstumsraten 2008 von 6,4 Prozent beziehungsweise 5,8 Prozent liegen die Türkei und Russland deutlich vor allen anderen CEE Ländern (auch Polen mit 4,5 Prozent).
 
Damit ergibt sich auch ein deutliches zusätzliches Ertragspotenzial, an dem alle Aktionäre partizipieren können. Durch die Neuausrichtung und Stärkung der BA-CA im CEE Geschäft erwartet die Bank eine deutliche und nachhaltige Steigerung beim Unternehmensgewinn. Darüber hinaus ist es klares Ziel des Managements, das vorhandene Eigenkapital zu reinvestieren und weitere erfolgreiche Akquisitionen in der CEE Region zu tätigen.

Die positive Einschätzung zur neuen Struktur der BA-CA wird von zahlreichen unabhängigen internationalen und österreichischen Investmentbanken bestätigt.

Für die Aktivitäten in Österreich besteht die Überlegung, sie in eine eigene Gesellschaft einzubringen. Das ist allerdings ohne Zustimmung der Namensaktionäre frühestens 2012 möglich. Für die Aktionäre wird diese neue Struktur keine Auswirkungen haben, da die Gesellschaft unter dem Dach der börsenotierten BA-CA bleiben wird.

Rückfragen: Bank Austria Creditanstalt Pressestelle Österreich
 Peter N. Thier, Tel. +43 (0) 50505 52371;
 E-Mail: peter.thier@ba-ca.com