22.03.2006

Ergebnis für das Geschäftsjahr 2005:
BA-CA mit bestem Ergebnis ihrer Geschichte

  • Ergebnis vor Steuern erreicht 1,3 Milliarden Euro
  • Gewinn nach Steuern steigt um 58 Prozent auf 964 Millionen Euro
  • Geschäftsfeld CEE steigert Gewinn nach Steuern von 282 auf 588 Millionen Euro

Die Bank Austria Creditanstalt Gruppe (BA-CA) hat im Geschäftsjahr 2005 ein Rekordergebnis erzielt. Das Ergebnis vor Steuern und Fremdanteilen ist um 51,5 Prozent auf 1,3 Milliarden Euro gestiegen (2004: 859 Millionen Euro). Damit hat die BA-CA ihr Ergebnisziel, das sie während  des Jahres von 1,1 Milliarden Euro auf 1,3 Milliarden Euro erhöht hatte, erreicht. Der Gewinn nach Steuern und Fremdanteilen ist um 58,3 Prozent auf 964 Millionen Euro gestiegen (2004: 609 Millionen Euro).

BA-CA Vorstandsvorsitzender Erich Hampel: „Das Jahr 2005 war das erfolgreichste Jahr in der Geschichte der Bank Austria Creditanstalt - und die Geschichte der Bank reicht bis in das Jahr 1855 zurück. Wir haben erstmals die 1-Milliarde-Euro-Grenze überschritten. Das ist der höchste Gewinn, den je eine heimische Bank erzielt hat. Es ist das Resultat einer goldrichtigen Strategie, eines überdurchschnittlichen Engagements unserer Mitarbeiter und des Vertrauens unserer Kunden und Aktionäre.“

Die hohe Qualität der erwirtschafteten Ergebnisse zeigt sich im deutlichen Anstieg des Betriebsergebnisses, das gegenüber dem Vorjahr um 20,9 Prozent auf 1.142 Millionen Euro (2004: 944 Millionen Euro) gestiegen ist. Zu diesem starken Ergebnisplus hat insbesondere das Geschäft in Zentral- und Osteuropa (CEE) beigetragen: Mit einem Anteil von 54 Prozent am Jahresüberschuss der Gruppe ist dieses Geschäftsfeld der wichtigste Ergebnislieferant der  BA-CA und das Geschäftsfeld mit der höchsten Wertschöpfung.

Hampel: „Die BA-CA hat sich in den vergangenen fünf Jahren stark verändert. Wir haben uns von einem internationalen Leichtgewicht zu einem regionalen Schwergewicht entwickelt. Mit dem Effekt, dass wir heute mehr als doppelt so viel verdienen wie vor fünf Jahren. Wir konzentrieren uns heute voll auf unsere Kernmärkte in Österreich und Osteuropa und zählen hier zu den internationalen Top-Adressen.“

Die Veränderungen im Netzwerk der BA-CA in Zentral- und Osteuropa
Durch den Zusammenschluss zwischen UniCredit Group und HVB Group wird die BA-CA zukünftig eine noch stärkere Rolle im Osteuropageschäft spielen: Sie bleibt Osteuropazentrale - allerdings in einem noch größeren Verbund. Hampel: „Wir werden die Speerspitze der Gruppe in den Osten sein. Vor allem in Russland und den GUS-Ländern, einem Markt von mehr als 150 Millionen Einwohnern und Wachstumsraten im Bankgeschäft von über 20 Prozent sehen wir weitere Expansionsmöglichkeiten.“

Die UniCredit und die HypoVereinsbank werden folgende Banken an die BA-CA übertragen: Die Bulbank in Bulgarien, die UniCredit Zagrebacka Banka in Bosnien-Herzegowina, die Zagrebacka Banka in Kroatien, die Zivnostenska Banka in Tschechien, die International Moscow Bank in Russland, die HVB Bank in Lettland und die HVB-Filialen in Estland und Litauen, die UniBanka in der Slowakei und die UniCredit Romania in Rumänien. Die Übertragung der Einheiten in der Türkei wird noch geprüft. Die Bankaktivitäten in Polen sollen direkt von der UniCredit gesteuert werden.

Zusätzlich wird die BA-CA für die Marktentwicklung in folgenden Ländern verantwortlich sein: Albanien, Armenien, Aserbaidschan, Georgien, Griechenland, Kasachstan, Moldawien, Weißrussland und Zypern.

Auf die Kennzahlen der BA-CA in Zentral- und Osteuropa wird das folgenden Effekt haben: Die Länderverantwortung der BA-CA in CEE erhöht sich von 12 auf 24 Länder. Der Markt vergrößert sich damit von rund 100 Millionen Einwohner auf mehr als 300 Millionen Einwohner. Die Bilanzsumme erhöht sich nach Abtausch der Beteiligungen nach einer groben statischen Hochrechnung - exklusive Türkei - von 37,4 Milliarden Euro auf 39 Milliarden Euro. Die Anzahl der Mitarbeiter steigt minimal von 20.200 auf 20.500. Die Anzahl der Filialen sinkt leicht von 1.180 auf 1.060.

Höhere Dividende
Der Vorstand der BA-CA wird bei der Hauptversammlung vorschlagen, die Dividende entsprechend der hervorragenden Ergebnisentwicklung von 1,50 Euro auf 2,50 Euro je Aktie zu erhöhen. Das entspricht einer Ausschüttungsquote (Pay out ratio) von rund 38 Prozent.

Stärkere Eigenkapitalausstattung
Das Eigenkapital der BA-CA ist im Jahr 2005 um 9 Prozent auf 7,5 Milliarden Euro gestiegen (2004: 6,9 Milliarden Euro). Die BA-CA ist damit mit großem Abstand die kapitalstärkste Bank Österreichs. Hampel: „Unsere starke Kapitalausstattung bietet den Kunden der BA-CA größtmögliche Sicherheit. Zugleich verfügen wir über ausreichendes Kapital für die weitere Expansion.“ Die Kernkapitalquote (Tier 1 Ratio) beträgt 8,3 Prozent. Damit liegt die BA-CA mit über 100 Prozent über dem gesetzlich vorgeschriebenen Wert von 4 Prozent.

Die Eigenkapitalrentabilität vor Steuern (ROE) hat sich - trotz des weiteren Anstiegs des Eigenkapitals - auf 17,9 Prozent (2004: 13,3 Prozent) erhöht. Der ROE nach Steuern ist auf  14,3 Prozent (2004: 10,1 Prozent) gestiegen. Hampel: „Das ist ein guter Wert. Wir haben damit unser Ziel, das wir dem Markt kommuniziert haben, vorzeitig erreicht.“

Die Aktie der BA-CA hat sich im Jahr 2005 weiter gut entwickelt. Mit einem Anstieg von 41,3 Prozent lag sie weit über der Benchmark des DJ EuroStoxx / Banken, der um 26,5 Prozent gestiegen ist. Der Gewinn pro Aktie betrug 6,56 Euro (2004: 4,14 Euro). Per 16. März 2006 lag die Marktkapitalisierung der Bank bei 16,2 Milliarden Euro.

Die Positionen der Gewinn- und Verlustrechnung
Die BA-CA hat den Zinsüberschuss gegenüber dem Vorjahr um 7,0 Prozent auf 2.611 Millionen Euro (2004: 2.441 Millionen Euro) gesteigert. Das Kreditrisiko ist um 24,1 Prozent auf 495 Millionen Euro (2004: 398 Millionen Euro) gestiegen. Der Zinsüberschuss nach Kreditrisiko lag mit einem Plus von 3,6 Prozent bei 2.117 Millionen Euro (2004: 2.042 Millionen Euro). 

Gut entwickelt hat sich der Provisionsüberschuss: Er ist gegenüber dem Vorjahr um 18,2 Prozent auf 1.458 Millionen Euro (2004: 1.233 Millionen Euro) gestiegen. Das Handelsergebnis hat 237 Millionen Euro betragen, um 1,7 Prozent mehr als im Vorjahr (2004: 233 Millionen Euro). Der Verwaltungsaufwand hat sich um 5,8 Prozent auf  2.622 Millionen Euro erhöht (2004: 2.479 Millionen Euro). Hier schlagen sich Wechselkurseffekte und Effekte aus Erstkonsolidierungen nieder.

Das Finanzanlageergebnis beträgt 282 Millionen Euro (2004: -8 Millionen Euro). Darin sind im wesentlichen die Erlöse aus der Veräußerung von Anteilen an der Investkredit mit 130 Millionen Euro sowie Effekte von plus 123 Millionen Euro aus der Akquisition der Banca Tiriac in Rumänien, die in Form eines Aktientausches erfolgte, enthalten. Für die Reorganisation des Geschäftsfeldes Firmenkunden, die Erhöhung der Kreditrisikovorsorgen im Geschäftsfeld Privatkunden und Infrastrukturinvestitionen sowie Integrationskosten der geplanten Fusionen in CEE wurden in der Bilanz 2005 203 Millionen Euro rückgestellt. Die Sondereffekte im Jahr 2005 schlagen sich mit plus 51 Millionen Euro zu Buche.

Somit hat die BA-CA ein Ergebnis vor Steuern von 1.301 Millionen Euro erzielt. Sie liegt damit um 51,5 Prozent über dem Vorjahr (2004: 859 Millionen Euro). Das Ergebnis nach Steuern und Fremdanteilen beträgt 964 Millionen Euro, was einem Anstieg von 58,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht (2004: 609 Millionen Euro).

Aus diesem Ergebnis resultieren folgende Finanzkennzahlen:

  • Die Eigenkapitalrentabilität vor Steuern (ROE) ist auf 17,9 Prozent (2004: 13,3 Prozent) gestiegen.
  • Der ROE nach Steuern hat sich auf 14,3 Prozent erhöht (2004: 10,1 Prozent).
  • Die Cost/Income-Ratio hat sich deutlich auf 61,6 Prozent verbessert (2004: 64,9 Prozent).
  • Der Gewinn pro Aktie hat sich auf 6,56 Euro erhöht (2004: 4,14 Euro).
  • Die Kernkapitalquote beträgt 8,3 Prozent (2004: 7,9 Prozent).  

Die Geschäftsfeldrechnung der BA-CA
Die BA-CA weist ihr Ergebnis in fünf Geschäftsfeldern aus: Zentral- und Osteuropa (CEE), Privatkunden Österreich, Firmenkunden Österreich, Großkunden und Immobilien sowie International Markets. Dazu kommt das Corporate Center.

Die Region Zentral- und Osteuropa (CEE) ist neben Österreich der Kernmarkt der BA-CA. Auch im Jahr 2005 hat sie ihre konsequente Expansion vorangetrieben: Sie hat ihr Bankennetzwerk durch die Akquisitionen der bulgarischen Hebros Bank, der rumänischen Banca Tiriac und der bosnischen Nova Banjalucka Banka erneut erweitert.

Auch das Geschäft in der Region hat sich im Jahr 2005 ausgezeichnet entwickelt: Die Tochterbanken der BA-CA haben ihr Ergebnis vor Steuern auf 650 Millionen Euro deutlich gesteigert (2004: 486 Millionen Euro). Nach Berücksichtigung von Konsolidierungseffekten verbleibt im Geschäftsfeld CEE ein Ergebnis nach Steuern von 588 Millionen Euro – nach 282 Millionen Euro im Vorjahr. Dies entspricht einem Anstieg von 108 Prozent. Der ROE nach Steuern liegt bei 27,9 Prozent (2004: 16,7 Prozent). Die Cost/Income-Ratio ist gesunken und beträgt 54,0 Prozent nach 58,1 Prozent im Vorjahr.

Das Geschäftsfeld Privatkunden Österreich hat ein Ergebnis nach Steuern von 73 Millionen Euro ausgewiesen (2004: 119 Millionen Euro). Der Rückgang von 39 Prozent ist alleinig auf eine Erhöhung der Risikovorsorgen im Zusammenhang mit der Implementierung verfeinerter Methoden der Risikoerkennung zurückzuführen. Die nachhaltigen Erträge (Zinsüberschuss plus Provisionsüberschuss) konnten deutlich gesteigert werden. Bereinigt um den Effekt im Kreditrisiko ist das Ergebnis nach Steuern um 46 Prozent von 119 Millionen auf 174 Millionen Euro gestiegen. Hier hat sich vor allem die Kundenoffensive und die Reorganisation der Abwicklung bemerkbar gemacht: Im November 2004 wurden die Bereiche Abwicklung und Zahlungsverkehr aus der Bank in eigene Gesellschaften ausgelagert und im Oktober 2005 schließlich in der BA-CA Administration Services gebündelt. Die Philosophie dahinter: Die organisatorische Trennung von kundennahen und kundenfernen Bereichen. In den Filialen will die BA-CA den Fokus auf Kundenbetreuung und Kundenberatung weiter schärfen. Die neuen Kundenzahlen geben dieser Strategie recht: So konnten im Jahr 2005 rund 20.000 neue Kunden in Österreich gewonnen werden. Heute betreut die BA-CA etwa 1,85 Millionen Kunden in knapp 400 Niederlassungen in Österreich. Die Eigenkapitalrentabilität nach Steuern des Geschäftsfelds beträgt 7,9 Prozent (2004: 15,2 Prozent). Die Cost/Income-Ratio ist auf 73,4 Prozent gesunken (2004: 79,3 Prozent).

Auch das Geschäftsfeld Firmenkunden Österreich hat sein operatives Ergebnis verbessern können. Das Betriebsergebnis konnte von 13 Millionen auf 91 Millionen Euro deutlich gesteigert werden. In diesem Geschäftsfeld hat die BA-CA, wie bereits angekündigt, im Jahr 2005 ein umfangreiches Arbeitsprogramm gestartet, um das Ergebnis auch nachhaltig zu verbessern. Ziel ist es, im Jahr 2007 zumindest die Eigenkapitalkosten zu erwirtschaften (diese liegen zwischen 8 und 9 Prozent). Das Arbeitsprogramm umfasst eine Optimierung der gesamten Prozesskette im Firmenkundengeschäft. Mit der Gründung der BA-CA Administration Services, in der auch für das Firmenkundengeschäft der gesamte Servicebereich der Bank konzentriert wird, konnte im Jahr 2005 ein wichtiges Ziel bereits umgesetzt werden. Für die Reorganisation und für Prozessanpassungen des Geschäftsfeldes Firmenkunden wurde eine Restrukturierungsrückstellung in Höhe von 90 Millionen Euro gebildet. Dadurch liegt das Ergebnis nach Steuern bei 1 Million Euro (2004: 9 Millionen Euro). Die Eigenkapitalrentabilität nach Steuern liegt dadurch bei 0,1 Prozent (2004: 1,0 Prozent). Die Cost/Income-Ratio beträgt 65,6 Prozent (2004: 64,4 Prozent).

Das Geschäftsfeld Großkunden und Immobilien hat ein Ergebnis nach Steuern von 315 Millionen Euro erzielt, das um 60 Prozent über dem Vorjahr liegt (2004: 196 Millionen Euro). In diesem Segment schlägt sich der größte Anteil der Erlöse aus dem Verkauf der Anteile an der Investkredit nieder. Bereinigt um diesen Einmaleffekt stieg das Ergebnis um 27 Prozent. Die Eigenkapitalrentabilität nach Steuern beträgt 22,1 Prozent (2004: 13,0 Prozent). Die Cost/Income-Ratio ist mit 46,5 Prozent auf dem niedrigen Niveau des Vorjahres geblieben (2004: 46,4 Prozent).

Das Geschäftsfeld International Markets hat ein Ergebnis nach Steuern von 126 Millionen Euro erzielt, das damit um 44 Prozent über dem Vorjahr liegt (2004: 87 Millionen Euro). Die Eigenkapitalrentabilität nach Steuern beträgt 58,4 Prozent (2004: 41,1 Prozent). Die Cost/Income-Ratio liegt bei 57,3 Prozent (2004: 55,2 Prozent).

Im Corporate Center werden im wesentlichen Kosten von Konzernfunktionen, die keinem Geschäftsfeld direkt zuzuordnen sind, dargestellt. Im diesem Segment hat die BA-CA ein Ergebnis nach Steuern von minus 28 Millionen Euro verbucht (2004: minus 24 Millionen Euro).

Die Darstellung in der Geschäftsfeldrechnung der HVB Group
Der Gewinn vor Steuern von 1.301 Millionen Euro, den die BA-CA 2005 erzielt hat, fließt folgendermaßen in die Geschäftsfeldrechnung der HVB Group ein: Die 1.301 Millionen Euro werden zunächst durch zusätzliche Firmenwertabschreibungen, kalkulatorische Refinanzierungskosten, Einmaleffekte sowie andere Konsolidierungseffekte reduziert. Es verbleiben 1.179 Millionen Euro. Dieser Betrag wird dann den Geschäftsfeldern der HVB Group zugeteilt - dem Geschäftsfeld Österreich und CEE 1.113 Millionen Euro, Corporates & Markets 138 Millionen Euro, Sonstige minus 72 Millionen Euro.

Die Bilanz
Die Bilanzsumme der BA-CA belief sich zum 31. Dezember 2005 auf 158,9 Milliarden Euro (31.12.2004: 146,6 Milliarden Euro). Sie ist damit gegenüber dem Jahresende 2004 um 8,4 Prozent gestiegen. Dies ist auch auf einen deutlichen Ausbau des Kundengeschäfts zurückzuführen.

Auf der Aktivseite der Bilanz sind die Forderungen an Kreditinstitute um 10 Prozent auf  26,4 Milliarden Euro gestiegen. Die Forderungen an Kunden sind um 6,3 Prozent auf  86,4 Milliarden Euro gewachsen (2004: 81,3 Milliarden Euro). Die Handelsaktiva sind um  4,9 Prozent auf 17,7 Milliarden Euro gesunken (2004: 18,6 Milliarden Euro). Die Finanzanlagen sind um 4,9 Prozent auf 18,2 Milliarden Euro gestiegen (2004: 17,3 Milliarden Euro).

Auf der Passivseite ergibt sich folgendes Bild: Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind um 10,9 Prozent auf 44,3 Milliarden Euro gewachsen (2004: 39,9 Milliarden Euro). Die Verbindlichkeiten gegenüber Kunden sind um 6,9 Prozent auf 61,9 Milliarden Euro gestiegen (2004: 57,9 Milliarden). Die verbrieften Verbindlichkeiten erhöhten sich um 15,7 Prozent auf 22,7 Milliarden Euro (2004: 19,6 Milliarden Euro). Die Handelspassiva sind um 23,8 Prozent auf 6,8 Milliarden Euro zurückgegangen (2004: 8,9 Milliarden Euro). Das Eigenkapital ist um 623 Millionen Euro oder 9 Prozent auf 7,5 Milliarden Euro gestiegen (2004: 6,9 Milliarden Euro).

Der Personalstand der BA-CA Gruppe belief sich zum 31. Dezember 2005 auf 31.792 Mitarbeiter, um 2.601 mehr als im Vorjahr (31.12.2004: 29.191 Mitarbeiter).  

Ausblick 2006
Im laufenden Geschäftsjahr wird sich der Konsolidierungskreis der BA-CA im Zuge der Integration der Bank in die UniCredit Group verändern. Da die Zeitpunkte der einzelnen Beteiligungstransfers noch nicht festliegen und daher die Effekte aus diesen Transfers noch nicht vollständig abschätzbar sind, kann die BA-CA noch kein Ergebnisziel für 2006 festsetzen. Die BA-CA geht aber auf Basis ihrer Berechnungen von einer weiteren Steigerung des Ergebnisses aus, zumal sie in der Wachstumsregion Zentral- und Osteuropa weiterhin starkes Ergebnispotential sieht. BA-CA Chef Hampel: „Ich sehe unsere neue Rolle innerhalb der UniCredit Group als Garantieschein auf Wachstum. Der gilt auch für unser Ergebnis“.

Anmerkung: Um vergleichen zu können, wurden Zahlen für das Geschäftsjahr 2004 den einzelnen Umstellungen auf IFRS-Standards angepasst. Sie stimmen nicht mit den publizierten Zahlen überein.


Rückfragen:   Bank Austria Creditanstalt Pressestelle
Martin Hehemann, Tel.: +43 (0)5 05 05 DW 57007; E-Mail: martin.hehemann@ba-ca.com 
Peter N. Thier, Tel.: +43 (0)5 05 05 DW 52371; E-Mail: peter.thier@ba-ca.com 

 

Gewinn- und Verlustrechnung der BA-CA Gruppe für das Geschäftsjahr 2005

 

2005

2004

± geg. 2004

± geg. 2004

 

in Mio Euro

in Mio Euro

in Mio Euro

in %

Zinsüberschuss

2.611

2.441

170

7,0

Kreditrisiko

-495

-398

-96

24,1

Zinsüberschuss nach Kreditrisiko

2.117

2.042

74

3,6

Provisionsüberschuss

1.458

1.233

225

18,2

Handelsergebnis

237

233

4

1,7

Verwaltungsaufwand

-2.622

-2.479

-143

5,8

Saldo sonstige betriebliche Erträge/Aufwendungen

-48

-85

37

-43,4

Betriebsergebnis

1.142

944

197

20,9

Finanzanlageergebnis

282

-8

290

> 100

Abschreibungen auf Geschäfts- oder Firmenwerte

-4

-75

71

-94,6

Zuführung Restrukturierungsrückstellung

-108

-

-108

 

Saldo übrige Erträge/Aufwendungen

-11

-2

-8

> 100

Ergebnis vor Steuern

1.301

859

443

51,5

Ertragsteuern

-226

-188

-38

20,0

Jahresüberschuss

1.075

671

405

60,4

Fremdanteile am Jahresüberschuss

-111

-61

-50

80,5

Ergebnis nach Steuern und Fremdanteilen

964

609

355

58,3

Gewinn- und Verlustrechnung der BA-CA Gruppe
Quartalsübersicht

 

4. Qu. 2005

3. Qu. 2005

2. Qu. 2005

1. Qu. 2005

4. Qu. 2004

 

in Mio Euro

in Mio Euro

in Mio Euro

in Mio Euro

in Mio Euro

Zinsüberschuss

686

644

686

596

647

Kreditrisiko

-179

-108

-98

-110

-89

Zinsüberschuss nach Kreditrisiko

507

536

588

486

558

Provisionsüberschuss

410

381

336

330

301

Handelsergebnis

51

68

39

79

88

Verwaltungsaufwand

-705

-646

-637

-634

-644

Saldo sonstige betriebliche Erträge/Aufwendungen

-27

-7

1

-15

-57

Betriebsergebnis

237

332

328

245

246

Finanzanlageergebnis

13

229

5

35

-17

Abschreibungen auf Geschäfts- oder Firmenwerte

-4

0

0

-0

-22

Zuführung Restrukturierungsrückstellung

-48

-60

0

-0

0

Saldo übrige Erträge/Aufwendungen

-8

-1

-2

-0

-3

Ergebnis vor Steuern

190

500

331

280

204

Ertragsteuern

-18

-92

-63

-53

-23

Jahresüberschuss

172

409

268

227

181

Fremdanteile am Jahresüberschuss

-32

-38

-21

-20

-14

Ergebnis nach Steuern und Fremdanteilen

140

371

246

207

167

Geschäftsfelder

 Charts

Bilanz der BA-CA Gruppe zum 31. Dezember 2005

AKTIVA

31.12.2005

31.12.2004

± geg. 2004

± geg. 2004

 

in Mio Euro

in Mio Euro

in Mio Euro

in %

Barreserve

3.855

2.724

1.131

41,5

Handelsaktiva

17.665

18.575

-910

-4,9

Forderungen an Kreditinstitute

26.384

23.995

2.389

10,0

Forderungen an Kunden

86.404

81.260

5.144

6,3

- Risikovorsorge zu Forderungen

-3.232

-3.305

73

-2,2

Finanzanlagen

18.172

17.316

855

4,9

Sachanlagen

1.097

1.122

-25

-2,2

Immaterielle Vermögenswerte

1.358

1.133

225

19,9

Sonstige Aktiva

3.956

3.761

195

5,2

Zur Veräußerung gehaltene Vermögensgruppen

3.221

 

 

 

AKTIVA

158.879

146.581

12.298

8,4

 

PASSIVA

31.12.2005

31.12.2004

± geg. 2004

± geg. 2004

 

in Mio Euro

in Mio Euro

in Mio Euro

in %

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten

44.279

39.927

4.352

10,9

Verbindlichkeiten gegenüber Kunden

61.863

57.856

4.008

6,9

Verbriefte Verbindlichkeiten

22.703

19.617

3.086

15,7

Handelspassiva

6.807

8.930

-2.123

-23,8

Rückstellungen

4.753

4.000

753

18,8

Sonstige Passiva

3.671

4.063

-392

-9,7

Nachrangkapital

5.400

5.291

109

2,1

Zur Veräußerung gehaltene Vermögensgruppen*)

1.884

 

 

 

Eigenkapital

7.521

6.898

623

9,0

hievon Anteile im Fremdbesitz

650

439

211

48,2

PASSIVA

158.879

146.581

12.298

8,4

*) ohne konzerninterne Refinanzierung in Höhe von 1.037 Millionen Euro