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08.07.2004

BA-CA: Start der Verhandlungen zur Reform des Dienstrechts

  • BA-CA Vorstand hat dem Betriebsrat sein Positionspapier übergeben.
  • Kernpunkt: neues Dienstrecht für neue Mitarbeiter.
  • Zudem moderate, aber wichtige Anpassungen beim Dienstrecht für die derzeitigen Mitarbeiter – Abschaffen von einigen veralteten Regelungen.
  • Ausbau des bestehenden Bonus-Systems für Mitarbeiter.

In der Bank Austria Creditanstalt (BA-CA) hat heute die erste Gesprächsrunde zwischen Vorstand und Betriebsrat zum Thema Dienstrechtsreform stattgefunden. Das Management hat dem Betriebsrat dabei sein Positionspapier übergeben (siehe Beilage). „Das heutige Gespräch war ein guter Start für konstruktive und erfolgreiche Verhandlungen. Ich hoffe, dass wir bis Ende des Sommers zu einer gemeinsamen Lösung kommen", so Erich Hampel, Vorstandsvorsitzender der BA-CA.

Dem Management der BA-CA geht es bei den Verhandlungen darum, die Wettbewerbsfähigkeit der Bank langfristig abzusichern und ein modernes Dienstrecht zu schaffen, das es ermöglicht, die Mitarbeiter fair zu entlohnen und gute Leistung zu honorieren. Die derzeit geltende Betriebsvereinbarung der BA-CA, die aus dem Jahr 1969 stammt, ist auf diese Orientierung nicht ausgerichtet. Problematisch sind vor allem die Automatismen, die im derzeitigen Entgeltsystem stecken. Seit 1996 hat die BA-CA den Personalstand um 26 Prozent reduziert, der Personalaufwand konnte damit aber nur stabil gehalten werden. Hampel: „Dieser Weg kann keine Lösung für die Zukunft sein, denn die Bank verträgt Personalreduktionen nicht unbegrenzt. Vielmehr wollen wir in den nächsten Jahren kontinuierlich bis zu 500 neue Mitarbeiter pro Jahr aufnehmen.“

Kernpunkt des Positionspapiers ist die Schaffung eines neuen Dienstrechts für neue Mitarbeiter. Konkret schlägt der Vorstand vor, ab dem 1. August 2004 neue Mitarbeiter „allein auf Basis des Sparkassen-Kollektivvertrages“ einzustellen.
 
Zudem ist es aus der Sicht des Vorstands notwendig, auch das Dienstrecht für die derzeitigen Mitarbeiter zu flexibilisieren und einige nicht mehr zeitgemäße Regelungen, die nicht mehr mit dem modernen Bankgeschäft in Einklang stehen, abzuschaffen. Hier geht es unter anderem darum, die Arbeitszeit in der Bank von derzeit 37 Stunden pro Woche auf das übliche Maß von 38,5 Stunden anzupassen, die Systematik der jährlichen Gehaltsvorrückungen an den Sparkassen-KV anzugleichen oder völlig veraltete Zulagenregelungen (Beispiel EDV-Zulage) abzuschaffen.

Im Gegenzug beabsichtigt der Vorstand, das bestehende Erfolgsbeteiligungs-Modell für Mitarbeiter (Bonus-System) deutlich auszubauen. So kann Leistung besser honoriert werden und die Mitarbeiter haben die Möglichkeit, stärker am Erfolg des Unternehmens zu partizipieren.

BA-CA Vorstandsvorsitzender Hampel: „Wir haben mit unserem Positionspapier einen moderaten, ausgewogenen Vorschlag für eine Dienstrechtsreform vorgelegt, der – wenn er umgesetzt wird – einen wesentlichen Beitrag für die Absicherung der Bank leisten wird.“

 Verhandlungspapier
   BA-CA / Vorstand Dienstrechtsreform 2004 (PDF)


Rückfragen: Bank Austria Creditanstalt Pressestelle 
Peter N. Thier, Tel. +43 (0)5 05 05 DW 52371; E-Mail: peter.thier@ba-ca.com