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17.06.2004

BA-CA GeldAnlageBarometer
Heimische Anlageexperten sind bullish: Aktien statt Sparbuch

  • Sparbuch bleibt beliebteste Anlageform - Zukunftsvorsorge holt auf.
  • Der "Notgroschen" ist das Sparmotiv Nummer 1.
  • Anlageexperten geben sich hochgradig optimistisch.
  • Terroranschläge haben kaum Auswirkung auf das Sparverhalten der Österreicher.

Österreichs Anlageexperten geben sich "bullish". Sie raten vor allem bei höheren Geldbeträgen zur Veranlagung in Aktien und Aktienfonds. Herr und Frau Österreicher schwören dagegen unabhängig vom Veranlagungsbetrag auf das klassische Sparbuch. Sparbuch und Sparkarte sind die beliebtesten Anlageformen. Das stärkste Sparmotiv der Österreicher ist der "Notgroschen für alle Fälle". Das ist das Ergebnis des BA-CA GeldAnlageBarometers, das heute im Rahmen einer Pressekonferenz von dem Marktforschungsinstitut Fessel GFK und von der Bank Austria Creditanstalt (BA-CA) vorgestellt wurde. Das BA-CA GeldAnlageBarometer basiert auf einer repräsentativen Umfrage unter der heimischen Bevölkerung und Anlageexperten (von der FMA konzessionierte Vermögensberater).

"Das Sparbuch ist der heimische Kulturträger in der Veranlagung. Bemerkenswert ist allerdings die stark vorhandene Akzeptanz von alternativen Investitionsmöglichkeiten. Vor allem bei höheren Beträgen werden Aktienfonds als attraktiv eingestuft. Bei der laufenden Veranlagung ist die Zukunftsvorsorge stark im Kommen", sagt Willi Cernko, Privat- und Firmenkundenvorstand der BA-CA.

"Österreichs Anlageexperten sind bullish", bringt Cernko die Marktmeinung der Anlageexperten auf den Punkt. Aktien und Aktienfonds sind mit 53 Prozent die Top-Empfehlungen der Vermögensberater. Weiters werden Immobilien (38 Prozent), Gemischte Fonds (35 Prozent) und Anleihen / Anleihenfonds (26 Prozent) zur Veranlagung empfohlen. Die Zukunftsvorsorge wird auch immer stärker angepriesen. 23 Prozent der Vermögensberater empfehlen sie zur Veranlagung. Einen besonders hohen Stellenwert hat sie bei der laufenden Veranlagung. Dort wird sie als zweithäufigste Veranlagungsform nach den Aktienfonds genannt.

Bevölkerung schwört auf das Sparbuch - Akademiker gehen stärker in Wertpapiere
Die Bevölkerung gibt sich hingegen konservativ und schwört auf das Sparbuch. Sowohl bei kleineren Beträgen (1.000 Euro) als auch bei größeren Beträgen (10.000 Euro) landet das Ersparte von Herrn und Frau Österreicher auf dem Sparbuch. Bei der Frage nach der Veranlagungsform für 1.000 Euro nennen 60 Prozent das Sparbuch, 21 Prozent den Bausparvertrag und 6 Prozent Aktien und Aktienfonds. Selbst bei einer Veranlagungssumme von 10.000 Euro rangiert das Sparbuch auf Platz 1 mit 49 Prozent der Nennungen. Der Bausparvertrag liegt an 2 Stelle mit 16 Prozent. An dritter Stelle liegen bereits Aktien und Aktienfonds mit 13 Prozent. Rechnet man hier Gemischte Fonds und Anleihen/Anleihenfonds hinzu, liegen die Wertpapiere insgesamt mit 30 Prozent an vorderster Front. Interessant ist die höhere Gewichtung an Wertpapieren bei Personen mit höhere Ausbildung: 48 Prozent der Maturanten und Akademiker geben das Sparbuch bei der Veranlagung von 10.000 Euro an, Wertpapiere werden von rund 39 Prozent als gute Investitionsform genannt.

Mehr als die Hälfte (51 Prozent) der Bevölkerung setzt auch bei der laufenden Veranlagung - gefragt wurde in diesem Fall nach 100 Euro monatlich - auf das Sparbuch. Der Bausparvertrag wurde von 28 Prozent aller Österreicher genannt. Bereits an dritter Stelle steht bei der laufenden Veranlagung die staatlich geförderte Zukunftsvorsorge gleich auf mit den Lebensversicherungen.

Bei den Spar- und Veranlagungsmotiven wurde von 63 Prozent aller Befragten der „Notgroschen für Notfälle“ genannt. 46 Prozent nennen größere Anschaffungen wie Haus, Auto oder Wohnung als Sparmotiv. An dritter Stelle steht bereits die Altersvorsorge.

"Das Sicherheitsdenken überwiegt deutlich beim Sparen. Absichern steht bei Herrn und Frau Österreicher als Sparmotiv klar vor Risiko", sagt Rudolf Bretschneider, Geschäftsführer des Markforschungsinstituts Fessel-GfK. "Die Diskussion um die Etablierung einer dritten Pensionssäule hat zudem die Altersvorsorge als starkes Veranlagungsmotiv bei der Bevölkerung geprägt", so Bretschneider weiter.

Der 1.000 und 10.000 Euro-Tipp
Bei Beträgen um die 1.000 Euro empfehlen Österreichs Anlageexperten die Veranlagung auf dem Sparbuch oder der Sparkarte. 45 Prozent aller befragten Anlageexperten nennen diese Anlageform. Danach kommt bereits die Empfehlung, in Aktien und Aktienfonds zu veranlagen (16%). An dritter Stelle stehen Gemischte Fonds (9%). 

Bei 10.000 Euro lautet die deutliche Empfehlung Aktien bzw. Aktienfonds. 40 Prozent der Vermögensberater raten dazu. 18 Prozent nennen Gemischte Fonds als gewinnbringende Veranlagung, immerhin 16 Prozent nennen das Sparbuch. Die 3 Top-Empfehlungen bei Aktien und Aktienfonds sind nach Regionen und Branchen Europa (48 Prozent), Asien (34 Prozent) und USA, Nordamerika (29 Prozent). Österreich und Osteuropa wird mit jeweils 26 Prozent als attraktive Region genannt. Bei den Branchen sind es Pharma (13 Prozent), Öl und Energie (13 Prozent) sowie Finanzdienstleister (9 Prozent).

Anlageexperten sind Optimisten
76 Prozent der befragten Anlageexperten blicken im Zusammenhang mit der Veranlagung und der wirtschaftlichen Situation positiv in die Zukunft. Nur 16 Prozent sind skeptisch. 8 Prozent gaben keine Wertung ab. Bezüglich Veranlagungen in Osteuropa-Titeln zeigt die Befragung folgendes Bild: 29 Prozent sehen Osteuropa-Titel als attraktives Investment und 31 Prozent schätzen sie als spekulativ ein. "Wo viel Licht, da auch viel Schatten", stuft Werner Kretschmer, Bereichsvorstand Asset Management in der BA-CA, dieses Ergebnis ein.

Interessant ist auch die Bewertung des Einflusses der Terroranschläge von Madrid und New York auf die Veranlagung. Eine knappe Mehrheit der Befragten sieht zwar keinen Einfluss auf das Anlageverhalten, rät aber zu geringeren Aktienanteilen in den Portfolios.

Veranlagungen mit Kapitalgarantie im Kommen
61 Prozent der befragten Anlageexperten erkennen eine steigende Nachfrage nach kapitalgarantierten Produkten. Kretschmer: "Der Trend ist klar erkennbar. Die Kapitalgarantie ist die Antwort auf das österreichische Bedürfnis nach Sicherheit und auf den Wunsch, doch an einer positiven Marktentwicklung zu partizipieren.“

BA-CA Tipps:
Die BA-CA rät bei Beträgen um die 1.000 Euro ebenfalls zur Veranlagung auf dem Sparbuch oder auf der Sparkarte. Sie bietet dafür derzeit ein KapitalSparbuch mit einer Verzinsung von 3,125 Prozent auf 5 Jahre an. Bei 10.000 Euro empfiehlt die größte Bank des Landes einen Split in KapitalSparbuch und Capital Invest Osteuropa Garantie. Bei der laufenden Veranlagung sind WertpapierPlan und Bausparvertrag attraktiv. Anleger, die ihr Geld längerfristig veranlagen wollen, sollten an den Abschluss einer Zukunftsvorsorge denken.


Rückfragen:    Bank Austria Creditanstalt Pressestelle Österreich
Peter N. Thier, Tel. +43 (0)5 05 05 DW 52371;   E-Mail: peter.thier@ba-ca.com