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28.10.2004

BA-CA GeldAnlageBarometer: BA-CA erwartet über 1 Million Besucher beim Weltspartag

  • Geschenke, Kinder und Tradition sind die größten Anreize
  • Sparbuch bleibt die beliebteste Anlageform
  • Derzeit 130 Milliarden Euro auf Österreichs Sparkonten
  • Anlageexperten raten vermehrt zum Wertpapier

Nur 15 Prozent aller Österreicher halten den Weltspartag für bedeutend. Dennoch planen 19 Prozent aller Österreicher hinzugehen. Die Bank Austria Creditanstalt (BA-CA) erwartet für den morgigen Weltspartag österreichweit über 1,2 Millionen Besucher in ihren Filialen. Den größten Anreiz dafür stellen Geschenke, Kinder und die Tradition dar. Das Sparbuch ist ungebrochen die beliebteste Sparform dar. Rund 130 Milliarden Euro betragen die Spareinlagen bei Österreichs Banken. Österreichs Anlageexperten raten indes zu alternativen Anlageformen. Das ist das Ergebnis des BA-CA GeldAnlageBarometers, das heute im Rahmen einer Pressekonferenz vom Marktforschungsinstitut FESSEL-GfK und von der BA-CA vorgestellt wurde. Das BA-CA GeldAnlageBarometer basiert auf einer repräsentativen Umfrage unter der heimischen Bevölkerung und unter Anlageexperten (von der FMA konzessionierte Vermögensberater).

"Das Sparbuch ist ungebrochen die beliebteste Veranlagungsform“, sagt Willi Cernko, Privat- und Firmenkundenvorstand der BA-CA, „für kleinere Beträge ist es auch die beste Veranlagungsform.“ Zwischen 49 Prozent (bei 10.000 Euro Veranlagungssumme) und 60 Prozent (bei 1.000 Euro) legen ihr Geld auf das Sparbuch. 2003 lagen 131 Milliarden Euro als Spareinlagen bei Österreichs Banken. 2006 werden es laut Berechnungen der BA-CA 142 sein (+8 Prozent).

Den morgigen, 80. Weltspartag erachten nur 15 Prozent aller Österreicher für wichtig. Dennoch planen immerhin 19 Prozent aller ÖsterreicherInnen morgen in die Bank zu gehen. Das entspricht einer Zahl von etwa 1,2 Millionen Besuchern.  Motiv Nummer 1 sind die Geschenke, 27 Prozent der Österreicher gehen deshalb zur Bank.

25 Prozent wollen „nur“ ihre Kinder bzw. Enkelkinder begleiten und 24 Prozent besuchen die Bankfiliale am Weltspartag aus Tradition. Immerhin sieben Prozent der Österreicher wollen sich am 29. Oktober über Veranlagungsprodukte informieren. „Das institutionelle Volkssparen nimmt in seiner Bedeutung sichtlich ab, die individuelle Beratung ist im Kommen“, interpretiert Marktforscher Alexander Zeh von FESSEL-GfK die Ergebnisse. Und: „Obwohl das Interesse an Wertpapieren derzeit noch gering ist, nimmt die Rate der Besitzer stetig zu.“

Anlageexperten raten bei höheren Beträgen zum Wertpapierkauf
Österreichs Anlageexperten raten vor allem bei höheren Beträgen um die 10.000 Euro zu alternativen Veranlagungsformen. 58 Prozent der Experten empfehlen den Kauf von Wertpapieren bei dieser Veranlagungssumme. Nur 19 Prozent raten zum Sparbuch. „Das Wort Wertpapier ist für viele Österreicher nach wie vor ein Schreckgespenst, doch spätestens nach der Einführung von Kapitalgarantien sollte das Gespenst langsam seinen Schrecken verlieren“, meint Cernko.

Der 1.000 und 10.000 Euro-Tipp
Bei Beträgen um die 1.000 Euro empfehlen Österreichs Anlageexperten die Veranlagung auf dem Sparbuch oder der Sparkarte. 48 Prozent aller befragten Anlageexperten nennen diese Anlageform. Danach kommt bereits die Empfehlung, in Wertpapiere zu veranlagen (33 Prozent). An dritter Stelle steht der Bausparvertrag (14 Prozent). 

Bei 10.000 Euro lautet die deutliche Empfehlung Wertpapierkauf. 58 Prozent der Vermögensberater raten dazu. Besonders interessant sind dabei Gemischte Fonds sowie Aktien und Aktienfonds. 19 Prozent nennen das Sparbuch als die gewinnbringendste Veranlagung, immerhin 15 Prozent nennen den Bausparvertrag. Die 3 Top-Empfehlungen bei Aktien und Aktienfonds sind nach Regionen und Branchen Europa (85 Prozent), USA, Nordamerika (49 Prozent) sowie Osteuropa und Russland (41 Prozent). Österreich wird immerhin mit 37 Prozent als attraktive Region genannt. Bei den Branchen sind es Technologie (25 Prozent), Öl und Energie (24 Prozent) sowie Finanzdienstleister (22 Prozent).

Über 80 Prozent der befragten Anlageexperten blicken positiv in die Zukunft. Besonders optimistisch ist man für Österreich und Euroland. Bezüglich Veranlagungen in Osteuropa-Titeln zeigt die Befragung folgendes Bild: 35 Prozent sehen Osteuropa-Titel als attraktives Investment und 33 Prozent schätzen sie als spekulativ ein. "Wo viel Licht, da auch viel Schatten", stuft Cernko, dieses Ergebnis ein.

Anlageempfehlung zur Zukunftssicherung
46 Prozent der befragten Anlageexperten raten bei der gezielten Frage nach einer laufenden Veranlagung in der Höhe von rund 100 Euro monatlich zur Zukunftssicherung zur staatlich geförderten Zukunftsvorsorge. 38 Prozent nennen Wertpapiere als gutes Investment und 25 Prozent die Lebensversicherung.

BA-CA GeldTipps:
Die BA-CA rät bei Beträgen um die 1.000 Euro ebenfalls zur Veranlagung auf dem Sparbuch oder auf der Sparkarte (ErfolgsCard). Sie bietet dafür derzeit das KünstlerSparbuch mit einer Verzinsung von drei Prozent auf 3 1/2 Jahre an. Bei 10.000 Euro Einmalerlag empfiehlt die größte Bank des Landes für die mittelfristige Veranlagung ebenso das KünstlerSparbuch. Zur längerfristigen Veranlagung rät sie zur Zukunftsabsicherung in ActiveCash, einem Versicherungsinvestment mit Steuervorteilen. Bei der laufenden Veranlagung ist der Bausparvertrag attraktiv - hier bieten die Bausparkassen (s-Bausparkasse und Wüstenrot) zur Zeit Aktionen an. Darüber hinaus sollten langfristig orientierte Anleger an den Abschluss einer Zukunftsvorsorge mit einer staatlichen Prämie von derzeit neun Prozent denken.

Der Weltspartag feiert heuer seinen 80. Geburtstag
Der Weltspartag wurde am 27. Oktober 1924 beim 1. Internationalen Sparkassenkongress in Mailand ins Leben gerufen - in einer Zeit, in der das Sparen nach den schrecklichen Erfahrungen der Inflationsjahre einen absoluten Tiefpunkt erreicht hatte. In Österreich wurde er am 31. Oktober 1925 zum ersten Mal begangen. Das Sparschwein hingegen ist deutlich älter. Ausgrabungen im nordthüringischen Billeben haben ergeben, dass das Sparschwein erstmals im 13. Jahrhundert aufgetaucht ist. Im Mittelalter entstanden auch geflügelte Wörter wie „Schweineglück“ oder „Glücksschwein“.

Rückfragen: Bank Austria Creditanstalt Pressestelle Österreich
Peter N. Thier, Tel. +43 (0)5 05 05 DW 52371;   
E-Mail: peter.thier@ba-ca.com