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30.12.2004

BA-CA schließt Kauf der serbischen Eksimbanka ab

  • Mehr als 98 Prozent der Aktionäre haben Übernahmeangebot angenommen
  • Angebotsfrist für die restlichen Minderheitsaktionäre bis 17. Jänner 2005 verlängert
  • BA-CA avanciert mit Eksimbanka zur Nummer 5 am serbischen Bankenmarkt

Die Bank Austria Creditanstalt (BA-CA) hat heute den Kauf der serbischen Eksimbanka abgeschlossen. Damit gehen vorerst 98,3 Prozent der Anteile in das Eigentum der BA-CA über. Für den Erwerb der restlichen 1,7 Prozent verlängert die BA-CA ihr Übernahmeangebot, das sie Anfang Dezember sämtlichen Aktionären gelegt hat, zu gleichen Konditionen bis 17. Jänner 2005. "Die Akquisition der Eksimbanka stärkt unsere Marktposition in Serbien und Montenegro deutlich", sagt Erich Hampel, Vorstandsvorsitzender der BA-CA. Die BA-CA erhöht mit der Eksimbanka ihren Marktanteil in Serbien auf 5,3 Prozent und avanciert damit zur Nummer 5 am serbischen Bankenmarkt.

Die BA-CA war aus einem Tender für den Kauf von 58,7 Prozent an der Eksimbanka als Bestbieter hervorgegangen. Ein entsprechender Kaufvertrag wurde mit den Verkäufern des Kontrollpakets (Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft (DEG), EBRD, Fondsgesellschaft Futura Investment sowie die zur Soros Finanzgruppe gehörende SEEF Holding) am 19. November 2004 unterzeichnet. 12,3 Prozent der Eksimbanka standen im Eigentum der "Bank Rehabilitation Agency", die restlichen 29 Prozent befanden sich im Streubesitz. Aufgrund von rechtlichen Erfordernissen wurde ein verbindliches, öffentliches Übernahmeangebot an alle Aktionäre gelegt. Das Angebot über 3.688,59 Dinar pro Aktie war von 6. bis 27. Dezember 2004 gültig und wurde von 98,3 Prozent der Anteilseigner angenommen. Um den noch verbliebenen Minderheitsaktionären die Möglichkeit zur Annahme des Übernahmeangebots zu geben, hat die BA-CA die Angebotsfrist bei gleichen Konditionen bis 17. Jänner 2005 verlängert.

Die Eksimbanka ist mit einer Bilanzsumme von 144 Millionen Euro (per 30. September 2004) und 2,4 Prozent Marktanteil die Nummer 12 am serbischen Bankenmarkt. In einem landesweiten Netzwerk von 32 Geschäftsstellen betreuen rund 300 Mitarbeiter knapp 60.000 Kunden. Die Eksimbanka wurde 1991 gegründet. Sie war die erste serbische Bank, an der sich renommierte internationale Investoren signifikant beteiligt haben. Die Bank wurde seither restrukturiert. Heute verfügt die Eksimbanka mit Hauptsitz in Belgrad über ein modernes, gut ausgebautes Filialnetz. Sie ist vor allem auf kleine und mittlere Unternehmen sowie auf Privatkunden fokussiert.

Die BA-CA ist seit Dezember 2001 über ihre Tochterbank, die HVB Bank Serbien und Montenegro, im Land vertreten. Die HVB Bank ist derzeit die neuntgrößte lokale Bank mit einer Bilanzsumme von knapp 180 Millionen Euro, 160 Mitarbeitern, 7 Niederlassungen und 12.000 Kunden. Gemeinsam betreuen die HVB Bank Serbien und Montenegro und die Eksimbanka mehr als 70.000 Kunden über 39 Filialen und avancieren mit einer Bilanzsumme von etwa 320 Millionen Euro zur Nummer 5 unter den serbischen Banken. Bis Ende 2005 ist die Zusammenführung der HVB Bank Serbien und Montenegro und der Eksimbanka geplant.

Die BA-CA ist innerhalb der HVB Group für die Märkte in Zentral- und Osteuropa verantwortlich. Sie betreibt das führende Netzwerk in der Region mit rund 4,5 Millionen Kunden in 11 Ländern. Zahlreiche Preise unterstreichen die CEE-Kompetenz der BA-CA: Zuletzt wurde sie von den Fachmagazinen "Euromoney" und "The Banker" als beste Bank in der Region Zentral- und Osteuropa ausgezeichnet.

Rückfragen: Bank Austria Creditanstalt, International Press Relations
Edith Holzer, Tel. +43 (0)50505-57126; E-Mail: edith.holzer@ba-ca.com