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02.08.2004

BA-CA EinkaufsmanagerIndex im Juli:
Industrie meldet Auftrags-Hoch

  • Beschäftigungslage aber zeigt: Skepsis über die Nachhaltigkeit bleibt bestehen.
  • Sonnige Stimmung der Industrie sollte für mehr Breite im Konjunkturaufschwung sorgen.

Die Industrie befindet sich weiter in bester Stimmung: Der BA-CA EinkaufsmanagerIndex weist für den Juli einen Wert von 55,6 aus. Er liegt leicht über dem Wert des Vormonats von 55,5 (Werte über 50 zeigen Wachstum an) und hat damit einen neuen Höchststand seit fast vier Jahren erreicht.  „Die Wirtschaft kann die aktuelle Dynamik beibehalten. Sie bleibt mit ihrem Schwung vorläufig auf dem im ersten Halbjahr erreichten hohen Niveau“, so Marianne Kager, Chefvolkswirt der Bank Austria Creditanstalt (BA-CA).

Die Einkaufsmanager registrieren weiterhin eine zunehmende Dynamik bei den Auslandsaufträgen. Der Indexwert für die Auslandsaufträge, der bereits im Juni auf 56,4 gestiegen war erhöhte sich erneut auf 56,7.

Aber auch die Inlandsaufträge zeigen sich nochmals dynamischer als im Juni. Damit stieg der Anteil an Einkaufsmanagern, die steigende Aufträge registrieren, erneut an - von dem bereits hohen Werte 56,9 im Juni auf 57 im Juli. Entsprechend positiv beurteilen die Einkaufsmanager auch den Auftragsbestand, der mit 59,8 erneut einen bisherigen Höchststand erreicht. Die verbesserte Auftragssituation führt auch zu einer erneuten Beschleunigung der Produktion. „Trotzdem bleibt Skepsis weiter bestehen, ob dieser Aufschwung tatsächlich so nachhaltig ist. Diese Vorsicht lässt sich an der Beschäftigung ablesen“, so Kager. Zwar wird die Beschäftigungslage erneut als besser bewertet, wie Zahlen über 50 dies anzeigen. Der Wert liegt mit 51,4 jedoch nur knapp über dieser Marke. Und der Wert vom Juni betrug noch 51,6.

Bei der Einkaufspreisentwicklung gibt es weiter keine Entwarnung. Der Anteil an Einkaufsmanagern, der steigende Einkaufspreise meldet, ist zwar leicht von 71,1 auf 70 zurückgegangen. Er liegt aber weiterhin sehr hoch.

Nach Meinung der Ökonomen zeigt der BA-CA EMI, das die Wirtschaftsdynamik auch im zweiten Halbjahr vorläufig weiter zunimmt. Nachdem die Industrieproduktion im zweiten Quartal erneut an Dynamik gewonnen hat, könnte dies im dritten Quartal eine Fortsetzung erleben. Kager: „Die gestiegene Dynamik der Industrie sollte nun auch dazu beitragen, dass der Konjunkturaufschwung an Breite gewinnt.“

Anmerkung: Werte des EMI über 50,0 weisen auf ein Wachstum gegenüber dem Vormonat hin, Notierungen unter 50,0 signalisieren einen Rückgang. Je weiter die Werte von 50,0 entfernt sind, desto größer sind die Wachstums- bzw. Schrumpfungstendenzen. Diese Aussendung enthält die Originaldaten aus der Monatsumfrage unter Einkaufsleitern der Industrie Österreichs, die von der Bank Austria Creditanstalt gesponsert und unter der Schirmherrschaft des ÖPWZ seit Oktober 1998 von NTC Research durchgeführt wird.

 Charts (PDF, 20 KB)

Rückfragen: Bank Austria Creditanstalt Konzernvolkswirtschaft und Marktanalysen
Marianne Kager, Tel. +43 (0)50505 DW 41950
E-Mail: economic.research@ba-ca.com