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29.04.2004

Ergebniszahlen zum 31. März 2004:
Bank Austria Creditanstalt steigert Gewinn um 32 Prozent

  • Gewinn nach Steuern von 101 Millionen auf 133 Millionen Euro erhöht
  • Geschäftsfeld CEE mit 35 Prozent am Gesamtergebnis der wichtigste Ergebnislieferant der BA-CA
  • Cost/Income-Ratio auf 67,5 Prozent gesenkt


Die Bank Austria Creditanstalt (BA-CA) hat im ersten Quartal des Jahres 2004 ihr Ergebnis gegenüber dem Vorjahreszeitraum deutlich verbessert. Das Ergebnis nach Steuern und Fremdanteilen ist um 31,5 Prozent auf 133 Millionen Euro gestiegen (1. Quartal 2003: 101 Millionen Euro). Zur Ergebnisverbesserung hat sowohl das Geschäft in Österreich als auch das Geschäft in Zentral- und Osteuropa (CEE) beigetragen. Das Geschäftsfeld CEE hat mit 68,5 Millionen Euro einen Anteil von rund 35 Prozent am Gesamtergebnis beigesteuert. Es ist damit der wichtigste Ergebnislieferant der BA-CA.

BA-CA Vorstandsvorsitzender Erich Hampel: „Wir liegen gut im Plan. Wir haben uns vor allem im Kundengeschäft deutlich gesteigert. Die BA-CA steht auf einem soliden Fundament und hat mit ihrem Engagement in der Region Zentral- und Osteuropa einen starken Wachstumshebel. Zudem verfügen wir mit einem Eigenkapital von mehr als 6 Milliarden Euro auch über die notwendige Finanzkraft, um in dieser Region weiter kräftig zu expandieren.“

Die Positionen der Gewinn- und Verlustrechnung

Der Zinsüberschuss ist gegenüber dem ersten Quartal 2003 um 4,1 Prozent auf 541 Millionen Euro (2003: 520 Millionen Euro) gestiegen; hierbei sind noch nicht alle Dividendenausschüttungen aus Beteiligungen enthalten. Der Nettozinsüberschuss selbst ist um 8 Prozent auf 517 Millionen Euro gestiegen (2003: 478 Millionen Euro). Das Kreditrisiko konnte um 14,6 Prozent auf 109 Millionen Euro erneut reduziert werden (2003: 128 Millionen Euro). Hier zeigt das straffe Risikomanagement der BA-CA deutliche Wirkung.

Gut entwickelt hat sich auch der Provisionsüberschuss: Er ist gegenüber dem Vorjahr um 9,8 Prozent auf 297 Millionen Euro (2003: 270 Millionen Euro) gestiegen. Das Handelsergebnis beträgt 57 Millionen Euro. Es liegt damit um 48 Prozent unter dem außerordentlich starken Vorjahresquartal (2003: 109 Millionen Euro), entspricht aber einem Viertel des Vorjahresgesamtergebnisses von 220 Millionen Euro. Auf der Kostenseite hat sich die Entwicklung der vergangenen Jahre weiter fortgesetzt. Die BA-CA hat den Verwaltungsaufwand weiter senken können – und zwar um 2,4 Prozent auf 604 Millionen Euro (2003: 619 Millionen Euro). Unter dem Strich ergibt sich ein Betriebsergebnis von 181 Millionen Euro. Damit liegt die BA-CA um 21,5 Prozent über dem Vorjahreswert von 149 Millionen Euro.

Das Finanzanlageergebnis beträgt 33 Millionen Euro (2003: 20 Millionen Euro). Hier schlagen sich die Gewinne aus dem Verkauf von Aktien der Wienerberger AG nieder. Die Abschreibungen auf Geschäfts- oder Firmenwerte betragen 18 Millionen Euro (2003: 15 Millionen Euro). Somit hat die BA-CA ein Ergebnis vor Steuern von 196 Millionen Euro erzielt und liegt um 28,2 Prozent über dem Vorjahr (2003: 153 Millionen Euro). Die Ertragsteuern stiegen auf 47 Millionen Euro (2003: 33 Millionen Euro). Die Fremdanteile sind
auf 16 Millionen Euro gesunken (2003: 19 Millionen Euro). Das Ergebnis nach Steuern und Fremdanteilen beträgt 133 Millionen Euro, was einem Anstieg von 31,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht (2003: 101 Millionen Euro).

Diese Ergebnisverbesserung wirkt sich folgendermaßen auf die Finanzkennzahlen aus:

  • Die Eigenkapitalrentabilität vor Steuern beträgt, trotz einem Anstieg des IAS-Eigenkapitals von 5,8 Milliarden auf 6,1 Milliarden Euro, 13,1 Prozent (2003: 13,4 Prozent).
  • Die Eigenkapitalrentabilität nach Steuern ist bei 8,9 Prozent ebenfalls konstant geblieben.
  • Die Cost/Income-Ratio hat sich von 69 Prozent auf 67,5 Prozent verbessert.
  • Der Quartalsgewinn pro Aktie hat sich von 0,89 Euro auf 0,91 Euro erhöht.
  • Die Risk/Earnings-Ratio (Kreditrisiko in Prozent des Zinsüberschusses) hat sich deutlich von 24,6 Prozent auf 20,2 Prozent verbessert.
  • Die Kernkapitalquote beträgt 7,81 Prozent, nach 7,82 Prozent zum Jahresultimo.
  • Die Gesamtkapitalquote ist von 13,10 Prozent auf 13,11 Prozent gestiegen.

Das Ergebnis der Geschäftsfelder

Die BA-CA teilt ihr Ergebnis in fünf Geschäftsfelder/Segmente auf: Die Geschäftsfelder Privatkunden Österreich, Firmenkunden Österreich, Zentral- und Osteuropa, International Markets und das Segment Corporate Center.

Änderungen in der Geschäftsfeldrechnung ab 2004

In der Geschäftsfeldrechnung wurde mit dem ersten Quartal 2004 die Eigenkapitalzuordnung für alle Geschäftsfelder angepasst. Bisher wurden die Unternehmensbereiche mit 6,2 Prozent der Risikopositionen (Kredit- und Marktrisikoäquivalent) als Eigenkapital ausgestattet, 2004 wurde dieser Prozentsatz auf 7 Prozent geändert, jedoch der internationalen Kapitalmarktsicht entsprechend den Auslandseinheiten im Geschäftsfeld CEE 10 Prozent der jeweiligen Risikoäquivalente aus dem Aktivgeschäft als Eigenkapitalquote zugeordnet. Die Differenz zum tatsächlichen jeweils vorhandenen Eigenkapital wird wie bisher dem Geschäftsfeld Corporate Center übertragen.

Darüber hinaus werden dem Geschäftsfeld CEE nur noch jene in der BA-CA AG anfallenden Kosten zugeordnet, die in einem direkten ergebnisbringenden Geschäftszusammenhang mit CEE-Einheiten stehen. Andere Kosten, die bisher nach bestimmten Kostenschlüsseln von der BA-CA AG auf das Geschäftsfeld CEE verteilt wurden, verbleiben im Geschäftsfeld Corporate Center. Das zugeordnete Eigenkapital wird ab 2004 konzerneinheitlich mit fünf Prozent verzinst, 2003 betrug der Eigenmittelveranlagungsprozentsatz 6,5 Prozent.

Zentral- und Osteuropa

Die Märkte in Zentral- und Osteuropa (CEE) spielen in der Strategie der BA-CA eine wesentliche Rolle. In dieser Wachstumsregion, die durch die EU-Erweiterung am 1. Mai einen weiteren wirtschaftlichen Schub bekommen wird, verfügt die Bank bereits heute mit rund 900 Niederlassungen in 11 Ländern über das führende Netzwerk. Sie beabsichtigt, auf Basis der durch die Kapitalerhöhung über die Börse nun deutlich gestärkten Kapitalausstattung, weiter konsequent in CEE zu expandieren - durch organisches Wachstum und Akquisitionen.

Das Geschäft in der Region hat  sich im ersten Quartal gut entwickelt. Die Tochterbanken der BA-CA in CEE haben das Ergebnis vor Steuern gegenüber 2003 um 12 Prozent auf 92,2 Millionen Euro (2003: 82,4 Millionen Euro) erhöht. Nach Berücksichtigung von Firmenwertabschreibungen und Konsolidierungseffekten verbleibt im Geschäftsfeld CEE ein Ergebnis vor Steuern von 68,5 Millionen Euro, das sind 27 Prozent mehr als im Vorjahresvergleich (2003: 54 Millionen Euro ausgewiesen; an die veränderte Geschäftsfeldrechnung angepasst: 62 Millionen Euro). Damit steuert das Geschäftsfeld CEE einen Anteil von 34,9 Prozent zum Vorsteuerergebnis der BA-CA bei. Die Eigenkapitalrentabilität liegt bei 17,7 Prozent (2003: 25,9 Prozent ausgewiesen; an die veränderte Geschäftsfeldrechnung angepasst: 18,5 Prozent). Die Cost/Income-Ratio ist von 65 Prozent auf 60,8 Prozent gesunken.

Die weiteren Geschäftsfelder im Detail

Das Geschäftsfeld Privatkunden Österreich hat im ersten Quartal 2004 ein Ergebnis vor Steuern von 36,2 Millionen Euro erzielt, das um 16,8 Prozent über dem Vorjahr liegt (2003: 31,0 Millionen Euro). Die Steigerung ist durch eine Verbesserung des Provisionsüberschusses und einen Rückgang im Verwaltungsaufwand erzielt worden. Die Eigenkapitalrentabilität beträgt 16,8 Prozent (2003: 17,4 Prozent). Die Cost/Income-Ratio ist auf 80,9 Prozent gesunken (2003: 82,1 Prozent).

Das Geschäftsfeld Firmenkunden Österreich hat das Ergebnis vor Steuern deutlich um
84 Prozent von 33 auf 60 Millionen Euro gesteigert. Diese Ergebnisverbesserung ist vor allem durch einen höheren Zinsüberschuss und ein deutlich niedrigeres Kreditrisiko erzielt worden. Die Eigenkapitalrentabilität liegt bei 10,6 Prozent (2003: 6,5 Prozent). Die Cost/Income-Ratio beträgt 52,5 Prozent (2003: 58,0 Prozent).

Das Geschäftsfeld International Markets hat ein Ergebnis vor Steuern von 24,5 Millionen Euro (2003: 24,4 Millionen Euro) erwirtschaftet. Die Eigenkapitalrentabilität liegt bei 49,2 Prozent (2003: 41,5 Prozent). Die Cost/Income-Ratio beträgt 62,3 Prozent (2003: 69 Prozent).

Im Geschäftsfeld Corporate Center hat die BA-CA ein Ergebnis vor Steuern von
7 Millionen Euro (2003: 11 Millionen Euro) verbucht.


Die Darstellung in der Geschäftsfeldrechnung der HVB Group

Der Gewinn vor Steuern, den die BA-CA erzielt hat, fließt folgendermaßen in die Geschäftsfeldrechnung der HVB Group ein: Die 196 Millionen Euro werden zunächst durch Firmenwertabschreibungen und kalkulatorische Refinanzierungskosten sowie andere Konsolidierungseffekte reduziert. Es verbleiben 157 Millionen Euro. Dieser Betrag wird dann den Geschäftsfeldern der HVB Group zugeteilt: dem Geschäftsfeld Österreich und CEE 117 Millionen Euro, Corporates & Markets 19 Millionen Euro und Sonstige 21 Millionen Euro.

Die Bilanz

Die Bilanzsumme der BA-CA ist gegenüber dem Jahresende 2003 um 1,5 Prozent auf
139,1 Milliarden Euro (31.12.2003: 137,1 Milliarden Euro) gestiegen.

Auf der Aktivseite der Bilanz sind die Forderungen an Kreditinstitute zurückgenommen worden - und zwar gegenüber dem Jahresende 2003 um 3,4 Prozent auf 24,3 Milliarden Euro (2003: 25,1 Milliarden Euro). Die Handelsaktiva sind um 2,5 Prozent auf 16,6 Milliarden Euro gestiegen. Die Forderungen an Kunden haben sich leicht um 0,9 Prozent auf 76,7 Milliarden Euro (2003: 76,0 Milliarden Euro) erhöht. Die Finanzanlagen sind um 9,7 Prozent auf 17,5 Milliarden Euro (2003: 15,9 Milliarden Euro) gestiegen.

Auf der Passivseite ergibt sich folgendes Bild: Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind leicht um 0,7 Prozent auf 38,9 Milliarden Euro (2003: 39,1 Milliarden Euro) gesunken. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kunden sind leicht um 0,5 Prozent auf 54,1 Milliarden Euro (2003: 53,8 Milliarden Euro) gestiegen. Die verbrieften Verbindlichkeiten haben sich um 6,2 Prozent auf 18,5 Milliarden Euro (2003: 17,4 Milliarden Euro) erhöht. Das Eigenkapital ist (erfolgs- und bewertungsbedingt) um 5,4 Prozent auf 6,1 Milliarden Euro gestiegen (2003: 5,8 Milliarden Euro).


Rückfragen: Bank Austria Creditanstalt Pressestelle
Martin Hehemann, Tel.: +43 (0)5 05 05 DW 57007; E-Mail: martin.hehemann@ba-ca.com 
Peter N. Thier, Tel.: +43 (0)5 05 05 DW 52371; E-Mail: peter.thier@ba-ca.com 


 Gewinn und Verlustrechnung der BA-CA zum 31. März 2004

 Geschäftsfelder 1. Quartal 2004 / 1. Quartal 2003

 Bilanz der BA-CA zum 31. März 2004