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22.09.2004

Internetnutzer vertrauen beim Wertpapierkauf auf Bankfilialen

  • Preis, Herkunft und Komfort für die Wahl eines Internet Brokers entscheidend.
  • Hohe Akzeptanzwerte für OnlineTr@der und Discount Broker.
  • Internet Banking wird vor allem für Kontostandsabfragen und Überweisungen genutzt.

Beim Kauf von Wertpapieren vertraut die klare Mehrheit der Internetnutzer auf ihre Bankfiliale. Das geht aus der Studie „Wertpapierhandel im Internet“ hervor, die INTEGRAL Market Research im Auftrag der Bank Austria Creditanstalt (BA-CA) erstellt hat. Demnach kaufen 78 Prozent ihre Wertpapiere in der Bank, jeweils 12 Prozent kaufen ihre Wertpapiere bei unabhängigen Maklern und via Internet Broker und weitere 9 Prozent bei mobilen Beratern. „Komplexe Geldgeschäfte sind eine Frage des persönlichen Vertrauens. Wir orten wieder einen steigenden Bedarf an persönlicher Beratung“, sagt Willibald Cernko, BA-CA Vorstand für das Privat- und Firmenkundengeschäft in Österreich. Im Rahmen ihrer Studie hat INTEGRAL 1.437 Nutzer von Internet Banking befragt.

Bei der Auswahl des Internet Brokers ist für 56 Prozent der Nutzer der Preis, für 44 Prozent der österreichische Anbieter und für 37 Prozent die einfache Bedienung wichtig. „Hohe Geschwindigkeit“ und „Zugang zu vielen Börseplätzen“ werden von den Nutzern von Internet Brokerage erst relativ spät genannt. „Die hohe Bedeutung der ‚Herkunft‘ hat mich überrascht“, räumt BA-CA Vorstand Cernko ein, „Aber es ist verständlich, dass man sein Geld lieber jemandem anvertraut, den man kennt und mit dem man bei Problemen auch ein persönliches Gespräch führen kann.“ Die Wertpapierbesitzer, die Internet Brokerage nicht nutzen, begründen ihre Entscheidung vor allem mit fehlendem Bedarf, mit mangelnder persönlicher Unterstützung und mit der vermeintlichen, technischen Unsicherheit.

Für die Informationssuche zum Thema „Internet Brokerage“ gilt: Das Internet informiert über das Internet. 71 Prozent der Nutzer von Internet Brokerage geben an, sich vor der Entscheidung für ein konkretes Tool im Worldwide Web informiert zu haben. 33 Prozent haben ein Gespräch mit ihrem Bankberater geführt und 25 Prozent haben Medienberichte zu Rate gezogen. Ihre letzte Wertpapierorder geben die Nutzer von Internet Brokerage mit rund 4.930 Euro an, ihre durchschnittliche Order schätzen sie nachträglich auf rund 3.850 Euro. Obwohl die BA-CA weder für den OnlineTr@der noch für den Discount Broker aktiv Werbung macht, haben ihre Tools sehr hohe Akzeptanzwerte. Immerhin 25 Prozent der Wertpapier-besitzer und 41 Prozent der Nutzer von Internet Brokerage kennen sie. Damit belegen die BA-CA Tools gemeinsam Platz 3 bzw. Platz 4 in den verschiedenen Zielgruppen. Angeführt wird dieses Ranking von direktanlage.at, einem Schwesterunternehmen innerhalb der HVB Group. 13 Prozent der Nutzer von Internet Brokerage haben auch schon die BA-CA Tools „ausprobiert“. Das ist Platz 4.

Intenet Banking wird vor allem für einfache Transaktionen wie Kontostandsabfragen oder Überweisungen genutzt - und die erfreuen sich wachsender Beliebtheit. „Die ‚Heavy‘ und die ‚Intraday Trader‘ sind unverändert eine Minderheit“, stellt BA-CA Vorstand Cernko fest. Während die Zahl der OnlineB@nking-Kunden in der BA-CA von rund 405.000 zu Jahresbeginn auf zirka 428.000 per 31. Juli 2004 zugelegt hat, stieg die Zahl der OnlineTr@der- und Discount Broker-Kunden von rund 17.500 auf zirka 19.000. Dabei stehen rund 17.000 Überweisungen täglich zirka 11.000 Wertpapierorder monatlich via Internet gegenüber.

„Die Studie hat gezeigt, dass die Bankfiliale der Dreh- und Angelpunkt in der Kunden-beziehung ist. Selbst die Nutzer von Internet Brokerage schätzen die persönliche Beratung“, sagt Willibald Cernko. Darum wird das Hauptaugenmerk der Vertriebsstrategie in der BA-CA auch in Zukunft auf den klassischen Bankfilialen liegen. Additive Vertriebswege werden dort selektiv ausgebaut, wo Kundenbedarf vorhanden ist und die Kosten-Nutzen-Relation stimmt. So kann das BA-CA OnlineB@nking seit August 2004 auch über UMTS-Handy genutzt werden und mit GEOS wurde im März 2004 ein einheitliches Wertpapiersystem für Kunden und Mitarbeiter gestartet. Im November soll es überdies ein dritte Variante der Firmenkundenplattform BusinessNet geben, das speziell auf die Bedürfnisse von Gewerbetreibenden zugeschnitten ist.

Austrian Internet Monitor Q2/2004: Internet-Heimnutzung nimmt weiter zu
3,8 Millionen Österreicher nutzen inzwischen das Internet, davon 2,9 Millionen zu Hause.
Dies geht aus dem Austrian Internet Monitor (AIM) von INTEGRAL für das 2. Quartal 2004 hervor, der 14.000 telefonische Interviews pro Jahr umfasst. Während die berufliche und schulische Nutzung stagniert, weist die Internet-Heimnutzung mit einem Plus von 250.000 Nutzern in den letzten zwölf Monaten weiterhin gute Zuwachsraten auf. „Die attraktiven und stark beworbenen Breitbandangebote für die Privathaushalte tragen die momentane Marktenwicklung“, meint Bertram Barth, Geschäftsführer von INTEGRAL, „Die Internetnutzung am Arbeitsplatz dagegen wird eher eingeschränkt.“

Das Internet wird gleichzeitig gezielter und professioneller eingesetzt. Eine ganz wesentliche Rolle spielt dabei natürlich die Kommunikation über E-Mail: An die drei Millionen Österreicher haben in den letzten vier Wochen privat gemailt, zwei Millionen haben berufliche Mails verschickt. Weitere wichtige Aktivitäten sind die Nutzung von Nachschlagewerken und Fremdsprachen-Wörterbücher, von aktuellen Zeitungen und Zeitschriften sowie von deren Archiven und das Versenden von SMS. Auch das Downloaden von Dateien ist sehr beliebt: So holen sich monatlich an die 400.000 Österreicher Musikdateien aus dem Internet.

Die professionelle Internetnutzung zeigt sich speziell auch am Internet Banking: 1,7 Millionen Österreicher greifen online auf ihr Bankkonto zu; 1,5 Millionen haben das in den letzten vier Wochen gemacht. Im Durchschnitt werden acht Zugriffe pro Monat angegeben. Darüber hinaus haben bereits 2 Millionen Österreicher etwas online eingekauft oder bestellt; das sind um 250.000 Personen mehr als noch vor einem Jahr.

Rückfragen: Bank Austria Creditanstalt Pressestelle Österreich
Tiemon Kiesenhofer, Tel. +43 (0)5 05 05 DW 52819;
E-Mail: tiemon.kiesenhofer@ba-ca.com

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INTEGRAL Markt- und Meinungsforschung
Bertram Barth, Tel. +43 (0)1 799 19 94
E-Mail: bertram.barth@integral.co.at