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05.11.2003

Ein praktischer Ratgeber für Investitionen in Bulgarien

  • Investitionen nach Bulgarien mit 839 Millionen Euro auf Rekordhoch
  • Österreich unter den Top 5 Investoren 

Im vergangenen Jahr sind die Investitionen in Bulgarien von 33 Millionen Euro auf 839 Millionen Euro auf ein Rekordhoch gesprungen. Österreich ist dabei hinter Griechenland, Deutschland, Italien und Belgien der fünftgrößte Investor. Rund 20 Prozent der österreichischen Gesamtdirektinvestitionen im CEE-Raum gingen 2002 nach Bulgarien. „Trotz großer Einmaleffekte - Privatisierungen wie M-Tel und Bank Biochim - ist diese Investitionsbereitschaft ein klares Zeichen für ein interessantes Investitionsland mit hohem Potenzial“, meinen die Ökonomen der Bank Austria Creditanstalt (BA-CA). Als Hilfestellung für Interessenten und für zukünftige Investoren hat die BA-CA in Zusammenarbeit mit der CONSULTATIO Wirtschaftsprüfungsgesellschaft und deren Partner Atanas Kirchev nun einen Investitionsleitfaden für Bulgarien erstellt.

Der Investitionsleitfaden Bulgarien soll Unternehmen bei Ihren Investitionsvorhaben vor allem durch den Paragraphendschungel führen und ihnen als Ratgeber bei ihren Projekten zur Seite stehen. Der Leitfaden bietet wichtige Informationen in komprimierter und übersichtlicher Form an. Der juristische Teil bietet einen Überblick über die für einen Investor wichtigsten Gesetze, wodurch insbesondere landesspezifische Bestimmungen, welche sich vom „Heimatland“ des Investors unterscheiden, leichter erkannt werden können. Eine genaue Analyse der aktuellen und zukünftigen volkswirtschaftlichen Entwicklung sowie ein Überblick über Finanzierungsmöglichkeiten runden die Informationen ab.

Der Investitionsleitfaden für Bulgarien kann in deutscher und englischer Sprache von der Homepage der Bank Austria Creditanstalt (www.ba-ca.com; Button „Analysen und Research“ / „Economic Research“) heruntergeladen werden. Eine gedruckte Version ist über das Publikationen-Service per Telefon  +43 (0) 505 05 DW 56148 (Tonband), per Fax  +43 (0) 505 05 DW 56945 oder per E-Mail  pub@ba-ca.com zu bestellen.

Investitionsleitfäden gibt es neben Bulgarien auch für Bosnien & Herzegowina, Kroatien, Polen, Serbien, Slowakei, Slowenien, Tschechische Republik und Ungarn.

Bulgariens Wirtschaft in guter Verfassung
Trotz der sinkenden Popularität der Regierung präsentiert sich Bulgariens Wirtschaft in allgemein guter Verfassung. Die hohe Dynamik wird, basierend auf der robusten Binnenkonjunktur und der kräftigen Auslandsnachfrage, auch heuer anhalten und im kommenden Jahr mit der Belebung der internationalen Konjunktur an zusätzlichen Schwung gewinnen. Wichtigste Wachstumskomponenten der Binnennachfrage sind dabei vor dem Hintergrund des weiteren Restrukturierungsbedarfs die Bruttoanlageinvestitionen sowie der private Konsum. Letzterer profitiert von den steigenden Löhnen (vor dem Hintergrund der schneller als erwartet sinkenden Inflation - das von der Regierung angepeilte Inflationsziel von 3,5 Prozent wird im Jahresdurchschnitt 2003 problemlos erreicht werden können) und den sinkenden Arbeitslosenzahlen.

Die Integrationsbestrebungen Bulgariens werden nach wichtigen Meilensteinen wie der IWF-, WTO- und CEFTA-Mitgliedschaft mit dem NATO-Beitritt 2004 ihren vorläufigen Höhepunkt erreichen und in der EU-Mitgliedschaft, womöglich schon im Jahr 2007, ihren krönenden Abschluss finden. Die Aussicht auf eine baldige EU-Mitgliedschaft wird dabei sowohl die konsequente Fortführung der Reformen als auch den Zufluss ausländischen Investitionskapitals sicherstellen. Der unaufhaltsame europäische Integrationsprozess wird eine Intensivierung der Direktinvestitionen in Bulgarien nach sich ziehen, die ihrerseits nicht nur bei der Restrukturierung und Modernisierung der Wirtschaft, sondern auch bei der stärkeren Einbindung Bulgariens in den internationalen Wirtschaftskreislauf einen wesentlichen Beitrag leisten wird.


Rückfragen: Bank Austria Creditanstalt Group Public Relations
Peter N. Thier,  Tel. +43 05 05 05 DW 52371,  E-Mail: peter.thier@ba-ca.com