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07.10.2003

BA-CA ist neuer Eigentümer der Central Profit Banka

  • Akquisition abgeschlossen 
  • Bank Austria Creditanstalt wird drittgrößte Bank in Bosnien-Herzegowina
  • Weiterer Ausbau der Position der BA-CA in Südosteuropa

Die Bank Austria Creditanstalt (BA-CA) hat den endgültigen Kaufvertrag für die Central Profit Banka (CPB) mit dem Sarajevo Privatisation Venture (SPV) unterzeichnet und besitzt nun eine Mehrheitsbeteiligung an der Bank. Das SPV ist eine Joint-Venture-Gesellschaft der International Finance Corporation (IFC), der Föderation Bosnien-Herzegowina und der B.P. Invest Consult, einer internationalen Beratungsgesellschaft. Der Kaufvertrag für die CPB wurde heuer im Juni unterzeichnet. Damals wurde auch der Erwerb einer direkten Beteiligung von 19 Prozent an der Central Profit Banka durch die IFC vereinbart. Die BA-CA plant ein Übernahmeangebot an die Minderheitsaktionäre, die derzeit 4,5 Prozent der Anteile halten. Danach wird die BA-CA bis zu 81 Prozent der Anteile an der CPB halten.

„Mit dem Kauf der Central Profit Banka werden wir zur drittgrößten Bank in Bosnien-Herzegowina. Damit bauen wir unsere Top-Position in Südosteuropa weiter aus,“ sagt Anton Knett, BA-CA Ressortleiter für die Region Südosteuropa. „Wir werden die CPB mit der HVB Bank, unserer Tochterbank in Bosnien-Herzegowina, auf Basis unserer bewährten IT-Plattform fusionieren. Der Integrationsprozess wird im dritten Quartal 2004 abgeschlossen sein. Danach können wir Privat- und Firmenkunden eine noch breitere Produktpalette anbieten."

Gemeinsam werden die HVB Bank und die CPB eine Bilanzsumme von 221 Millionen Euro, 30 Filialen, mehr als 60.000 Kunden und einen Marktanteil von 7,4 Prozent haben. Anton Knett: „Unser Ziel ist es, die klare Nummer 3 auf dem Markt zu sein." Mit ihrem internationalen Know-how bietet die Bank Austria Creditanstalt ihren Firmenkunden Zugang zu den Märkten der EU. Das Angebot der Bank umfasst auch modernste Privatkundenprodukte. Noch für heuer planen die CPB und die HVB Bank die Eröffnung von vier weiteren Filialen. Damit werden die beiden Banken ein landesweites Netzwerk betreiben und sowohl in der Föderation Bosnien-Herzegowina als auch in der Republika Srpska vertreten sein. In mehreren Bereichen hält die Bank eine Spitzenstellung: Sie ist die klare Nummer 1 im Zahlungsverkehr und zählt im Kreditkartengeschäft zu den führenden Anbietern.

Die Bank Austria Creditanstalt ist bereits seit September 2002 mit ihrer Tochterbank HVB Bank im Land vertreten. Die HVB Bank betreut vor allem gehobene Privatkunden und internationale Firmenkunden. Derzeit betreibt die Bank zwei Filialen in Sarajewo und Mostar. In Kürze erfolgt die Eröffnung einer zweiten Filiale in Sarajewo sowie einer Filiale in Banja Luka.

BA-CA baut Präsenz in Südosteuropa aus
Die Akquisition der Central Profit Banka ist Teil der gezielten Wachstumsstrategie der Bank Austria Creditanstalt in Südosteuropa. Im vergangenen Jahr hat die BA-CA ihre Expansion in dieser Region konsequent verfolgt: Im Frühjahr 2002 erwarb sie die Splitska Banka, die drittgrößte kroatische Bank. Im Oktober 2002 folgte der Kauf der Biochim, der viertgrößten Bank in Bulgarien. Zuletzt eröffnete die Bank Austria Creditanstalt im März 2003 in Mazedonien eine Repräsentanz. Im Vergleich zum Vorjahr verdoppelte die BA-CA in der Region Südosteuropa ihre Bilanzsumme auf rund 4 Milliarden Euro. Innerhalb eines Jahres stieg die Anzahl der Kunden in dieser Region von 69.000 auf rund 540.000. 

Rückfragen: Bank Austria Creditanstalt Group Public Relations
Ildiko Füredi, Tel. +43 (0)5 05 05 56102;
E-mail: ildiko.fueredi@ba-ca.com