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01.12.2003

BA-CA EinkaufsmanagerIndex im November:
Industrie schaltet noch nicht in den dritten Gang

  • Produktionserwartung steigt jedoch
  • Auslandsaufträge dynamischer


Der BA-CA Einkaufsmanagerindex weist für den November einen Wert von 54,2 aus. Damit liegt er gegenüber dem September und dem Oktober nahezu unverändert hoch. „Auch im November blieb Österreichs Industrie im zweiten Gang“, interpretiert Stefan Bruckbauer von der Bank Austria Creditanstalt Konzernvolkswirtschaft (BA-CA) die aktuellen Zahlen. „Die Industrie fährt schneller als im ersten Halbjahr - aber noch immer nicht wirklich schnell.“ Den verhalten optimistischen Zahlen des ersten Halbjahres zufolge startete die Industrie vom Stillstand des Jahres 2002 aus, was auch durch die nun veröffentlichten Zahlen zur Industrieproduktion bestätigt wird. Sie konnte ab dem Sommer 2003 an Geschwindigkeit zulegen. Den dritten Gang einzulegen, gelingt der Industrie derzeit aber noch nicht.

Zwar haben sich im November die Produktionserwartungen erneut verbessert,  der Teilindex stieg von 57,3 auf 57,7. Auch die Auftragslage wird optimistischer gesehen, dieser Teilindex stieg von 55,4 auf 55,5. Beide Werte lagen aber wieder leicht niedriger als im September. „Da die Industrie im Sommer 2002 zu optimistisch war und enttäuscht wurde, ist sie nun etwas vorsichtiger geworden“ meint Marianne Kager, Chefvolkswirt der BA-CA. Dies zeigt sich auch daran, dass trotz gestiegener Produktionserwartung die Vormateriallager weiter abgebaut werden: Kostenreduktionen sind derzeit noch wichtiger als die Angst vor einem Engpass bei den Lagervorräten.

Auch bei der Beschäftigung ist derzeit keine Zunahme der Dynamik zu erwarten. Laut Einkaufsmanager steigt zwar die Beschäftigung im Vergleich zum Vormonat an, das Ausmaß ist aber im Vergleich zu den letzten Monaten wieder zurückgegangen.

Obwohl der BA-CA EMI nun seit drei Monaten auf dem selben Niveau verharrt, sind die Ökonomen der BA-CA optimistisch, dass sich die Konjunkturerholung weiter an Dynamik gewinnen wird. Der BA-CA Einkaufsmanagerindex hat seit August ein Niveau wie zuletzt Ende 2002 erreicht. Damals betrug das Produktionswachstum 12 Prozent. „Der Einkaufsmanagerindex liegt nun bereits auf hohem Niveau, dies sollte die weitere Dynamik garantieren“, so Kager. „Die Auftragseingänge aus dem Ausland werden wieder optimistischer beurteilt.“ Die BA-CA geht daher davon aus, dass sich die Dynamik im ersten Halbjahr 2004 fortsetzen wird.

 Grafik und Tabelle

Anmerkung: Werte des EMI über 50,0 weisen auf ein Wachstum gegenüber dem Vormonat hin, Notierungen unter 50,0 signalisieren einen Rückgang. Je weiter die Werte von 50,0 entfernt sind, desto größer sind die Wachstums- bzw. Schrumpfungstendenzen. Diese Aussendung enthält die Originaldaten aus der Monatsumfrage unter Einkaufsleitern der Industrie Österreichs, die von der Bank Austria Creditanstalt gesponsert und unter der Schirmherrschaft des ÖPWZ seit Oktober 1998 von NTC Research durchgeführt wird.

Rückfragen: Bank Austria Creditanstalt Konzernvolkswirtschaft und Marktanalysen
Stefan Bruckbauer, Tel. +43 (0)5 05 05 DW 41951
E-Mail: economic.research@ba-ca.com