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07.01.2003

BA-CA EinkaufsmanagerIndex im Dezember: Aufträge schrumpfen

  • Industrieproduktion stagniert zum Jahreswechsel
  • Industriebeschäftigung: Rückgang wird sich beschleunigen

Der BA-CA EinkaufsmanagerIndex fiel im Dezember erneut. Mit 48,9 lag er zum zweiten Mal in Folge unter der Wachstumsgrenze von 50 und beschleunigte seine Abwärtsbewegung zudem noch. „Zum Jahreswechsel ist die Industrieproduktion erneut zurückgegangen“, erklärte Stefan Bruckbauer von der Bank Austria Creditanstalt (BA-CA). Dabei ist die konjunkturelle Lage der österreichischen Industrie weiterhin von der Wirtschaftsentwicklung im Ausland geprägt. „Im Dezember gelang es der österreichischen Industrie nicht mehr, die seit Monaten sinkenden Auslandsaufträge durch steigende Inlandsaufträge auszugleichen“, so die Chefvolkswirtin der BA-CA, Marianne Kager.

Die Auslandsauftragsentwicklung wurde im Dezember mit 46,6 gegenüber zuletzt 47,1 noch schlechter beurteilt. Die Erholung vom Sommer ist damit endgültig beendet. Österreichs Industrie hatte in der Hoffnung einer Wirtschaftserholung im zweiten Halbjahr 2002 ihre Produktion erhöht. Die Nachfrage, vor allem aus dem Ausland, blieb jedoch hinter der Produktion zurück - was zu steigenden Fertigwarenlager führte. Daher wird der Lagerüberhang heute so negativ beurteilt wie kurz vor der Rezession 2001. Diese Entwicklung bleibt nicht ohne Wirkung auf den Arbeitsmarkt: „Nachdem der Optimismus vom Sommer nun endgültig verflogen ist, wird sich der seit zwei Jahren stattfindende Rückgang der Industriebeschäftigung nochmals beschleunigen“, so Bruckbauer pessimistisch.

Wohin sich die österreichische Industrie bewegt, hängt von der weiteren Konjunkturentwicklung in den wichtigsten Absatzmärkten ab. Für eine Erholung der heimischen Industrie ab Jahresmitte müsste sich die Stimmung der Weltwirtschaft aufhellen. Kager: „Wir erwarten zwar eine Erholung der Weltwirtschaft im zweiten Halbjahr, deutliche Signale dafür gibt es jedoch bis jetzt noch nicht.“ 

Anmerkung: Werte des EMI über 50,0 weisen auf ein Wachstum in der Sachgütererzeugung gegenüber dem Vormonat hin, Notierungen unter 50,0 signalisieren einen Rückgang. Je weiter die Werte von 50,0 entfernt sind, desto größer sind die Wachstums- bzw. Schrumpfungstendenzen. Diese Aussendung enthält die Originaldaten aus der Monatsumfrage unter Einkaufsleitern der Industrie Österreichs, die von der Bank Austria Creditanstalt gesponsert und unter der Schirmherrschaft des ÖPWZ seit Oktober 1998 von NTC Research durchgeführt wird.

 Grafiken zur Presseaussendung
   
Rückfragen: Bank Austria Creditanstalt   Konzernvolkswirtschaft und Marktanalysen
Stefan Bruckbauer, Tel. 05 05 05 41951
E-mail: stefan.bruckbauer@ba-ca.com