24You

Das neue Internetbanking der Bank Austria.

Internetbanking & BusinessNet

Das gewohnte Internetbanking für Privatkunden und Unternehmen

olbImgAlt Informieren Sie sich jetzt
Investieren in Trends, die die Welt verändern. Informieren Sie sich jetzt ›
23.07.2003

Privatisierungsdiskussion belebt Wiener Börse

  • Positive Entwicklung des ATX scheint anzuhalten
  • Augenmerk liegt auf Privatisierungs-Kandidaten
  • Empfehlungsliste nach Kursanstiegen verkürzt

Alle Anzeichen sprechen dafür, dass sich der Wiener Aktienmarkt auch im dritten Quartal gut entwickeln wird. Es sind vor allem Privatisierungsdiskussionen und Übernahmefantasien, die weiterhin belebend wirken. Die Entwicklungen rund um den Abverkauf von Staatsanteilen an Telekom Austria, VA Tech, voestalpine und Böhler-Uddeholm unterstützen die „Goldgräberstimmung“, die trotz ermattender Außentemperaturen kein Sommerloch aufkommen lässt.  Die Analysten der Bank Austria Creditanstalt erwarten für die im ATX vertretenen Unternehmen bis zum Jahresende ein Gewinnwachstum von 14%, der ATX selbst wird dann bei 1.410 Punkten gesehen.

„Die meiste Kurs-Fantasie liegt bei jenen Titeln, die auf der Privatisierungsliste der ÖIAG stehen“, meint Alfred Reisenberger, Leiter der Aktienanalyse Österreich. Allerdings ist auf Grund der öffentlichen Diskussionen entgegen den ursprünglichen Annahmen nicht so bald mit wesentlichen Privatisierungsschritten zu rechnen. Zumindest ist aber eine Entscheidung über die weitere Vorgangsweise bei den einzelnen Unternehmen bald zu erwarten. Bis dato wurde nur festgelegt, dass neun Prozent der VA Tech über die Börse privatisiert werden.

Darüber hinaus bestehen Fantasien bei zwei weiteren Kategorien von Unternehmen: Einerseits bei solchen Unternehmen, bei denen es zu Veränderungen in der Aktionärsstruktur kommen könnte. Andererseits bei Werten, deren Marktkapitalisierung derart gering ist, dass sie mit einer Streichung vom Kurszettel rechnen müssen, wobei das Delisting üblicherweise zu einem höheren als dem aktuellen Kurs geschieht.

Empfehlungsliste wird gekürzt

Die Empfehlungsliste besteht nach den jüngsten Kuranstiegen nur mehr aus sechs Titeln. Gericom, Mayr-Melnhof, Palfinger,  VA TECH,  Wienerberger und Telekom Austria verdienen nach Ansicht der Aktienanalyse der BA-CA unverändert ein Buy. Bei der Telekom Austria hat die ÖIAG bis Ende September das Recht, fünf Millionen Aktien der Telekom Austria zu verkaufen und wird aller Voraussicht nach von diesem Recht Gebrauch machen.

BWT, OMV, Semperit und SEZ wurden von der Empfehlungsliste genommen, weil sie das Kursziel bereits erreicht haben. Bei voestalpine sehen die BA-CA Analysten derzeit wenig Kursfantasie.

Rückfragen: Bank Austria Creditanstalt Equity Research 
Alfred Reisenberger, Leiter Aktienanalyse Österreich; Tel.: 050505 DW 82367;
E-Mail: alfred.reisenberger@ba-ca.com