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01.08.2003

BA-CA EinkaufsmanagerIndex: Industrie zeigt wieder Optimismus

  • Deutliche Produktionszunahme durch höheres Inlandsgeschäft
  • Industrie stellt wieder zusätzliches Personal ein
  • Österreichs Wirtschaft kann 2003 ein kleines Wachstum erreichen

Der BA-CA Einkaufsmanagerindex weist für den Juli einen Wert von 52,3 auf und erreicht damit den höchsten Stand seit rund zweieinhalb Jahren. „Österreichs Industrie gewinnt ihren Optimismus zurück“, so Marianne Kager, Chefvolkswirtin der BA-CA. „Was diesen Trend klar unterstreicht: Zum ersten Mal seit 31 Monaten beeinflussen alle fünf Komponenten den Index positiv. Auftragslage und Produktion, Beschäftigung, Lieferzeiten und Vormateriallager – sie alle werden besser bewertet als noch im Juni.“ 
  
Der Optimismus der befragten Industriebetriebe wird durch steigende Auftragseingänge und gute Produktionswerte getragen. Allerdings ist die bessere Auftragslage vorerst nur durch die gute Binnennachfrage begründet, während die Auslandsnachfrage nach österreichischen Industriegütern im Juli zum zweiten Mal in Folge sank - ausgelöst durch die schwache Nachfrage einiger wichtiger Exportländer.

Die Hoffnung auf ein Ende des Beschäftigungsrückganges in der Industrie ist berechtigter denn je: Bereits zum dritten Mal in Folge zeigt der entsprechende Teilindex eine Aufwärtsentwicklung an. „Dies ist ein wichtiges Signal für den Arbeitsmarkt, der in den letzten Jahren ja kaum mit positiven Meldungen aufwarten konnte“, so Kager. Eine rückläufige Tendenz zeigen weiterhin die Verkaufspreise, was allgemein als Resultat des intensiven Preiswettbewerbs gesehen wird. Auch die Einkaufspreise sind tendenziell rückläufig; Einkäufe werden durch den schwachen Dollar oftmals billiger. Allerdings hat sich der Rückgang im Juli deutlich abgeschwächt.

„Der jüngste EinkaufmanagerIndex bestätigt unser Konjunkturbild, das von einer Wachstumsverbesserung im zweiten Halbjahr ausgeht“, resümiert Kager. Die Zeichen mehren sich, dass die österreichische Wirtschaft in naher Zukunft wieder an Fahrt gewinnt. Eine stärkere internationale Konjunktur, wie sie allgemein erwartet wird, soll nach Ansicht der Ökonomin die österreichische Industriegüter bald auch wieder grenzüberschreitend nachfragen lassen. Gemeinsam mit der guten Binnennachfrage würde dies die Produktion ankurbeln. Kager: „Die Zahlen bestätigen unsere Meinung: Die österreichische Wirtschaft wird im Jahr 2003 ein – wenn auch nur sehr schwaches – Wachstum erreichen.“

Anmerkung: Werte des EMI über 50,0 weisen auf ein Wachstum gegenüber dem Vormonat hin, Notierungen unter 50,0 signalisieren einen Rückgang. Je weiter die Werte von 50,0 entfernt sind, desto größer sind die Wachstums- bzw. Schrumpfungstendenzen. Diese Aussendung enthält die Originaldaten aus der Monatsumfrage unter Einkaufsleitern der Industrie Österreichs, die von der Bank Austria Creditanstalt gesponsert und unter der Schirmherrschaft des ÖPWZ seit Oktober 1998 von NTC Research durchgeführt wird.

 Die aktuellen Grafiken zum BA-CA Einkaufsmanagerindex finden Sie hier.

Rückfragen: Bank Austria Creditanstalt Konzernvolkswirtschaft und Marktanalysen
Marianne Kager, Tel. +43 (0)5 05 05 DW 41950
E-Mail: marianne.kager@ba-ca.com