10.11.2003

400 Millionen Euro für ungarischen Energiekonzern MOL

  • BA-CA mit der Koordination des Kredites beauftragt
  • MOL kam zuletzt bei der Teilprivatisierung der kroatischen INA zum Zug   

Der ungarische Energiekonzern MOL hat die Bank Austria Creditanstalt (BA-CA) mit der Koordination und rechtliche Dokumentation eines 400 Millionen Euro umfassenden Kredites beauftragt. Das an dem Kredit beteiligte Konsortium besteht neben BA-CA und ihrer Tochterbank HVB Bank Hungary, die als Facility Agent fungiert, aus acht weiteren internationalen Bankengruppen. Jede Bankengruppe ist zu gleichen Teilen am Kredit beteiligt. Die Laufzeit des Kredites beträgt ein Jahr. MOL besitzt die Option, die Laufzeit um ein Jahr zu verlängern. Der Kredit wird für die Finanzierung von Akquisitionen sowie für generelle Zwecke verwendet. Zuletzt hatte MOL im Zuge einer Privatisierung der kroatischen Regierung den Zuschlag für die Sperrminorität (25 Prozent plus eine Aktie) an der kroatischen Ölgesellschaft INA erhalten.

MOL Magyar Olaj-és Gázipari, gegründet 1991, ist Ungarns größter Erdöl- und Erdgaskonzern und einer der Marktführer in Zentral- und Osteuropa. MOL ist ein vertikal integrierter Erdöl- und Erdgaskonzern: Er deckt die gesamte Produktionskette von der Öl- und Gasförderung über die Raffinerien bis zur Vermarktung ab.

Die BA-CA ist einer der weltweit größten Arrangeure von syndizierten Krediten in Zentral- und Osteuropa (CEE). Sie betreibt in CEE das größte Bankennetzwerk mit rund 900 Niederlassungen in 11 Ländern. 18.000 Mitarbeiter betreuen mehr als 3,8 Millionen Kunden.

Rückfragen: Bank Austria Creditanstalt Group Public Relations
Christian Kontny, Tel. +43 (0)5 05 05 DW 52483;
E-Mail: christian.kontny@ba-ca.com