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31.01.2003

ATX trotzt widrigen Umständen

Aktienmarkt wird von möglichem Irak-Krieg und schwacher Wirtschaft überschattet
Argumente für ATX-Werte
Empfehlungsliste wurde verändert

Aufgrund der geopolitischen Unsicherheit (Irak-Konflikt) und der schwachen makroökonomischen Entwicklung neigen die Anleger an den Aktienmärkten zur Vorsicht. Kurzfristig wird es daher auch am Wiener Aktienmarkt keine steigenden Kurse geben. Auf lange Sicht hingegen erkennen die Analysten der Bank Austria Creditanstalt jedoch zahlreiche Argumente, die für den Wiener Aktienmarkt sprechen.

Für das Jahr 2003 prognostiziert die BA-CA für die ATX-Werte einen Gewinnanstieg von 23%. „Längerfristig wird dies einen wichtigen Antrieb im Markt bedeuten“, ist  Alfred Reisenberger, Leiter der Aktienanalyse Österreich, überzeugt. „Unter der Voraussetzung, dass der Irak-Konflikt nicht außer Kontrolle gerät, hat der ATX ein Potenzial von 9-10%.“ Dies würde bedeuten, dass der ATX das erste Mal über eine Periode von drei Jahren in Folge eine positive Performance liefert.

Starke Argumente für den ATX
Trotz der unsicheren Lage ist die Bewertung der Aktien noch immer attraktiv und bietet sowohl Spielraum nach oben als auch ausreichende Sicherheit.

Osteuropa: Österreichische Unternehmen finden in Osteuropa neue Wachstumsmärkte, die sich nicht nur direkt vor der Haustüre befinden, sondern gleichzeitig höhere Margen erlauben.
Dividenden: Die Dividendenrenditen werden in den nächsten Jahren weiter ansteigen, weil Unternehmen ihren generierten freien Cash Flow zum Teil als Dividenden ausschütten werden. Bei einigen Aktien (wie z.B. Wiener Flughafen) liegt die Rendite bis zu 300 Basispunkte über der Sekundärmarktrendite.

 


Privatisierungen: Die zu erwartenden Privatisierungsschritte (Böhler-Uddeholm, voestalpine, VA TECH, Telekom Austria) werden dem Markt weitere Impulse liefern.
Akquisitionen: Zahlreiche Unternehmen werden ihre Marktposition sowie ihren Marktanteil durch gezielte strategische Akquisitionen im Jahr 2003 stärken (Andritz, BBAG, OMV, voestalpine, Winerberger).
Kapitalmarktvorsorge: Mit der Auflage an die Pensionskassen, einen erheblichen Anteil ihrer Mittel in Aktien anzulegen, wird die Wiener Börse einen massiven Kapitalzufluss erfahren. Auch wenn dieser verpflichtende Anteil nur 40 oder 50 Prozent  betragen sollte, wird die Auswirkung auf die Liquidität erheblich sein.

Die Empfehlungsliste
BWT, Gericom und Wienerberger wurden neu in die Empfehlungsliste aufgenommen.
Die Erträge von BWT sollten sich durch die Integration von Christ AG im laufenden Jahr erholen. Zudem ist der Bereich Wasseraufbereitung weiterhin ein Wachstumsmarkt, auf dem BWT auch in Zukunft eine wichtige Rolle im Markt spielen wird. Bei Gericom sollte der Internationalisierungskurs sowie die Diversifikation in neue Produktbereiche zu weiteren Ertragszuwächsen führen. Wienerberger brachte sich durch die Akquisition eines 50%igen Anteils an Koramic Roofing, Belgien an die zweite Stelle am europäischen Dachziegel-Markt.

Auf „Kaufen“ bleiben unverändert Andritz, Austrian Airlines, OMV, Palfinger, Telekom Austria, VA TECH und voestalpine.


Rückfragen: Bank Austria Creditanstalt Equity Research 
 Alfred Reisenberger, Leiter Aktienanalyse Österreich; Tel.: 050505 DW 82833;
 E-Mail: alfred.reisenberger@ba-ca.com