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13.12.2002

BA-CA Konjunkturindikator für Österreich:
Konsum und Osteuropa helfen Konjunktur 2003

Konsumstimmung in Österreich weiter verbessert
Internationale Konjunktur zeigt wenig Dynamik
Beschleunigung erst im zweiten Halbjahr 2003

Der Konjunkturindikator der Bank Austria Creditanstalt (BA-CA) hat sich im November zum dritten Mal leicht verbessert und liegt damit wieder etwa gleich hoch wie im Frühling. Die Stimmung der östereichischen und der europäischen Industrie hat sich in den letzten Monaten allerdings nicht verbessert, nur die österreichischen Konsumenten sind nach dem Tief im August in den letzten Monaten deutlich optimistischer geworden.

Dies bestätigt nach Meinung der Volkswirte der BA-CA ihre Erwartungen für die österreichische Konjunktur 2003. „Eine spürbar verbesserte Inlandskonjunktur wird durch die schwache Entwicklung im Euroraum, allen voran Deutschland, gebremst“, so die Meinung der Chefvolkswirtin der BA-CA  Marianne Kager.

Trotz der weltwirtschaftlichen Schwäche bleiben die Volkswirte der BA-CA bei ihrer Erwartung einer Beschleunigung des österreichischen Wirtschaftswachstums von 0,7 Prozent 2002 auf 1,4 Prozent 2003. „Angesichts der laufenden Revisionen der Konjunkturprognosen 2003 nach unten erscheint unsere Prognose für das Wirtschaftswachstum von 1,4 Prozent vom September heute schon fast optimistisch“, meint Stefan Bruckbauer von der BA-CA.

Auch wenn sich die Stimmung der österreichischen Industrie, wie von den Volkswirten der BA-CA erwartet, wieder verschlechtert hat, bleibt die positive Stimmung der Konsumenten ein wesentlicher Grund dafür, dass Österreich mit 1,4 Prozent ein höheres Wachstum als der Euroraumdurchschnitt, allen voran Deutschland, erreichen kann. Ein weiterer Grund ist die positive Entwicklung in Osteuropa, die durch den bevorstehenden EU-Beitritt gut abgesichert ist. Trotz etwas nachlassender Dynamik haben die Exporte Österreichs in die neuen EU-Mitglieder heuer bisher fast 5 Prozent zulegen können, während die Exporte in die „alte“ EU15 lediglich 1 Prozent stiegen. „Wir erwarten mit knapp über 3 Prozent realem Wachstum in den neuen EU-Mitgliedern eine doppelt so hohe Dynamik wie in der alten EU mit rund 1,5 Prozent“, prognostiziert Kager, „dies wird Österreichs Wirtschaft 2003 helfen“.

Von der Weltwirtschaft erwarten sich die Volkswirte der BA-CA erst im zweiten Halbjahr eine spürbare Beschleunigung. Dann wird die private Nachfrage in Österreich auch wieder durch stärker steigende Investitionen und Exporte unterstützt werden. Allerdings ist diese Beschleunigung weiterhin mit großen Unsicherheiten behaftet. „Ohne eine Belebung der Weltwirtschaft im zweiten Halbjahr wird die Binnenkonjunktur in Österreich wieder an Fahrt verlieren und die für 2004 erwartete Beschleunigug des Wirtschaftswachstums auf 2,3 Prozent nicht erreicht werden können“, meint Bruckbauer zu den weiteren Aussichten.

 Graphik zur Presseaussendung


Rückfragen:   Bank Austria Creditanstalt Konzernvolkswirtschaft
Stefan Bruckbauer, Tel. +43 (0)50505 DW 41951, e-mail: stefan.bruckbauer@ba-ca.com