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31.5.2002

Trotz stärkerem Euro Auslandsurlaub heuer teurer

"Urlaubseuro" nur mehr 25 Prozent mehr wert als zu Hause

Trotz stärkerem Euro wird der Urlaub für die Österreicher heuer teurer ausfallen als noch im vergangenen Jahr. "Für den Euro bekommt man heuer in den wichtigsten Urlaubsländern um rund 10 % weniger als vergangenen Sommer", sagt BA/CA-Ökonom Stefan Bruckbauer. Verantwortlich dafür ist die höhere Inflation im Ausland. "Dennoch wird der Euro rund 25% mehr wert als zu Hause", so Bruckbauer weiter.

Im Lieblingsferienland der Österreicher, Italien, erhält man für 100 Euro im Durchschnitt Waren, die in Österreich 116 Euro kosten. In Griechenland ist diese Relation 126, in der Türkei, dem fünftwichtigsten Urlaubsland, nur mehr 151, verglichen mit 240 im vergangenen Sommer. Die Türkei ist damit auch hauptverantwortlich für die deutliche Senkung des Wertes des "Urlaubseuro". Trotz der enormen Aufwertung des Euro zur türkischen Währung um rund 30% hat die inzwischen eingetretene hohe Inflation in der Türkei von 60% diesen Vorteil wieder wettgemacht. Der Kaufkraftverlust des Euro in Ungarn ist auf die Aufwertung des Forint und einer deutlich höheren Inflation als in Österreich zurückzuführen. Der Kaufkraftverlust in Kroation ist auf die Aufwertung der Kuna zurückzuführen.

Weniger wert als zu Hause ist der Euro in den USA mit 86 und in Großbritannien mit 98 Euro. Beim US-Dollar und beim Pfund machte sich im Vergleich zum Vorjahr vor allem die Aufwertung des Euro bemerkbar. Immerhin ist es in den USA um rund fünf Prozent und in Großbritannien um rund neun Prozent billiger geworden. Das Preisniveau in Großbritannien ist damit wieder ähnlich hoch wie in Österreich. Allerdings gehen nur rund ein Prozent der Auslandsurlaube von Herrn und Frau Österreicher nach Großbritannien.

Weiterhin besonders teuer ist die Schweiz und vor allem Japan, obwohl die weitere Abwertung des Yen im Vergleich zum vergangenen Sommer die Kaufkraft des Euro um zwölf Prozent erhöhte.

"Hauptgrund für den Wertunterschied des Euro ist das höhere Einkommensniveau in Österreich", analysiert Bruckbauer: "Wäre also Österreich billiger, könnten wir uns den Urlaub im Ausland nicht leisten". Auch weisen die Ökonomen der BA/CA darauf hin, daß an gewissen Urlaubszentren das Preisniveau spürbar vom durchschnittlichen Preisniveau des Landes abweichen kann.

Rückfragen: Stefan Bruckbauer, Bank Austria Creditanstalt Konzernvolkswirtschaft

Tel.: +43 1 53131 41951 bzw. stefan.bruckbauer@ba-ca.com