29.11.2002

Neuer Mittelstandsfinanzierer EK Fin startet

Risikokapitalfonds mit 50 Millionen Euro ausgestattet
Erste Beteiligung  am burgenländischen Software-Unternehmen ETM

Die Bank Austria Creditanstalt (BA-CA) hat einen neuen Risikokapitalfonds aufgelegt: die
EK Fin Mittelstandsfinanzierungs AG. Die EK Fin wird in österreichische Mittelstandsbetriebe aus verschiedenen Branchen investieren, die einen überdurchschnittlichen Wachstumskurs verfolgen oder sich in einer Buy-Out-Phase befinden. EK Fin beteiligt sich dabei an Unternehmen, die über etablierte Produkte verfügen und ihre Pläne in einer Wachstumsphase von drei bis sieben Jahren realisieren wollen. Mit ihrem Fondsvolumen von 50 Millionen Euro strebt sie rund acht bis zehn Minderheitsbeteiligungen an. Damit werden die Einzelinvestments 1,5 bis sechs Millionen Euro betragen.

EK Fin steht zu 24 Prozent im Besitz der BA-CA. 76 Prozent hält ein institutioneller Investor. Vorsitzender des Aufsichtsrates ist Claus Raidl, Vorstandschef Böhler-Uddeholm. Die Vorstände sind Klaus Haberzettl und Anton Kutscherer. Haberzettl leitet die BA-CA Private Equity, das Equity-Kompetenzzentrum der BA-CA. Die Bank Austria Creditanstalt ist als Kernaktionär auch an der UBF Mittelstandsfinanzierung beteiligt, welche demnächst ausinvestiert sein wird.

Ihr erstes Engagement ist die EK Fin bereits eingegangen: Als Lead Investor beteiligt sie sich gemeinsam mit dem Schweizer Private Equity-Haus INVISION  an dem international tätigen Software-Unternehmen ETM AG, Eisenstadt. ETM ist mit 130 Mitarbeitern und acht Standorten in Europa ein führendes Softwarehaus im Bereich Prozessautomatisierung. ETM hat ein System zur Visualisierung und Steuerung von Prozessen entwickelt, das sich heute als Industriestandard etabliert hat und bei Referenzkunden wie dem Kernforschungszentrum CERN oder der OMV implementiert wurde.

Rückfragen:  Bank Austria Creditanstalt Group Public Relations
Christian Kontny, Tel. +43 (0)5 05 05 DW 52483; E-Mail: christian.kontny@ba-ca.com