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27.2.2002

Osterurlaub in Österreich wieder attraktiv

Schwacher Euro und hohe Auslandsinflation verteuern Auslandsurlaub
"Urlaubseuro" - nur mehr 30 Prozent mehr wert als zu Hause

Der Wertverlust des Euro und vor allem die höheren Preissteigerungen im Ausland werden Auslandsurlaube für die Österreicher - nach Meinung der Volkswirte der Bank Austria Creditanstalt - teurer ausfallen lassen als letztes Jahr. Man bekommt heuer für den Euro in den wichtigsten Urlaubsländern um rund 10 Prozent weniger als vergangenen Sommer. Damit ist der Euro - gewichtet nach der Beliebtheit der Urlaubsländer - heuer rund 30 Prozent mehr wert als zu Hause.

Im Lieblingsferienland der Österreicher, Italien, erhält man für 100 Euro im Durchschnitt Waren, die in Österreich 116 Euro kosten. In Griechenland ist diese Relation 126, in der Türkei, dem viertwichtigsten Urlaubsland - "nur" mehr 187 - verglichen mit 240 vergangenen Frühling. Die Türkei ist damit auch die Hauptursache für den deutlichen Wertverlust unseres "Urlaubseuro". Trotz der enormen Aufwertung des Euro zur türkischen Währung um rund 40 Prozent hat die inzwischen auf 70 Prozent gestiegene Inflation in der Türkei diesen Vorteil wieder wettgemacht. Der Kaufkraftverlust des Euro in Ungarn ist auf die Aufwertung des Forint um 10 Prozent und eine mit 7 Prozent deutlich höhere Inflation als in Österreich zurückzuführen. Der Kaufkraftverlust in Kroatien ist durch die Aufwertung der Kuna bedingt.

100 Euro haben in den USA nur die Kaufkraft von 82 Euro bzw. in Großbritannien von 84 Euro. Beim US-Dollar machte sich vor allem die erneute Abwertung des Euro bemerkbar. Die USA sind erneut um immerhin rund 10 Prozent teurer geworden. Allerdings gehen nur rund 2 Prozent der Auslandsurlaube von Herrn und Frau Österreicher nach Amerika.

Besonders teuer ist weiterhin die Schweiz und vor allem Japan, obwohl die weitere Abwertung des Yen im Vergleich zum vergangenen Frühling die Kaufkraft des Euro etwas erhöhte.

Bei der Beurteilung der Tatsache, dass die Lebenshaltungskosten in Österreich höher sind als in den beliebtesten Urlaubsländern, sollte man nicht vergessen, dass der Hauptgrund dafür, das höhere Einkommensniveau in Österreich ist. Wäre also Österreich billiger, könnten wir uns den Urlaub im Ausland nicht leisten.

Rückfragen: Bank Austria Creditanstalt Group Public Relations

Margit Schmid-Weihs, Tel. 71191 DW 52371; E-Mail: margit.schmid-weihs@ba-ca.com