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5.4.2002

BA/CA wird Filialnetz in der Slowakei verdoppeln

Slowakische Wirtschaft bereits stark in die EU integriert
Privatisierung des slowakischen Bankenmarkts abgeschlossen
BA/CA-Tochter HVB Slovakia plant kräftige Expansion


Trotz der Abschwächung der globalen Konjunktur ist die slowakische Wirtschaft 2001 schneller gewachsen als im Vorjahr. Das Wirtschaftswachstum lag bei 3,3 Prozent (2000: 2,2 Prozent). Dieses Wachstum wurde vor allem von der die Inlandsnachfrage getragen. Besonders stark stiegen die Investitionen, hier kann man von einem echten Boom sprechen: Während im Jahr 2000 die Bruttoanlageinvestitionen noch leicht schrumpften, lag das Wachstum 2001 bei mehr als 14 Prozent.

Die Slowakei ist, aufgrund der Größe ihres Außenhandels, eine der offensten Ökonomien Mitteleuropas. Die Exporte und Importe betragen 156 Prozent des BIPs, damit liegt im mitteleuropäischen Vergleich nur die Tschechische Republik mit 174 Prozent BIP-Anteil vor der Slowakei. Beinahe drei Viertel des slowakischen Außenhandels wird mit der EU abgewickelt. Damit wird die Slowakei besonders stark profitieren, wenn sich die wirtschaftliche Lage der EU-Länder in diesem Jahr wie prognostiziert erholt.

Für 2002 erwarten die Volkswirte der Bank Austria Creditanstalt-Gruppe einen markanten Inflationsrückgang auf 4,2 Prozent (2001: 7,3 Prozent). Die Investitionstätigkeit wird erneut boomen, obwohl man einen leichten Rückgang des Wachstums von 11,6 Prozent auf 8,4 Prozent erwartet. Das ist der höchste Wert unter den CEE-5 Ländern. Auch bei den ausländischen Direktinvestitionen hält die Slowakei eine Vorreiterrolle: 2002 wird es einen Rekordzufluss geben, die 14 Prozent des BIP bzw. fast 3 Milliarden US-Dollar betragen wird.

Privatisierung des slowakischen Bankenmarkts abgeschlossen

Die 1999 eingeläutete Privatisierungsphase der Bankenlandschaft in der Slowakei ist abgeschlossen. Der Bankenmarkt wird klar von internationalen Banken dominiert: 85 Prozent der slowakischen Banken ist in ausländischer Hand (konsolidierter Wert). Das ist die höchste ausländische Beteiligung in der gesamten Region Mittel- und Osteuropa. Nur 5 von 23 Geschäftsbanken haben keine ausländische Kapitalbeteiligung. Die BA/CA Volkswirte erwarten in den nächsten Jahren eine weitere Konsolidierung der Bankenlandschaft.

Der slowakische Bankenmarkt hat sich in den letzten Jahren dynamisch entwickelt und wächst jährlich um elf Prozent. 2001 betrug die Bilanzsumme 21 Milliarden Euro, damit liegt die Slowakei unter den CEE-Ländern an der zweiten Stelle hinter der Tschechischen Republik.

BA/CA-Tochter HVB Slovakia plant kräftige Expansion

Die slowakische Tochterbank der BA/CA-Gruppe, die HVB Slovakia, hat im Jahr 2001 ein gutes Ergebnis erzielt. Sie erreichte einen Gewinn vor Steuern von 16,5 Millionen Euro (2000: 20,3 Millionen Euro). In diesem Ergebnis sind die einmaligen Aufwendungen der Integration von Bank Austria Creditanstalt Slovakia und HypoVereinsbank SK enthalten. Bereinigt um diese einmalige Faktoren wäre das Ergebnis bei 20 Millionen Euro stabil geblieben.

"Wir konnten trotz der Fusionskosten ein gutes Ergebnis verzeichnen, sogar ein besseres als geplant. Nach dem Abschluss der Integration können wir uns jetzt voll auf das Geschäft konzentrieren und werden heuer deutlich wachsen," sagt Christian Suppanz, Vorstandsvorsitzender der HVB Slovakia. Die Bilanzsumme betrug im Jahr 2001 766 Millionen Euro (2000: 791 Millionen Euro). Damit ist die HVB Slovakia die fünftgrößte Bank der Slowakei. Ihr Marktanteil beträgt rund 4 Prozent. Die Eigenkapitalrentabilität (ROE) erreicht 14,4 Prozent, die Cost/Income-Ratio liegt bei 44,4 Prozent.Das Einlagengeschäft ist um 20 Prozent deutlich gestiegen und erreichte 393 Millionen Euro (2000: 328 Millionen Euro). Im Kreditgeschäft ist die HVB Slovakia über dem Markt gewachsen und konnte mit 423 Millionen Euro ein Plus von 4 Prozent verzeichnen (2000: 409 Millionen Euro).

Nach dem Zusammenschluss im letzten Herbst hat die HVB Slovakia einen starken Expansionskurs eingeschlagen. Im Firmenkunden-Geschäft ist die HVB Slovakia bereits heute sehr gut positioniert: Ein Drittel der slowakischen Großunternehmen sind Kunden der Bank. Bis 2003 soll es in diesem Bereich eine Steigerung um 40 Prozent, von derzeit 1000 auf 1375 Firmenkunden geben. Im Privatkundengeschäft plant die Bank eine kräftige Erweiterung. Die Zahl der Kunden soll auf 36.000 vervierfacht werden. Im vergangenen Jahr wurde die Filialanzahl auf 12 verdoppelt, bis Ende 2003 soll das Netz auf 25 Filialen erweitert werden. Ende April wird die erste Filialeröffnung in Poprad stattfinden. "Wir haben uns ehrgeizige Ziele gesetzt, die aber realistisch sind. Ich bin mir sicher, dass wir sie erreichen werden", sagt Suppanz.

Rückfragen: Bank Austria Group Public Relations

Ildiko Füredi, Tel. 711 91 DW 56102; E-Mail: ildiko.fueredi@ba-ca.com