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2.4.2002

BA/CA-Einkaufsmanagerindex im März: Noch kein Optimismus

Trendwende bestätigt
Produktion bleibt jedoch noch schwach
Beschäftigungsabbau setzt sich weiter fort

Der saisonbereinigte BA/CA-Einkaufsmanagerindex zeigte im März zum vierten Mal hintereinander nach oben. Zugleich liegt der Index mit dem Wert 46,6 jedoch nun schon elf Monate unter 50, was einen anhaltenden Rückgang der Produktion signalisiert.

"Die Trendwende in der Industrie manifestiert sich", analysiert Stefan Bruckbauer von der Bank Austria Creditanstalt-Gruppe, "aber Optimismus kommt noch nicht auf." Zum elften Mal hintereinander blieb auch die Produktionserwartung als einem Teil des gesamten Index unter 50 – womit ersichtlich wird, dass die Einkaufsmanager noch weitere Produktionsrückgänge erwarten.

Der steigende Optimismus in der Weltwirtschaft, vor allem in den USA, hat zwar den Pessimismus bei der österreichischen Industrie deutlich reduziert. Die Auftragslage bleibt aber vorläufig noch unbefriedigend. Die Erholung der österreichischen Industrie wird sich in den Frühling verschieben. "Vorläufig ist Österreichs Industrie noch damit beschäftigt, ihre Kosten an die schwache Nachfrage anzupassen. Indizien für eine Ausweitung der Produktion gibt es noch keine", erklärt Marianne Kager, Chefvolkswirtin der BA/CA-Gruppe. Kager verweist darauf, dass noch immer die Mehrheit der Einkaufsmanager ihre Einkaufsmengen und ihre Materiallager reduziert.

Die Nachfragesituation sehen die Einkaufsmanager zwar etwas weniger pessimistisch als vor einem Monat, sie bleibt aber unbefriedigend. "Die Industrie plant weiterhin einen Abbau der Beschäftigung", so Bruckbauer. Vor allem die Nachfrage aus Deutschland wird als sehr schwach bezeichnet.

Die Ökonomen der BA/CA-Gruppe erwarten jedoch eine Verbesserung der konjunkturellen Stimmung und eine Drehung ins Positive in den nächsten Monaten. Die nähere Zukunft wird eine Erholung mit einer Trendwende bei Produktion und vor allem Beschäftigung bringen. "Die deutliche Steigerung der Stimmung vor allem in der deutschen Industrie lässt auch auf eine Verbesserung in Österreich in den nächsten Monaten hoffen", so Kager von der BA/CA-Volkswirtschaft abschließend.

Anmerkung: Werte des EMI über 50,0 weisen auf ein Wachstum in der Sachgütererzeugung gegenüber dem Vormonat hin, Notierungen unter 50,0 signalisieren einen Rückgang. Je weiter die Werte von 50,0 entfernt sind, desto größer sind die Wachstums- bzw. Schrumpfungstendenzen.

Diese Aussendung enthält die Originaldaten aus der Monatsumfrage unter Einkaufsleitern der Industrie Österreichs, die von der Bank Austria Creditanstalt gesponsert und unter der Schirmherrschaft des ÖPWZ seit Oktober 1998 von NTC Research durchgeführt wird.

Rückfragen: Bank Austria/Creditanstalt Konzernvolkswirtschaft und Marktanalysen
Stefan Bruckbauer, Tel. +43 1 71191 51054