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02.09.2002

BA-CA EinkaufsmanagerIndex im August: Stagnation droht

Der BA-CA EinkaufmanagerIndex zeigt im August einen deutlichen Rückgang von 51,8 auf 50,4. „Österreichs Industrie steht knapp vor einer erneuten Stagnation“, sagt Stefan Bruckbauer von der Konzernvolkswirtschaft der Bank Austria Creditanstalt. Da sich die Konjunktur in den wichtigsten österreichischen Abnehmerländern erneut abgekühlt hat, schrumpfen die Auslandsaufträge der heimischen Industrie nun wieder.

„Die österreichische Industrie kann sich immer weniger von der weltweiten Konjunkturabkühlung abkoppeln“, so Marianne Kager, Chefvolkswirtin der Bank Austria Creditanstalt, pessimistisch.  Damit, so die Befürchtung der BA-CA Ökonomen, kommt die in den letzten drei Monaten erlebte leichte Erholung der Industrie wieder zum Stillstand.

Zwar erwarten die befragten Einkaufsmanager, wenn auch weniger stark als im Juli, weiterhin eine Erhöhung der Produktion. Gleichzeitig jedoch steigen die Fertigwarenlager. Dies deutet darauf hin, dass die Industrie steigende Auftragszahlen erwartet und ihre Produktion deshalb ausgeweitet hat - nun aber bleibt die Auftragsentwicklung zunehmend hinter den Erwartungen zurück.

Durch diese Entwicklungen veranlasst, sehen die Ökonomen der BA-CA ein pessimistisches Bild der Industrieentwicklung in den nächsten Monaten. Zwar wird die Industrieproduktion etwas über dem schwachen zweiten Halbjahr 2001 liegen, sich im Vergleich zum derzeit erreichten Niveau jedoch seitwärts bewegen. Die von den BA-CA Ökonomen erwartete Stagnation zeigt sich auch in der pessimistischen Sicht der Beschäftigungssituation. So erwarten die Einkaufsmanager weiterhin eine schrumpfende Beschäftigung, wobei sich das Ausmaß des Rückganges nochmals beschleunigt hat. Obwohl einige Einkaufsmanager auch die Folgen des Hochwassers vor allem in Deutschland für die derzeitige Unsicherheit mitverantwortlich machen, spielt dieser Faktor nach Meinung der meisten Befragten nur eine geringe Rolle im Vergleich zur instabilen internationalen Konjunkturlage.

Anmerkung: Werte des EMI über 50,0 weisen auf ein Wachstum in der Sachgütererzeugung gegenüber dem Vormonat hin, Notierungen unter 50,0 signalisieren einen Rückgang. Je weiter die Werte von 50,0 entfernt sind, desto größer sind die Wachstums- bzw. Schrumpfungstendenzen. Diese Aussendung enthält die Originaldaten aus der Monatsumfrage unter Einkaufsleitern der Industrie Österreichs, die von der Bank Austria Creditanstalt gesponsert und unter der Schirmherrschaft des ÖPWZ seit Oktober 1998 von NTC Research durchgeführt wird.
   
Die Graphiken zu dieser Aussendung finden Sie hier.

Rückfragen: Bank Austria Creditanstalt Gruppe, Konzernvolkswirtschaft und Marktanalysen
Stefan Bruckbauer, Tel. 05 05 05 DW 41951
E-Mail: stefan.bruckbauer@ba-ca.com