3.5.2002

Antonia Rados erhält Concordia-Publizistikpreis für Menschenrechte

Der diesjährige Concordia-Preis für publizistische Verdienste um Menschrechte und Demokratie geht an die Fernsehjournalistin Antonia Rados. Die Bank Austria Creditanstalt-Gruppe hat die Auszeichnung mit einem Preisgeld in Höhe von 3.650 Euro dotiert. Die Begründung der Juryentscheidung würdigt vor allem die "humane Grundkonzeption" von Rados Reportagefilmen, wie sie insbesondere ihre Berichte über Afghanistan und Israel erkennen lassen. In ihren "aufrüttelnden Filmen" hat Antonia Rados wiederholt Mut und Sensibilität unter Beweis gestellt.

Antonia Rados wurde 1953 in Klagenfurt geboren. Nach dem Studium der Politikwissenschaften, das sie in Salzburg, Paris und in Bologna absolvierte, war sie zunächst als Freie Mitarbeiterin für den ORF tätig. Ab 1985 berichtete sie als Zweite Korrespondentin aus Washington. Parallel gestaltete Antonia Rados Dokumentationen über Lateinamerika und über den Nahen Osten. 1991 holte sie Intendant Fritz Pleitgen zur ARD. Seit 1994 arbeitet Antonia Rados für RTL. Nebenbei macht sie weiterhin Reportagen für ORF und arte.

Der Concordia-Publizistikpreis in der Kategorie "Pressefreiheit" geht an Kopanja Zelko, Herausgeber und Chefredakteur der Tageszeitung "Nezavise Novine" aus Banja Luka. Der frühere Generalsekretär der Industriellenvereinigung Herbert Krejci wird für sein Lebenswerk mit einem Ehrenpreis gewürdigt.

Rückfragen: Bank Austria Group Public Relations

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